Unfallverhütungsvorschriften: Unterschied zwischen den Versionen
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Zudem bewirkt die Kopflage, dass Flüssigkeiten (z. B. Erbrochenes & Blut) problemlos aus der Lunge abfließen kann. | Zudem bewirkt die Kopflage, dass Flüssigkeiten (z. B. Erbrochenes & Blut) problemlos aus der Lunge abfließen kann.<br><br> | ||
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Die Stabile Seitenlage ist wie folgt beschrieben:<br> | |||
* Das Opfer liegt auf der Seite. | |||
* Der obere Arm ist angewinkelt, sodass die Hand unter dem Kopf liegt. | |||
: Dadurch können Flüssigkeiten abfließen. | |||
* Zur zusätzlichen Stabilisierung ist das obere Bein ebenfalls angewinkelt. | |||
: Dadurch kann die Person nicht mehr auf den Bauch oder den Rücken rollen. | |||
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=== Atemspende === | |||
Die Atemspende soll bewirken, dass Personen wieder anfangen eigenständig zu atmen.<br> | |||
Wenn eine Person nicht mehr atmet, ist die Ursache häufig ein Herzstillstand. Aus diesem Grund wird die Atemspende meistens in Verbindung mit der Herzdruckmassage durchgeführt.<br><br> | |||
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Sie wird immer dann angewendet, wenn Personen nicht mehr eigenständig atmen.<br> | |||
Ein Beispiel wäre, wenn eine Person einen Stromschlag der Gefahrenklasse III erlitten hat.<br><br> | |||
Die Atemspende ist wie folgt beschrieben:<br> | |||
* Zunächst muss der Mundraum entleert werden. | |||
: Flüssigkeiten wie Erbrochenes & Blut. | |||
* Die eigene Hand am Kinn der Person platzieren. | |||
* Den Kopf leicht nach hinten drücken. | |||
: Dadurch werden Rachen & Lunge für die Atemspende geöffnet. | |||
* Die zweite eigene Hand hält die Nase der Person zu. | |||
: So gelangt die Luft auch in die Lunge der Person. | |||
* Den eigenen Mund luftdicht auf den Mund der Person legen. | |||
* Fest ausatmen, sodass sich der Brustkorb der Person leicht hebt. | |||
: Um direkten Mundkontakt zu vermeiden, kann ein Taschentuch auf den Mund der Person gelegt werden. | |||
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=== Herzdruckmassage === | |||
Die Herzdruckmassage dient in Kombination mit der Atemspende dazu, dass Personen wieder anfangen zu atmen.<br> | |||
In Erste-Hilfe Kursen wird gelehrt, wie Ersthelfer die sogenannte "Herz-Lungen-Wiederbelebung" anwenden.<br> | |||
Diese besteht aus abwechselnder Atemspende (zweimal) und Herzdruckmassage (30 Stöße).<br><br> | |||
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Sie wird immer dann angewendet, wenn Personen keinen Puls mehr haben.<br> | |||
Zum Beispiel könnte eine Person durch eine Stromschlag einen Herzstillstand erleiden.<br> | |||
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Manuelle Ausführung:<br> | |||
* Beide Handballen übereinander auf die Mitte des Brustkorbes legen. | |||
: Bei Männern ist das direkt zwischen den beiden Brustwarzen. | |||
: Dabei sind die Arme gerade aus gestreckt. | |||
* Den Brustkorb der Person in kurzen aufeinanderfolgenden Stößen (ca. 100 bis 120 pro Minute) eindrücken. | |||
: Etwa fünf bis sechs Zentimeter tief. | |||
* Erst aufhören, wenn die Person atmet, hustet oder ein Arzt eingetroffen ist. | |||
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Defibrillationsgerät:<br> | |||
* Gerät einschalten und den Anweisungen der Sprachsteuerung folgen. | |||
* Eine manuelle Herzdruckmassage ist zusätzlich unabdingbar und wird gefordert! | |||
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=== Tags === | |||
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Aktuelle Version vom 27. Juli 2023, 17:29 Uhr
- Einrichtungen, Anordnungen & Maßnahmen
- Verhalten der Versicherten
- Arbeitsmedizinische Untersuchungen
- Ärztliche Anforderungen
- Sicherstellung der wirksamen Erste-Hilfe
Rettungskette
Absichern / Eigenschutz
Sich selber nicht in Gefahr bringen und nicht in Panik geraten.
1. Sofortmaßnahmen
Rettung aus der Gefahrenzone.
Lebenswichtige Funktionen wieder herstellen oder aufrecht erhalten.
Atemspende wenn nötig.
Blut stillen.
Schock bekämpfen.
Sachgerechte Lagerung.
2. Notruf
Rettungsdienst anrufen und nicht auflegen!
Wo ist der Unfallort?
Was ist geschehen?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Wer ruft an?
3. Weitere Erste-Hilfe
Maßnahmen ergreifen, bis das Rettungspersonal eintrifft.
4. Rettungsdienst
Übernimmt weitere Betreuung des Patienten.
Anweisung des Rettungsdienstes befolgen!
5. Krankenhaus
Fortführung der Maßnahmen.
Erfolgt im Normalfall ohne weiteres Eigenhandeln.
Aktive Erste-Hilfe
Stabile Seitenlage
Die stabile Seitenlage dient dazu, eine bewusstlose Person vor dem Ersticken zu bewahren.
Zudem bewirkt die Kopflage, dass Flüssigkeiten (z. B. Erbrochenes & Blut) problemlos aus der Lunge abfließen kann.
Sie wird immer dann angewendet, wenn Personen bewusstlos sind, aber noch atmen!
Ein Beispiel wäre die Bewusstlosigkeit durch das Einatmen eines Gefahrenstoffs.
Die Stabile Seitenlage ist wie folgt beschrieben:
- Das Opfer liegt auf der Seite.
- Der obere Arm ist angewinkelt, sodass die Hand unter dem Kopf liegt.
- Dadurch können Flüssigkeiten abfließen.
- Zur zusätzlichen Stabilisierung ist das obere Bein ebenfalls angewinkelt.
- Dadurch kann die Person nicht mehr auf den Bauch oder den Rücken rollen.
Atemspende
Die Atemspende soll bewirken, dass Personen wieder anfangen eigenständig zu atmen.
Wenn eine Person nicht mehr atmet, ist die Ursache häufig ein Herzstillstand. Aus diesem Grund wird die Atemspende meistens in Verbindung mit der Herzdruckmassage durchgeführt.
Sie wird immer dann angewendet, wenn Personen nicht mehr eigenständig atmen.
Ein Beispiel wäre, wenn eine Person einen Stromschlag der Gefahrenklasse III erlitten hat.
Die Atemspende ist wie folgt beschrieben:
- Zunächst muss der Mundraum entleert werden.
- Flüssigkeiten wie Erbrochenes & Blut.
- Die eigene Hand am Kinn der Person platzieren.
- Den Kopf leicht nach hinten drücken.
- Dadurch werden Rachen & Lunge für die Atemspende geöffnet.
- Die zweite eigene Hand hält die Nase der Person zu.
- So gelangt die Luft auch in die Lunge der Person.
- Den eigenen Mund luftdicht auf den Mund der Person legen.
- Fest ausatmen, sodass sich der Brustkorb der Person leicht hebt.
- Um direkten Mundkontakt zu vermeiden, kann ein Taschentuch auf den Mund der Person gelegt werden.
Herzdruckmassage
Die Herzdruckmassage dient in Kombination mit der Atemspende dazu, dass Personen wieder anfangen zu atmen.
In Erste-Hilfe Kursen wird gelehrt, wie Ersthelfer die sogenannte "Herz-Lungen-Wiederbelebung" anwenden.
Diese besteht aus abwechselnder Atemspende (zweimal) und Herzdruckmassage (30 Stöße).
Sie wird immer dann angewendet, wenn Personen keinen Puls mehr haben.
Zum Beispiel könnte eine Person durch eine Stromschlag einen Herzstillstand erleiden.
Manuelle Ausführung:
- Beide Handballen übereinander auf die Mitte des Brustkorbes legen.
- Bei Männern ist das direkt zwischen den beiden Brustwarzen.
- Dabei sind die Arme gerade aus gestreckt.
- Den Brustkorb der Person in kurzen aufeinanderfolgenden Stößen (ca. 100 bis 120 pro Minute) eindrücken.
- Etwa fünf bis sechs Zentimeter tief.
- Erst aufhören, wenn die Person atmet, hustet oder ein Arzt eingetroffen ist.
Defibrillationsgerät:
- Gerät einschalten und den Anweisungen der Sprachsteuerung folgen.
- Eine manuelle Herzdruckmassage ist zusätzlich unabdingbar und wird gefordert!
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