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| __NOTOC__ | | __NOTOC__ |
| === Wichtige Begriffe im Beruf === | | === Wichtige Begriffe im Beruf === |
| == 0-9 ==
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| ;2K
| | <tabber> |
| :''Bedeutet '''"Zwei Komponenten"'''.''
| | |-|A= |
| :Durch das Vermischen der Komponenten entfaltet sich die Wirkung.
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| == A == | | == A == |
| ;Abbeizen | | ;Abbeizen |
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| ;Abwaschbarkeit | | ;Abwaschbarkeit |
| :Eigenschaft eines Anstrichs, die bedeutet, daß Verunreinigungen einfach abgewaschen werden können, ohne ihn zu beschädigen. | | :Eigenschaft eines Anstrichs, die bedeutet, dass Verunreinigungen einfach abgewaschen werden können, ohne ihn zu beschädigen. |
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| ;Acrylat | | ;Acrylat |
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| :Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem & filmbildendem Material, das in Wasser gelöst ist und durch Verdunstung des Wassers trocknet. | | :Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem & filmbildendem Material, das in Wasser gelöst ist und durch Verdunstung des Wassers trocknet. |
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| ;[[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsion]] | | ;Adhäsion |
| :''Auch '''Anhangskraft''' genannt.'' | | :''Auch '''Anhangskraft''' genannt.'' |
| :Zusammenhalten von Atomen & Molekülen. Bewirkt z.B. das Wassertropfen auf einer Glasscheibe haften. | | :Zusammenhalten von Atomen & Molekülen. Bewirkt z.B. das Wassertropfen auf einer Glasscheibe haften. |
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| ;Airless | | ;Airless |
| :[[Applikationsverfahren]] zum Spritzen von Lacken & Dispersionsfarben ohne Luftzufuhr. | | :Applikationsverfahren zum Spritzen von Lacken & Dispersionsfarben ohne Luftzufuhr. |
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| ;Alkalibrand | | ;Alkalibrand |
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| :Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen. | | :Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen. |
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| ;[[Applikationsverfahren]] | | ;Applikationsverfahren |
| :''Streichen, Rollen, Spritzen, Fluten & Tauchen.'' | | :''Streichen, Rollen, Spritzen, Fluten & Tauchen.'' |
| :Die Art, wie Beschichtungsstoffe auf einen Untergrund gebracht werden. | | :Die Art, wie Beschichtungsstoffe auf einen Untergrund gebracht werden. |
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| :Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert wird. | | :Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert wird. |
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| ;[[Rechte und Pflichten|Ausbildungspflicht]] | | ;Ausbildungspflicht |
| :Dem Auszubildenden müssen Fertigkeiten & Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels (Gesellenprüfung) erforderlich sind. | | :Dem Auszubildenden müssen Fertigkeiten & Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels (Gesellenprüfung) erforderlich sind. |
| | | |-|B= |
| == B == | | == B == |
| ;Beize | | ;Beize |
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| ;Bootslack | | ;Bootslack |
| :Außenlack mit guter Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Die Bezeichnung ist auf die ursprüngliche Verwendung für Bootsteile zurückzuführen. | | :Außenlack mit guter Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Die Bezeichnung ist auf die ursprüngliche Verwendung für Bootsteile zurückzuführen. |
| | | |-|C= |
| == C == | | == C == |
| ;Caliumcarbonat | | ;Caliumcarbonat |
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| ;Chemikalienbeständigkeit | | ;Chemikalienbeständigkeit |
| :Die Eigenschaft eines Anstrichs, unempfindlich gegenüber der Einwirkung von Chemikalien zu sein. | | :Die Eigenschaft eines Anstrichs, unempfindlich gegenüber der Einwirkung von Chemikalien zu sein. |
| | | |-|D= |
| == D == | | == D == |
| ;Dickschichtlack | | ;Dickschichtlack |
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| ;Durchlässig | | ;Durchlässig |
| :Kann von bestimmten Stoffen (z.B. Wasserdampf) durchdrungen werden, ohne dadurch beschädigt zu werden. | | :Kann von bestimmten Stoffen (z.B. Wasserdampf) durchdrungen werden, ohne dadurch beschädigt zu werden. |
| | | |-|E= |
| == E == | | == E == |
| ;Eierschalenfarbe | | ;Eierschalenfarbe |
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| ;Erstbeschichtung | | ;Erstbeschichtung |
| :Die erste Beschichtung die auf einem Untergrund angebracht wird. | | :Die erste Beschichtung die auf einem Untergrund angebracht wird. |
| | | |-|F= |
| == F == | | == F == |
| ;Farbe | | ;Farbe |
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| :Flüssige Chemikalie, die verwendet wird, um eine gestrichene Fläche zu mattieren (entglänzen), um die Haftung eines aufgetragenen Anstrichs zu verbessern. | | :Flüssige Chemikalie, die verwendet wird, um eine gestrichene Fläche zu mattieren (entglänzen), um die Haftung eines aufgetragenen Anstrichs zu verbessern. |
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| ;[[Rechte_und_Pflichten|Freistellungspflicht]] | | ;Freistellungspflicht |
| :Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer von der Pflicht, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Sie kann dauerhaft oder zeitweise, bezahlt oder unbezahlt erfolgen. Freistellung wird entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder einvernehmlich zwischen den Vertragspartnern vereinbart. | | :Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer von der Pflicht, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Sie kann dauerhaft oder zeitweise, bezahlt oder unbezahlt erfolgen. Freistellung wird entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder einvernehmlich zwischen den Vertragspartnern vereinbart. |
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| :Die Dicke, zu der eine Farbe beim Auftragen tendiert, wenn man die normale Auftragstechnik für diese Farbe verwendet. | | :Die Dicke, zu der eine Farbe beim Auftragen tendiert, wenn man die normale Auftragstechnik für diese Farbe verwendet. |
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| ;[[Rechte_und_Pflichten|Fürsorgepflicht]] | | ;Fürsorgepflicht |
| :Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander. | | :Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander. |
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| ;Fungizid | | ;Fungizid |
| :Ein Mittel, das manchen Anstrichstoffen und Dichtungsmassen zugesetzt wird, um den Befall mit Schimmel oder anderen Pilzen auf der Oberfläche zu verhindern. | | :Ein Mittel, das manchen Anstrichstoffen und Dichtungsmassen zugesetzt wird, um den Befall mit Schimmel oder anderen Pilzen auf der Oberfläche zu verhindern. |
| | | |-|G= |
| == G == | | == G == |
| ;Gerbstoffverfärbung | | ;Gerbstoffverfärbung |
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| ;Grundierung | | ;Grundierung |
| :Die erste vollständige Farbschicht, die in einem Anstrichaufbau aufgebracht wird. Viele Grundierungen sind darauf ausgelegt, eine gute Haftung zwischen der Oberfläche und den nachfolgenden Anstrichschichten herzustellen. Die meisten Grundierungen enthalten Pigmente, manche sorgen für einen homogenen Schlussanstrich, manche verhindern die Korrosion des Substrats, während wiederum andere eine Verfärbung des Schlussanstrichs verhindern sollen. | | :Die erste vollständige Farbschicht, die in einem Anstrichaufbau aufgebracht wird. Viele Grundierungen sind darauf ausgelegt, eine gute Haftung zwischen der Oberfläche und den nachfolgenden Anstrichschichten herzustellen. Die meisten Grundierungen enthalten Pigmente, manche sorgen für einen homogenen Schlussanstrich, manche verhindern die Korrosion des Substrats, während wiederum andere eine Verfärbung des Schlussanstrichs verhindern sollen. |
| | | |-|H= |
| == H == | | == H == |
| ;H-Sätze | | ;H-Sätze |
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| ;Hygroskopisch | | ;Hygroskopisch |
| :Wasseranziehend. | | :Wasseranziehend. |
| | | |-|I= |
| == I == | | == I == |
| ;Inert | | ;Inert |
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| ;Isoliergrund | | ;Isoliergrund |
| :Eine flüssige Zusammensetzung, die verhindert, daß zu viel Farbe oder Kleister von Gipsputz, Trockenputz, Gipskartonplatten oder ähnlich porösen Oberflächen aufgesaugt wird. | | :Eine flüssige Zusammensetzung, die verhindert, daß zu viel Farbe oder Kleister von Gipsputz, Trockenputz, Gipskartonplatten oder ähnlich porösen Oberflächen aufgesaugt wird. |
| | | |-|K= |
| == K == | | == K == |
| ;Kantenflucht | | ;Kantenflucht |
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| ;Kapillarität | | ;Kapillarität |
| :Ein physikalisches Verhalten von Flüssigkeiten, das bei Kontakt mit Kapillaren auftritt. Kapillaren können z.B. enge Röhren, Spalten oder Hohlräume sein (wie die Hohlräume zwischen den Haaren eines Pinsels). | | :Ein physikalisches Verhalten von Flüssigkeiten, das bei Kontakt mit Kapillaren auftritt. Kapillaren können z.B. enge Röhren, Spalten oder Hohlräume sein (wie die Hohlräume zwischen den Haaren eines Pinsels). |
| :Hier wirkt auch die sogenannte [[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsionskraft]]. | | :Hier wirkt auch die sogenannte Adhäsionskraft. |
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| ;Kimme | | ;Kimme |
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| :Ein organisches Lösemittel, das in Dispersionsfarben als temporäres Plastifiziermittel verwendet wird, um die Filmbildung zu unterstützen. Dadurch kann das Bindemittel beim Auftragen der Farbe einen kontinuierlichen Film bilden - vor allem am unteren Ende des Temperaturbereichs, der für die Verarbeitung der Farbe empfohlen wird. | | :Ein organisches Lösemittel, das in Dispersionsfarben als temporäres Plastifiziermittel verwendet wird, um die Filmbildung zu unterstützen. Dadurch kann das Bindemittel beim Auftragen der Farbe einen kontinuierlichen Film bilden - vor allem am unteren Ende des Temperaturbereichs, der für die Verarbeitung der Farbe empfohlen wird. |
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| ;[[Adhäsion und Kohäsion|Kohäsion]] | | ;Kohäsion |
| :Zusammenhalt von Atomen und Molekülen der gleichen Art. Bei festen Körpern ist die Kohäsionskraft am stärksten und bei Flüssigkeiten erheblich kleiner. | | :Zusammenhalt von Atomen und Molekülen der gleichen Art. Bei festen Körpern ist die Kohäsionskraft am stärksten und bei Flüssigkeiten erheblich kleiner. |
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| ;Korrosion | | ;Korrosion |
| :Rostbildung bei Einfluss von Wasser und Sauerstoff. | | :Rostbildung bei Einfluss von Wasser und Sauerstoff. |
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| | ;Korrosionsbeständig |
| | :Eigenschaft einer Substanz, durch eine chemische Reaktion mit ihrer Umgebung nicht angegriffen zu werden. Anstriche mit dieser Eigenschaft enthalten normalerweise einen Korrosionsschutz. |
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| | ;Korrosionshemmer |
| | :Jedes Material, das verwendet wird, um die Oxidation (das Rosten) von Metallen zu verhindern. Kann eine Farbgrundierung, ein Zusatz, ein Pigment oder ein Überzug sein, der auf die Oberfläche aufgetragen wird. |
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| | ;Korrosionsschutzfarbe |
| | :Eine Farbe, die speziell für den Zweck formuliert ist, um Rost oder Korrosion zu minimieren, wenn sie direkt auf Metall aufgetragen wird. |
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| | ;Kreiden |
| | :Beeinträchtigung der Oberfläche eines Außenanstrichs durch Verwitterung, sodaß eine ausgebleichte, pulverartige Substanz entsteht. Kreiden tritt auf, wenn das Bindemittel der Farbe durch krasse Umweltbedingungen geschädigt wird. Die «Kreide» sollte vor einem Neuanstrich entfernt werden. |
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| | ;Kristalline Kieselsäure |
| | :Silika |
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| | ;Krokodilhautbildung |
| | :Ein schuppenartiges Muster, das in einem Anstrich auftritt, weil die Farbe auf einer darunter befindlichen glänzenden Beschichtung nicht haften kann. Der Grund kann auch der Auftrag einer harten Beschichtung auf einer weichen Grundierung sein oder (bei Farben auf Kunstharzbasis) weil das Holz noch einmal überstrichen wurde, bevor der vorherige Anstrich trocknen konnte. |
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| | ;Kunstharzlack |
| | :Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem filmbildendem Material, das in organischem Lösemittel gelöst ist. Trocknet durch Verdunstung des Lösemittels. |
| | |-|L= |
| | == L == |
| | ;LAB - Werte |
| | :Die Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe, d.h. Hellblau, Mittelblau und Dunkelblau haben verschiedene Werte. |
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| | ;Lackbeize |
| | :Ein Lack, dem ein durchscheinendes Pigment zugesetzt wurde. Hat im Allgemeinen ein geringeres Eindringvermögen als eine echte Beize. |
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| | ;Lackbenzin |
| | :Ein Lösemittel aus Erdöldestillat, das hauptsächlich von professionellen Malern verwendet wird, um Anstrichstoffe auf Ölbasis zu verdünnen und um Farbflecken zu entfernen. |
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| | ;Latex |
| | :Eine milchig-weiße, feine Dispersion eines festen Harzes in einem wässrigen Medium. Mit dem Begriff werden auch wasserverdünnte Farben bezeichnet, deren Hauptträgersubstanz Latex ist. |
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| | ;Latexfarbe |
| | :Farbe auf Wasserbasis, die mit einem synthetischen Bindemittel (Latex) formuliert ist, wie z.B. Acrylat-, Vinylacrylat-, Vinylacetat oder Styrolacrylat-Latex. |
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| | ;Leichte Verarbeitbarkeit |
| | :Eigenschaften einer Farbe oder Dichtungsmasse, die das Auftragen erleichtern, z.B. Spritzfestigkeit, Ansatzfreiheit und offene Zeit. |
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| | ;Leinöl |
| | :Trocknendes Öl, das aus den Samen des Flachses (Leinsamen) gewonnen wird. Es ist dunkler und trocknet langsamer als die meisten anderen trocknenden Öle. Wurde früher häufig in Anstrichstoffen verwendet, während es heute nur noch im begrenzten Umfang in Bautenfarben auf Ölbasis und Holzüberzügen eingesetzt wird. |
| | |
| | ;Lichtreflexionswert (LRW) |
| | :Die Menge des Lichts, das von einer gestrichenen Fläche zurückgeworfen (reflektiert) wird. |
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| | ;Lösemittel |
| | :Eine gewöhnlich flüchtige Flüssigkeit, in der die filmbildenden Partikel einer Farbe gelöst oder dispergiert sind. |
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| | ;Löslich |
| | :Die Eigenschaft eines Stoffs, in einer Flüssigkeit aufgelöst werden zu können. Z.B. ist Zucker in Wasser löslich (wasserlöslich). |
| | |-|M= |
| | == M == |
| | ;Marmorieren |
| | :Eine dekorative Anstrichtechnik, bei der die Farbe und das Muster von Marmor imitiert wird. |
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| | ;Maserrissbildung |
| | :Rissbildung in einem Anstrich, parallel zur Maserung der Holzsubstanz. |
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| | ;Maserung |
| | :Die Richtung, Größe, Anordnung oder das Aussehen der Fasern in Holz oder Furnier. |
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| | ;Materialverbrauch |
| | :Gibt an, dass man mit einer gewissen Menge eines Materials (Milliliter) 1 Quadratmeter Fläche beschichten kann. |
| | :Maßeinheit: '''ml/m²'''. |
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| | ;Mattfarbe |
| | :Eine Farbe mit wenig oder gar keinem Glanz. Wird meistens an Innenwänden, Decken und Außenwandbereichen eingesetzt. |
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| | ;Mauerwerk |
| | :Baumaterial auf mineralischer Basis wie z.B. Zement, Mörtel, Stein, Ziegel und Putz. |
| | |-|N= |
| | == N == |
| | ;Nagelrost |
| | :Der Rost an freiliegenden Köpfen von Eisennägeln kann durchscheinen und den darüber befindlichen Anstrich verfärben. Kann vorkommen, wenn unverzinkte Eisennägel im Außenbereich verwendet werden. |
| | |
| | ;Nasenbildung |
| | :''Auch Läufer genannt.'' |
| | :Schmales (oder breites, gardinenartiges) Ablaufen oder Durchhängen von Teilen eines Anstrich- oder Lackfilms; kann durch das Auftragen von zu viel Farbe, die Ansammlung von Farbe in Unregelmäßigkeiten der Oberfläche (Rissen, Löchern etc.) oder dadurch entstehen, dass zu stark aufgetragenes Material noch weiter fließt, nachdem der umgebende Bereich bereits getrocknet ist. Wird auch als Läufer- oder Vorhangbildung bezeichnet. |
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| | ;Nassfilmdicke |
| | :Dicke eines flüssige Films direkt nach dem Auftragen, bevor er zu trocknen beginnt. |
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| | ;Nasshaftung |
| | :Die Eigenschaft eines trockenen Anstrich- oder Dichtungsstoffs, an der Oberfläche zu haften, obwohl feuchte Bedingungen herrschen. Dies ist besonders wichtig für Außen-Anstrich- und Dichtungsstoffe. |
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| | ;Netzaderbildung |
| | :Muster von kurzen, eng zusammenliegenden Rissen in der Deckschicht eines Anstrichs. Dieser Effekt tritt auf, wenn die Farbe an Elastizität verliert. |
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| | ;Neutrale Farbtöne |
| | :Weiß, gebrochenes Weiß, Hellbeige und Grau - Fartöne, die im Allgemeinen gut mit allen anderen Farben kombinierbar sind. |
| | |
| | ;Nicht-Flüchtig |
| | :Der Feststoffanteil eines Anstrichstoffs, der aus Pigment und Bindemittel besteht; es handelt sich um den Anteil, der nach dem Trocknen auf der Oberfläche verbleibt und den Anstrichfilm bildet. |
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| | ;Nichteisenmetalle |
| | :''Beispiel Aluminium, Kupfer & Zink.'' |
| | :Diese Metalle sind '''nicht magnetisch''' und weisen eine schützende Korrosionsschicht auf. |
| | |-|O= |
| | == O == |
| | ;Ordnungspflicht |
| | :Ein Arbeitnehmer muss sich immer um sein Äußeres bemühen und Gegenständen auf der Arbeit ordentlich umgehen. |
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| | ;Organisch |
| | :Bezieht sich auf Stoffe, die aus dem Tier- und Pflanzenreich, d.h. «lebender» Materie stammen. Die Molekularstruktur enthält Kohlenstoff. |
| | |
| | ;Oxidation |
| | :Eine chemische Reaktion mit Sauerstoff. Z.B. das Trocknen von Ölen in Ölfarben, oder das Rosten von Eisen oder Stahl. |
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| | ;Ölfarbe |
| | :''Bzw. Farbe auf Ölbasis.'' |
| | :Farben, die mit einem trocknenden Öl, wie z.B. Leinöl, Soja- oder Tungöl als Bindemittel oder Bindemittellösung, und Testbenzin oder Lackverdünner als Verdünnungsmittel hergestellt werden. Sie trocknen im Allgemeinen sehr hart aus, brauchen aber länger zum Trocknen als Latexfarben und mehr Zeit, bis sie überstreichbar sind. |
| | |-|P= |
| | == P == |
| | ;P-Sätze |
| | :''P-Sätze (precautionary statements) = Sicherheitssätze.'' |
| | :Diese beschreiben Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit chemischen Stoffen oder Zubereitungen. |
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| | ;Penetrieranstrichstoffe |
| | :''Auch Imprägnierlacke genannt.'' |
| | :Ein Anstrich, der in die Poren des Untergrunds eindringt, statt einen Film auf der Oberfläche zu bilden. |
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| | ;Pflanzenöl |
| | :Öl, das aus den Samen oder Nüssen von Pflanzen gewonnen wird. Manche dieser Öle sind trocknende Öle wie z.B. Lein-, Soja-, Tung- und Oiticicaöl, die als Bindemittel für Farben und Lacke auf Ölbasis verwendet werden. |
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| | ;Pigment |
| | :Eine pulverförmige Substanz, die zu den Grundbestandteilen einer Farbe oder Dichtungsmasse gehört. Sie bestimmt den Weißgrad oder Farbton, die Deckkraft und das Volumen. |
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| | ;Polymer |
| | :Ein kunststoffartiges Material, das aus chemischen Monomeren hergestellt wird, die wiederum aus Alkoholen und Petrochemikalien gewonnen werden. Bestimmte Polymere werden für Dispersionsfarben und Dichtungsmassen verwendet. Die Polymerpartikel des Bindemittels sind klein und in Wasser dispergiert. Die Mischung aus Bindemittelpolymerpartikeln und Wasser ist als Dispersion oder Latex bekannt. |
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| | ;Polyurethanlack |
| | :Ein Anstrichstoff, der oft auf einer Polyurethandispersion basiert, die häufig mit Reinacrylaten gemischt wird. |
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| | ;Polyvinylacetat |
| | :Ein Bindemittel, das u.a. in Latexwandfarben für den Innenbereich verwendet wird. |
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| | ;PSA |
| | :Persönliche Schutzausrüstung - Atemschutzmaske, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz. |
| | |
| | ;PVA |
| | :Polyvinylacetat. Ein Bindemittel, das - wie Vinylacrylat - in wasserbasierenden Farben verwendet wird. |
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| | ;PVC |
| | :Polyvinylchlorid - der Hauptbestandteil von Vinylkunststoff. |
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| | ;PVK |
| | :Pigment-Volumen-Konzentration. Das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen (d.h. Pigment und Bindemittel). Die Zahl wird normalerweise als Prozentsatz ausgedrückt. Höhere Prozentwerte (z.B. 40%–85%) ergeben sich bei matten Farben, während niedrigere Werte (z.B. 10 %–25 % bei glänzenden und halbglänzenden Farben gegeben sind. |
| | |-|R= |
| | == R == |
| | ;RAL |
| | :''Reichsausschuss für Lieferbedingungen'' |
| | :Farbcodetabelle: |
| | :1: Gelb |
| | :2: Orange |
| | :3: Rot |
| | :4: Violett |
| | :5: Blau |
| | :6: Grün |
| | :7: Grau |
| | :8: Braun |
| | :9: Weiß & Schwarz |
| | |
| | ;Rauheit |
| | :''Auch Griffigkeit genannt.'' |
| | :In einem trockenen Anstrichfilm eine feine Struktur, die entweder durch den Anteil an relativ groben oder abrasiven Pigmenten oder durch die Wirkung der Schleifkörper beim Schleifen erzielt wird; diese Struktur wirkt der Glanzstellenbildung durch Abscheuern entgegen und stellt auch eine gute Grundlage für die Haftung einer nachfolgenden Anstrichschicht dar. |
| | |
| | ;Reflexion |
| | :Das Verhältnis des Lichts, das auf eine Fläche strahlt, zu dem Anteil des Lichts, der zurückgestrahlt (reflektiert) wird. |
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| | ;Retina |
| | :''Auch Netzhaut genannt.'' |
| | :Befindet sich Innen im hinteren Teil des Auges. |
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| | ;Rissbildung |
| | :Das Aufreißen eines trockenen Farb- oder Lackfilms, im Allgemeinen durch Alterung oder Bewegungen im Untergrund. Zu den verschiedenen Formen gehören Haarriss-, Netzader-, Spannungsriss-, Krokodilhautbildung etc... |
| | |
| | ;Rost |
| | :Das rötliche, spröde Oxid, das sich auf Eisen oder seinen Legierungen bildet, weil das Material der Luft, Feuchtigkeit oder Chemikalien ausgesetzt wurde. |
| | |-|S= |
| | == S == |
| | ;Schablonieren |
| | :Ein Verfahren zum Auftragen eines Musters, indem Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm etc. durch eine auf die Fläche aufgelegte, ausgeschnittene Schablone aufgetragen wird. |
| | |
| | ;Schattierung |
| | :Eine Schattierung wird erzeugt, wenn eine Farbe mit Schwarz versetzt wird. Es ist eine dunklere Variante der Farbe. |
| | |
| | ;Schellack |
| | :Alkohollösliches, klares bis orangefarbenes Harz, das aus Stocklack gewonnen wird. (Stocklack ist eine Substanz, die von Insekten (Lackschildlaus) auf Zweigen ausgeschieden wird - vor allem in Indien). Wurde früher zur Versiegelung und Klarlackierung von Fußböden, zur Versiegelung von Astknoten und in Grundierungen auf «Alkoholbasis» verwendet. Als Verdünner dient denaturierter Alkohol. |
| | |
| | ;Scheuerbeständigkeit |
| | :Die Eigenschaft eines Anstrichs, häufiges Reinigen mit Wasser und Bürste, Schwamm oder Tuch und einer Scheuerseife zu überstehen, ohne dadurch abzunutzen oder sich zu verfärben. |
| | |
| | ;Schiffsfarben |
| | :Farben und Lacke, die so formuliert sind, daß sie das Eindringen von Salzwasser verhindern und durch das Seeklima nicht geschädigt werden. |
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| | ;Schimmel |
| | :Ein schwarzer, grauer oder brauner Pilz, der die Oberflächen von Anstrichen oder Dichtungsmassen befallen kann. Wächst meistens auf Flächen, die zu Feuchtigkeit neigen und wenig oder kein Sonnenlicht erhalten. |
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| | ;Schimmelfestigkeit |
| | :Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, dem Befall durch Schimmelpilze an der Oberfläche zu widerstehen. |
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| | ;Schleifbar trocken |
| | :Trocknungszustand eines schleifbaren Anstrichs, bei dem er geschliffen werden kann, ohne übermäßig am Schleifpapier zu kleben oder dieses zuzusetzen. |
| | |
| | ;Schnellschliffgrund |
| | :''Auch Sanding Sealer genannt'' |
| | :Besonders harte erste Lackierschicht, die zur Versiegelung und Füllung dient, die Maserung des Holzes aber nicht verdeckt. Die Oberfläche wird geschliffen, bevor die nächsten Schichten aufgetragen werden. |
| | |
| | ;Schulpflicht |
| | :Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den Arbeitnehmer bzw. Auszubildenden für die Schultage freizustellen. |
| | |
| | ;Schwammtupfen |
| | :Anstrichtechnik für den Innenbereich, bei der ein Naturschwamm benutzt wird, um eine Lasurschicht durch Tupfen entweder aufzutragen oder teilweise zu entfernen. |
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| | ;Schweigepflicht |
| | :Ein Arbeitnehmer ist dazu verpflichtet, nicht über firmeninterne Inhalte oder Kundendaten mit Dritten zu sprechen. |
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| | ;Seidenglanz-Finish |
| | :Eine Farbe mit einem Glanzgrad zwischen Hochglanz und Seidenmatt. |
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| | ;Sekundärfarben |
| | :Farbtöne, die entstehen, wenn zwei Primärfarben gemischt werden. Es handelt sich um Orange, Grün und Lila. |
| | |
| | ;Selbstreinigend |
| | :Bestimmte Farben für Außenanstriche sind so konzipiert, dass sie relativ schnell kreiden bzw. abwittern, sodass sie ein weißes, sauberes Aussehen behalten. |
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| | ;Setzen |
| | :''Auch Absetzen genannt.'' |
| | :Das Absinken von Pigmenten oder anderen Feststoffen in einer Farbe, wenn diese längere Zeit in einem Behälter steht, sodass sie sich am Boden des Behälters ansammeln. |
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| | ;Sicherheitsdatenblatt |
| | :SiDaBla |
| | :Ein Informationsblatt, das vom Hersteller bezüglich der Sicherheit, Handhabung und Vorsichtsmaßregeln im Zusammenhang mit Materialien herausgegeben wird, die am Arbeitsplatz verwendet werden. |
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| | ;Silan |
| | :Eine silikonartige Substanz, die Dichtungsmassen und Kitten zugesetzt wird, damit sie unter feuchten Bedingungen besser auf Glas und Aluminium haften. |
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| | ;Silika |
| | :''Auch Kieselerde genannt.'' |
| | :Ein Pigment, das aus zerkleinertem oder zermahlenem Quarzsand hergestellt wird. Ein verstärkender Füllstoff für Farben, verleiht Beständigkeit gegen Scheuerglanzstellen, sorgt für homogenen Glanz und gute Mattierung. |
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| | ;Silikonhaltige Acryldichtungsmasse |
| | :Ähnelt einer Acryldichtungsmasse, hat jedoch einen geringen Silan-Anteil (daher der Name), der unter feuchten Bedingungen die Haftung auf Glas und Aluminium verbessert. |
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| | ;Silikon |
| | :Verbindung, die bei der Herstellung von Bindemitteln eingesetzt wird und durch hervorragende Hitzebeständigkeit, hohe Wasserabweisung und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. Eine Hauptkomponente von bestimmten Dichtungsmassen und bei der Formulierung von vielen wirksamen Antischaummitteln für Latex- bzw. Dispersionsfarben. |
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| | ;Spachtelmasse |
| | :Ein Pulver, das mit Wasser vermischt wird, oder eine gebrauchsfertige Masse, die hauptsächlich zum Ausfüllen von großen Rissen in Wänden verwendet wird. Trocknet hart aus und kann geschliffen und überstrichen werden, verträgt aber keine zu starken Bewegungen im Substrat. |
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| | ;Spannungsrissbildung |
| | :Ein Anstrichfehler, der wie ausgetrockneter, aufgerissener Schlamm aussieht. Er tritt auf, wenn ein Anstrich zu dick aufgetragen wird, z.B. in den Ecken. |
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| | ;Speckglanz |
| | :Ungleichmäßiger Glanz oder Farbton, der aus einem unversiegeltem Untergrund oder zu hohen oder niedrigen Temperaturen beim Trocknen resultiert. |
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| | ;Spektralfarben |
| | :''Auch Regenbogenfarben genannt.'' |
| | :Trifft Licht auf ein Glasprisma, wird dieses in seine sichtbaren Wellenlängen (380 nm - 780 nm) zerlegt und diese ergeben die 6 Spektralfarben: |
| | :Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett & deren Zwischenfarbtöne. |
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| | ;Sperrgrundierung |
| | :Eine flüssiger Anstrichstoff zur Versiegelung von Holz, Putz usw. Verhindert, daß die Oberfläche Farbe oder Lack absorbiert. Sperrgrundierungen können transparent sein und als Grundiermittel fungieren. Manche Sperrgrundierungen sind darauf ausgelegt, nicht überstrichen zu werden. |
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| | ;Spezialfarbton |
| | :Spezielle Farbtöne, die durch die Beimischung von Abtönpasten in eine Basisfarbe oder die Vermischung von Farben mit verschiedenen Farbtönen erzielt werden. Erlaubt die Zubereitung von Farbe mit einem speziellen Farbton im Geschäft. |
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| | ;Spritzen |
| | :Auftragstechnik, bei der die Farbe in Form eines feinen Nebels zerstäubt und unter Druck auf die Oberfläche aufgebracht wird. Es gibt verschiedene Spritzverfahren, wie z.B. Aerosol, Airless und Air assisted (mit Druckluftunterstützung). |
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| | ;Spritzer |
| | :Farbtröpfchen, die von dem Walzenflor weggeschleudert werden, wenn Farbe mit dem Farbroller aufgetragen wird. |
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| | ;Staubtrocken |
| | :Trocknungsstadium eines Anstrichs, bei dem sich niederlassende Staubpartikel aus der Luft nicht anhaften. |
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| | ;Streckmittel |
| | :Material, das die Viskosität einer Farbe verringert, aber nicht unbedingt ein Lösemittel sein muss (s. Verdünnungsmittel). |
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| | ;Streichlichtglanz |
| | :''Auch Schimmer genannt.'' |
| | :Ein mäßig niedriger Glanzgrad; Glanz mit unscharfer Reflexion von Details. Charakteristik, bei der ein Anstrich bei Blickwinkeln von etwa 90° matt erscheint, aber glänzender aussieht, wenn er aus kleinem oder spitzem Winkel (Streiflichtwinkel) betrachtet wird. |
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| | ;Substrat |
| | :Jede Oberfläche, auf der eine Farbe oder Dichtungsmasse aufgetragen wird. |
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| | ;Synthetisch |
| | :Künstlich im Gegensatz zu natürlich vorkommend. |
| | |-|T= |
| | == T == |
| | ;Talk |
| | :''Auch Talkum genannt.'' |
| | :Magnesiumsilikat; ein weißes Füllstoffpigment, das in Farben verwendet wird. Bildet die Grundlage für Talkumpulver. |
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| | ;Taupunkt |
| | :Die Temperatur, bei der Wasserdampf in der Luft zu kondensieren beginnt. |
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| | ;Terpentinöl |
| | :Ein farbloses, flüchtiges Öl, das aus Kiefernholz gewonnen wird. Wurde früher als Verdünner und Reinigungslösemittel verwendet und ist inzwischen durch Testbenzin oder Terpentinersatz ersetzt worden. |
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| | ;Testbenzin |
| | :Ein Kohlenwasserstoff-Lösemittel, das aus Erdöl destilliert wird; Farbverdünner kann ausschließlich oder zum größten Teil aus Testbenzin bestehen. |
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| | ;Thixotropie |
| | :Beschreibt wenn bspw. eine geleeartige Lasur umgerührt wird und sich verflüssigt, aber nach einer Zeit wieder festigt. |
| | |
| | ;Titandioxyd |
| | :''Kurzform: TIO2'' |
| | :Ein teures, hochdeckendes, hellweißes Pigment, das als deckendes Pigment in Farben auf Latex- und Lösemittelbasis verwendet wird. |
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| | ;Toluol |
| | :Ein aromatisches Lösemittel, das zur Herstellung von manchen Farben und Lacken verwendet wird. |
| | |
| | ;Ton |
| | :Ein weißes, natürlich vorkommendes Material, das als Füllstoff benutzt wird - meist für Innenfarben. |
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| | ;Toxisch |
| | :Schädlich oder giftig. |
| | |
| | ;Transparent |
| | :Mit der Eigenschaft, Licht durchzulassen, ohne daß es gestreut oder diffus wird; klar. |
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| | ;Tiadralisches Farbschema |
| | :Ein Farbschema, bei dem drei Farben verwendet werden, die sich auf dem Farbkreis in demselben Abstand zueinander befinden. |
| | |
| | ;Trinatriumphosphat |
| | :''Kurzform: TNP oder TSP. |
| | :Ein Reinigungsmittel auf Basis von alkalischem Material. Weil es Phosphat enthält, kann seine Verwendung in manchen Ländern eingeschränkt sein. |
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| | ;Trockenwandfugenmasse |
| | :Eine Paste mit hohem Füllstoffgehalt, mit der eine kontinuierliche Fugennaht zwischen den einzelnen Elementen einer Trockenwand (Rigips-Platten) hergestellt werden kann; wird auch zur Reparatur von Rissen, Löchern und anderen Defekten verwendet. Wird vor dem Streichen glattgeschliffen. |
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| | ;Trocknungszeit |
| | :Die Zeitdauer zwischen dem Auftragen eines Anstrichs und dem Zeitpunkt, an dem er in Gebrauch genommen werden kann. |
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| | ;Tuchmatt |
| | :Weder glänzend noch seidenglänzend, sondern extrem matt. |
| | |
| | ;Tungöl |
| | :''Auch Holzöl genannt.'' |
| | :Ein schnell trocknendes Öl, das aus dem walnussähnlichen Samen des asiatischen Tungbaumes gewonnen wird: Auch bekannt als chinesisches Holzöl. Wird im Allgemeinen zum Lackieren von feinem Holz und für Bootslackierungen eingesetzt. |
| | |-|U= |
| | == U == |
| | ;Ultraviolette Strahlung |
| | :''Kurzform: UV'' |
| | :Der Anteil der Strahlungsenergie des Sonnenlichtspektrums, der Anstriche und Dichtungsmassen sowie die Oberfläche von ungeschütztem Holz schädigen kann. |
| | |
| | ;Umranden |
| | :''Auch Beschneiden genannt.'' |
| | :Das Streichen einer Fläche, die an einen Bereich angrenzt, der nicht gestrichen werden soll. Z.B. soll der Fensterrahmen gestrichen werden, aber nicht das Glas. |
| | |
| | ;Umweltbundesamt |
| | :''Kurzform: UWB'' |
| | :Zentralbehörde für alle Umweltaufgaben, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachgeordnet ist. In den USA übernimmt diese Aufgabe die Environmental Protection Agency (EPA) und auf europäischer Ebene die Europäische Umweltagentur. |
| | |
| | ;Unlöslich |
| | :Das Unvermögen, aufgelöst zu werden. |
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| | ;Unterton |
| | :''Auch Farbstich genannt.'' |
| | :Ein feiner oder gedämpfter Farbton geringer Intensität, der dem dominierenden Farbton eines Anstrichs einen bestimmten Charakter verleiht. |
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| | ;Urethan |
| | :Eine Art Bindemittel, das in Anstrichstoffen zur Anwendung kommt und durch ausgezeichnete Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. |
| | |
| | ;Urethan-modifiziertes Alkydharz |
| | :Ein Alkydharz, das zur Erzielung einer höheren Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit chemisch modifiziert wurde. Ein Bindemittel, das in Polyurethan"-Lacken eingesetzt wird. |
| | |
| | ;UV-Absorber |
| | :Eine Substanz, die in manchen Außenbeschichtungen verwendet wird und die ultravioletten Strahlen aufsaugt, wodurch die schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf den Anstrich und Untergrund verringert oder verzögert werden. |
| | |
| | ;UV-Beständigkeit |
| | :Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, durch UV-Strahlen, wie z.B. direktes Sonnenlicht, nicht beschädigt zu werden. |
| | |
| | ;UVV |
| | :Unfallverhütungsvorschriften |
| | |
| | ;Überholungsbeschichtung |
| | :Die bestehende Beschichtung muss lediglich ausgebessert werden. |
| | |
| | ;Überstreichbar trocken |
| | :Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem ein anderer Anstrich aufgetragen werden kann, ohne die vorherige Anstrichschicht zu beschädigen. |
| | |
| | ;Überstreichzeit |
| | :''Auch Überlackierzeit genannt.'' |
| | :Wartezeit, die zwischen dem Auftragen von aufeinanderfolgenden Anstrichschichten erforderlich ist. Diese Zeit wird normalerweise auf dem Etikett angegeben. |
| | |-|V= |
| | == V == |
| | ;Verbrauch |
| | :Die Quadratmeterzahl, die von einer Farbe oder einem Beschichtungsstoff bedeckt wird - normalerweise ausgedrückt in m² pro Liter. Bei pigmentierten Anstrichstoffen ist der Verbrauch ein Hinweis auf das applizierte Deckvermögen. |
| | |
| | ;Verdünnungsmittel |
| | :Eine Flüssigkeit, die zusammen mit dem Bindemittel die Trägersubstanz der Farbe bildet. Das Verdünnungsmittel verdunstet nach dem Auftragen der Farbe. Wasser ist das Verdünnungsmittel für Latex- bzw. Dispersionsfarben, während Terpentinöl, Testbenzin und denaturierter Alkohol als Verdünnungsmittel für verschiedene Anstrichstoffe auf Lösemittelbasis dienen; die Flüssigkeit, die zum Verdünnung des Anstrichstoffs verwendet wird. |
| | |
| | ;Vereinigen |
| | :Die Zusammenschütten und Vermischen der gleichen Farbe aus den verschiedenen Gebinden, die für einen bestimmten Anstrich verwendet werden sollen, um die Homogenität, besonders des Farbtons, sicherzustellen. |
| | |
| | ;Verglasung |
| | :Glas, wie z.B. die Glasscheiben in Fenstern und Türen. |
| | |
| | ;Vergütungspflicht |
| | :Der Arbeitgeber verpflichtet sich dazu, dem Arbeitnehmer die Arbeitsleistung zu vergüten. |
| | :Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis. |
| | |
| | ;Verlauf |
| | :''Auch Fließen genannt.'' |
| | :Die Eigenschaft eines Anstrichstoffs, einen glatten Film ohne Pinselspuren zu erzeugen. |
| | |
| | ;Verseifung |
| | :Eine chemische Zersetzung des Bindemittels einer Farbe durch Alkali und Feuchtigkeit aus dem Untergrund (z.B. neuer Beton oder frischer Gips). Ein verseifter Anstrich kann zerfallen, seine Haftung verlieren und sich verfärben. |
| | |
| | ;Verwandte Farben |
| | :Zwei Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinanderliegen. |
| | |
| | ;Verzinkt |
| | :Beschichtung von eisenhaltigem Metall mit Zink zum Schutz gegen Rost. |
| | |
| | ;Vinyl |
| | :Ein klares Kunstharz, das für manche Farben auf Wasserbasis verwendet wird - vor allem matte Innenfarben und Dichtungsmassen. |
| | |
| | ;Viskosität |
| | :Bezeichnet die Zähflüssigkeit oder Zähigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität ist, desto dickflüssiger ist das Material. |
| | |
| | ;VOC |
| | :''Volatile Organic Compound'' |
| | :Bezeichnet die Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen. VOC umschreibt gas- und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft. |
| | |
| | ;Voranstrich |
| | :Ein - im Allgemeinen pigmentierter - Anstrich, mit dem bei Verwendung auf nacktem Holz eine Verbesserung des Haftvermögens und Glanzes sowie maximale Homogenität des Schlussanstrichs erzielt werden soll. |
| | |-|W= |
| | == W == |
| | ;Walzhaut |
| | :''Auch Zunder, Gießhaut oder Hammerschlag genannt.'' |
| | :Ein Begriff zur Bezeichnung einer wasserfreien harten Schicht aus Oxid, Schmutz und Ruß, die sich beim Abkühlen an der Oberfläche von behandelten Eisenmetallen bildet. Je nach Art der Warmbehandlung (Heißwalzen, Glühen, Gießen, Schmieden) lautet die Bezeichnung Walzhaut, Zunder, Guss- / Gießhaut oder Hammerschlag. |
| | |
| | ;Wasserstrahler |
| | :''Auch Hochdruckreiniger genannt.'' |
| | :Reinigungsgerät, bei dem Wasser unter hohem Druck verspritzt wird. |
| | |
| | ;Wasserabweisende Anstrichstoffe |
| | :''Hydrophob'' |
| | :Klare Außenanstrichstoffe, die speziell so formuliert sind, dass Wasser von der Oberfläche abperlt, wodurch das Eindringen von Wasser in das Substrat minimiert wird. |
| | |
| | ;Wasserbasierende Farben |
| | :''Wasserfarben'' |
| | :Farben, die mit Acrylat,- Vinyl- oder anderen Latexharztypen hergestellt und mit Wasser verdünnt werden. Sie trocknen schneller als Farben auf Alkydharzbasis, sind relativ geruchsarm, haben eine gewisse Wasserdampfdurchlässigkeit, und Farbflecken können leicht entfernt werden. Der flüssige Bestandteil ist hauptsächlich Wasser. |
| | |
| | ;Wasserverdünnbar |
| | :Die Eigenschaft, mit Wasser oder einer Wasser/Kosolvent-Mischung verdünnt werden zu können. |
| | |
| | ;Weichholz |
| | :Die Art von Bäumen, die Nadeln trägt und meistens immergrün ist (Tanne, Fichte, Kiefer, Hemlock-Tanne). Der Begriff hat nichts mit der Härte des Holzes zu tun. |
| | |
| | ;Weichmacher |
| | :Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialien zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen. |
| | |
| | ;Weisstönung |
| | :Eine Weißtönung wird erzielt, wenn einem Farbton Weiß hinzugegeben wird. |
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| | ;Weisungsgebundenheit |
| | :Besagt das, ein Arbeitnehmer den Weisungen eines Chefs oder Vorarbeiter folge zu leisten hat. |
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| | ;Wetterbeständigkeit |
| | :Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, den Auswirkungen von Wind, Regen, Sonne und Temperaturschwankungen zu widerstehen und sein Aussehen und seine Integrität zu behalten. |
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| | ;Wischbeize |
| | :Eine Beize, die auf nacktes Holz aufgetragen und sofort wieder abgewischt wird, bevor sie zu trocknen beginnt. Hauptsächlich für den Innenbereich: Holzverkleidungen, Möbel, Fußböden. |
| | |-|Z= |
| | == Z == |
| | ;Zwischenschicht |
| | :''Auch Mittelschicht genannt.'' |
| | :Eine Farbschicht, die nach Sandwich-Manier zwischen zwei anderen aufgebracht ist. Bezieht sich auch auf Erscheinungen, die zwischen Schichten stattfinden, z.B. wie in Zwischenschichthaftung. |
| | |-|0-9= |
| | == 0-9 == |
| | ;2K |
| | :''Bedeutet '''"Zwei Komponenten"'''.'' |
| | :Durch das Vermischen der Komponenten entfaltet sich die Wirkung. |
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