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=== Wichtige Begriffe im Beruf ===
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:Durch das Vermischen der Komponenten entfaltet sich die Wirkung.
:Durch das Vermischen der Komponenten entfaltet sich die Wirkung.
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== A ==
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;Abbeizen
;Abbeizen
:Das Entfernen von alter Farbe, Lack etc. durch Verwendung von Abbeizmitteln, Schabern und Kratzern.
:Das Entfernen von alter Farbe, Lack etc. durch Verwendung von Abbeizmitteln, Schabern und Kratzern.
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;Abblättern
;Abblättern
:Das Ablösen von Farbstücken vom Untergrund, verursacht durch einen Verlust an Haftvermögen und/oder Elastizität.
:Das Ablösen von Farbstücken vom Untergrund, verursacht durch einen Verlust an Haftvermögen und/oder Elastizität.
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;Abdruckfestigkeit
;Abdruckfestigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, dass Gegenstände, die darauf abgestellt werden, keine Eindrücke hinterlassen.
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, dass Gegenstände, die darauf abgestellt werden, keine Eindrücke hinterlassen.
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;Abfasen
;Abfasen
:''Beim Grundieren, Ausspachteln oder Abkratzen.''
:''Beim Grundieren, Ausspachteln oder Abkratzen.''
:Ein Vorgang, bei dem durch Schleifen ein weicher Übergang zwischen zwei Bereichen hergestellt wird.
:Ein Vorgang, bei dem durch Schleifen ein weicher Übergang zwischen zwei Bereichen hergestellt wird.
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;Abschälen
;Abschälen
:''Ähnlich wie Abblättern.''
:''Ähnlich wie Abblättern.''
:Die Ablösung von Farbe von der Oberfläche in länglichen oder blättrigen Stückchen.
:Die Ablösung von Farbe von der Oberfläche in länglichen oder blättrigen Stückchen.
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;Absperrmittel
;Absperrmittel
:Eine Grundierung, die verhindern soll, dass der Schlussanstrich in den Untergrund eindringt.
:Eine Grundierung, die verhindern soll, dass der Schlussanstrich in den Untergrund eindringt.
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;Abtönfarbe
;Abtönfarbe
:Eine konzentrierte Flüssigkeit (manchmal auch Trockenfarbe), die einer Grundfarbe beigemischt wird, um einen bestimmten Farbton zu erzielen.
:Eine konzentrierte Flüssigkeit (manchmal auch Trockenfarbe), die einer Grundfarbe beigemischt wird, um einen bestimmten Farbton zu erzielen.
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;Abtönung
;Abtönung
:Wenn eine flüssige Farbe mit Abtönfarbe oder Paste versetzt wird, sei es manuell oder über Farbmisch-Anlagen.
:Wenn eine flüssige Farbe mit Abtönfarbe oder Paste versetzt wird, sei es manuell oder über Farbmisch-Anlagen.
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;Abwaschbarkeit
;Abwaschbarkeit
:Eigenschaft eines Anstrichs, die bedeutet, daß Verunreinigungen einfach abgewaschen werden können, ohne ihn zu beschädigen.
:Eigenschaft eines Anstrichs, die bedeutet, daß Verunreinigungen einfach abgewaschen werden können, ohne ihn zu beschädigen.
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;Acrylat
;Acrylat
:Eine Art synthetisches Polymer, das als Bindemittel für hochleistungsfähige wasserverdünnbare Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
:Eine Art synthetisches Polymer, das als Bindemittel für hochleistungsfähige wasserverdünnbare Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
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;Acryllack
;Acryllack
:Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem & filmbildendem Material, das in Wasser gelöst ist und durch Verdunstung des Wassers trocknet.
:Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem & filmbildendem Material, das in Wasser gelöst ist und durch Verdunstung des Wassers trocknet.
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;[[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsion]]
;[[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsion]]
:''Auch '''Anhangskraft''' genannt.''
:''Auch '''Anhangskraft''' genannt.''
:Zusammenhalten von Atomen & Molekülen. Bewirkt z.B. das Wassertropfen auf einer Glasscheibe haften.
:Zusammenhalten von Atomen & Molekülen. Bewirkt z.B. das Wassertropfen auf einer Glasscheibe haften.
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;Aerosol
;Aerosol
:Produkt (Lack oder Lackfarbe), das sich zusammen mit einem Treibgas in einer druckfesten Spraydose befindet und aufgesprüht werden kann.
:Produkt (Lack oder Lackfarbe), das sich zusammen mit einem Treibgas in einer druckfesten Spraydose befindet und aufgesprüht werden kann.
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;Airless
;Airless
:[[Applikationsverfahren]] zum Spritzen von Lacken & Dispersionsfarben ohne Luftzufuhr.
:[[Applikationsverfahren]] zum Spritzen von Lacken & Dispersionsfarben ohne Luftzufuhr.
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;Alkalibrand
;Alkalibrand
:Ein Zustand, der eintritt, wenn die Alkalität von frischem Mauerwerk zur Zersetzung des Bindemittels einer Farbe führt, wodurch es zu einem Farbtonverlust und insgesamt zu einer Beeinträchtigung des Anstrichfilms kommt.
:Ein Zustand, der eintritt, wenn die Alkalität von frischem Mauerwerk zur Zersetzung des Bindemittels einer Farbe führt, wodurch es zu einem Farbtonverlust und insgesamt zu einer Beeinträchtigung des Anstrichfilms kommt.
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;Alkalien
;Alkalien
:''In frischem Zement, Beton & Grips enthalten.''
:''In frischem Zement, Beton & Grips enthalten.''
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;Alkydharz
;Alkydharz
:Ein synthetisches Harz, das in kunstharzbasierenden Farben verwendet wird.
:Ein synthetisches Harz, das in kunstharzbasierenden Farben verwendet wird.
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;Aluminiumfarbe
;Aluminiumfarbe
:Eine Farbe, normalerweise auf Lösemittelbasis, die Aluminiumpartikel enthält und ein metallisches Aussehen verleiht.
:Eine Farbe, normalerweise auf Lösemittelbasis, die Aluminiumpartikel enthält und ein metallisches Aussehen verleiht.
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;Anorganisch
;Anorganisch
:''Beispiel: Salze & Minerale.''
:''Beispiel: Salze & Minerale.''
:Stoffe die keinen tierischen oder pflanzlichen Ursprung haben.
:Stoffe die keinen tierischen oder pflanzlichen Ursprung haben.
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;Ansatz
;Ansatz
:Bereich, wo eine Farbschicht einen frischen Anstrichbereich überdeckt (überlappt).
:Bereich, wo eine Farbschicht einen frischen Anstrichbereich überdeckt (überlappt).
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;Anstrich
;Anstrich
:Beschichtung, die auf einem Untergrund einen schützenden und/oder verschönernden Überzug bildet.
:Beschichtung, die auf einem Untergrund einen schützenden und/oder verschönernden Überzug bildet.
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;Antifoulingfarbe
;Antifoulingfarbe
:Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen.
:Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen.
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;[[Applikationsverfahren]]
;[[Applikationsverfahren]]
:''Streichen, Rollen, Spritzen, Fluten & Tauchen.''
:''Streichen, Rollen, Spritzen, Fluten & Tauchen.''
:Die Art, wie Beschichtungsstoffe auf einen Untergrund gebracht werden.
:Die Art, wie Beschichtungsstoffe auf einen Untergrund gebracht werden.
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;Appliziertes Deckvermögen
;Appliziertes Deckvermögen
:Bezieht sich nicht nur auf die Deckfähigkeit des Anstrichfilms, sondern auch darauf, wie die Farbe deckt, und zwar abhängig von der Filmdicke und wie glatt sie verläuft.
:Bezieht sich nicht nur auf die Deckfähigkeit des Anstrichfilms, sondern auch darauf, wie die Farbe deckt, und zwar abhängig von der Filmdicke und wie glatt sie verläuft.
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;Arbeitsschutzbehörde
;Arbeitsschutzbehörde
:''OSHA - Occupational Safety & Health Administration''
:''OSHA - Occupational Safety & Health Administration''
:Eine Behörde der US-Bundesregierung, die Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Arbeitnehmer in den USA festlegt.
:Eine Behörde der US-Bundesregierung, die Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Arbeitnehmer in den USA festlegt.
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;Atem
;Atem
:Die Durchlässigkeit für Wasserdampf vom Untergrund durch den Anstrichfilm.
:Die Durchlässigkeit für Wasserdampf vom Untergrund durch den Anstrichfilm.
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;Aufschliessen
;Aufschliessen
:''Oder auch Anätzen/Aufrauhen durch Bewitterung.''
:''Oder auch Anätzen/Aufrauhen durch Bewitterung.''
:Eine Methode zur Verbesserung der Haftung auf einem Metallsubstrat, indem man dieses vor dem Lackieren der natürlichen Witterung aussetzt.
:Eine Methode zur Verbesserung der Haftung auf einem Metallsubstrat, indem man dieses vor dem Lackieren der natürlichen Witterung aussetzt.
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;Aufstehen der Fasern
;Aufstehen der Fasern
:Das Aufquellen und Aufstehen kurzer, gebrochener Holzfasern durch Aufsaugung einer Flüssigkeit - besonders Wasser.
:Das Aufquellen und Aufstehen kurzer, gebrochener Holzfasern durch Aufsaugung einer Flüssigkeit - besonders Wasser.
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;Ausbleichen
;Ausbleichen
:Verlust der Farbintensität, gewöhnlich durch die Auswirkungen des Sonnenlichtes.
:Verlust der Farbintensität, gewöhnlich durch die Auswirkungen des Sonnenlichtes.
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;Ausblühungen
;Ausblühungen
:Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert wird.
:Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert wird.
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;[[Rechte und Pflichten|Ausbildungspflicht]]
;[[Rechte und Pflichten|Ausbildungspflicht]]
:Dem Auszubildenden müssen Fertigkeiten & Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels (Gesellenprüfung) erforderlich sind.
:Dem Auszubildenden müssen Fertigkeiten & Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels (Gesellenprüfung) erforderlich sind.
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== B ==
== B ==
;Beize
;Beize
:Eine teilweise transparente Beschichtung, durch die Holz gefärbt werden kann, ohne die Maserung und/oder Struktur zu verdecken.
:Eine teilweise transparente Beschichtung, durch die Holz gefärbt werden kann, ohne die Maserung und/oder Struktur zu verdecken.
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;Berührungstrocken
;Berührungstrocken
:Trocknungszustand eines Anstrichs, der leicht berührt werden kann, ohne dass etwas davon am Finger kleben bleibt.
:Trocknungszustand eines Anstrichs, der leicht berührt werden kann, ohne dass etwas davon am Finger kleben bleibt.
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;BFS
;BFS
:''Bundesausschuss für Farbe & Sachverhalt.''
:''Bundesausschuss für Farbe & Sachverhalt.''
:Erarbeitet technische Richtlinien für Maler & Lackierer.
:Erarbeitet technische Richtlinien für Maler & Lackierer.
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;Bindemittel
;Bindemittel
:Ein Bestandteil von Farbe, der Pigmentpartikel zu einem gleichmäßigen Anstrichfilm bindet und die Haftung auf der Oberfläche bewirkt.
:Ein Bestandteil von Farbe, der Pigmentpartikel zu einem gleichmäßigen Anstrichfilm bindet und die Haftung auf der Oberfläche bewirkt.
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;Biozid
;Biozid
:Ein biologisch wirksames Additiv in Farben und Dichtungsmassen, das zugesetzt wird, damit Bakterien die Farbe oder Masse während der Lagerung nicht verderben können, oder damit der aufgebrachte Anstrichfilm nicht durch Schimmel verdorben wird.
:Ein biologisch wirksames Additiv in Farben und Dichtungsmassen, das zugesetzt wird, damit Bakterien die Farbe oder Masse während der Lagerung nicht verderben können, oder damit der aufgebrachte Anstrichfilm nicht durch Schimmel verdorben wird.
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;Blasenbildung
;Blasenbildung
:Die Bildung von halb-kugelförmigen, hohlen Ausbuchtungen im Anstrichfilm.
:Die Bildung von halb-kugelförmigen, hohlen Ausbuchtungen im Anstrichfilm.
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;Blei
;Blei
:Ein weiches, verformbares Schwermetall. In der Vergangenheit wurden Bleiverbindungen als Weißpigment benutzt und in Grundierungen eingesetzt, um das Durchbluten von Gerbstoffen zu verhindern.
:Ein weiches, verformbares Schwermetall. In der Vergangenheit wurden Bleiverbindungen als Weißpigment benutzt und in Grundierungen eingesetzt, um das Durchbluten von Gerbstoffen zu verhindern.
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;Blockbeständigkeit
;Blockbeständigkeit
:''Bei Türen & Fenstern.''
:''Bei Türen & Fenstern.''
:Die Fähigkeit eines Anstrichs, nicht zu kleben, wenn er auf zwei Flächen aufgetragen wird, die miteinander in Berührung kommen.
:Die Fähigkeit eines Anstrichs, nicht zu kleben, wenn er auf zwei Flächen aufgetragen wird, die miteinander in Berührung kommen.
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;Blockfüller
;Blockfüller
:Ein dickes Material in der Art eines Anstrichstoffs, das dazu verwendet wird, sehr raue Mauerwerksoberflächen zu glätten.
:Ein dickes Material in der Art eines Anstrichstoffs, das dazu verwendet wird, sehr raue Mauerwerksoberflächen zu glätten.
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;Bluten
;Bluten
:Die Migration von Material aus dem Untergrund. Führt zur Verfärbung des Anstrichfilms. Begriff wird oft bei Lackierungen verwendet.
:Die Migration von Material aus dem Untergrund. Führt zur Verfärbung des Anstrichfilms. Begriff wird oft bei Lackierungen verwendet.
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;Bootslack
;Bootslack
:Außenlack mit guter Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Die Bezeichnung ist auf die ursprüngliche Verwendung für Bootsteile zurückzuführen.
:Außenlack mit guter Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Die Bezeichnung ist auf die ursprüngliche Verwendung für Bootsteile zurückzuführen.
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== C ==
== C ==
;Caliumcarbonat
;Caliumcarbonat
:Ein natürlich vorkommendes Material (Kalk, Kreide), das als Füllstoff oder Verschnittmittel für Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
:Ein natürlich vorkommendes Material (Kalk, Kreide), das als Füllstoff oder Verschnittmittel für Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
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;Chemikalienbeständigkeit
;Chemikalienbeständigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, unempfindlich gegenüber der Einwirkung von Chemikalien zu sein.
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, unempfindlich gegenüber der Einwirkung von Chemikalien zu sein.
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== D ==
== D ==
;Dickschichtlack
;Dickschichtlack
:1-Topf Lacksystem mit hohem Festkörpergehalt.
:1-Topf Lacksystem mit hohem Festkörpergehalt.
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;Dauerhaftigkeit
;Dauerhaftigkeit
:Der Grad der Beständigkeit eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs gegenüber den zerstörenden Auswirkungen seiner Umgebung.
:Der Grad der Beständigkeit eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs gegenüber den zerstörenden Auswirkungen seiner Umgebung.
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;Deckfähigkeit
;Deckfähigkeit
:''Fachbegriff: Opazität.''
:''Fachbegriff: Opazität.''
:Das Vermögen, Licht nicht durchzulassen. Eine Farbe mit hoher Deckkraft wird den Untergrund gut abdecken.
:Das Vermögen, Licht nicht durchzulassen. Eine Farbe mit hoher Deckkraft wird den Untergrund gut abdecken.
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;Deckschicht
;Deckschicht
:''Auch Schlussanstrich genannt.''
:''Auch Schlussanstrich genannt.''
:Der Anstrich, der die letzte Beschichtung in einem Anstrichaufbau darstellt. Wird im Allgemeinen auf einer Grundierung, Vorstreichfarbe oder Spachtelmasse aufgetragen.
:Der Anstrich, der die letzte Beschichtung in einem Anstrichaufbau darstellt. Wird im Allgemeinen auf einer Grundierung, Vorstreichfarbe oder Spachtelmasse aufgetragen.
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;Deckvermögen
;Deckvermögen
:Das Vermögen einer Farbe oder Beize, die Oberfläche, auf der sie aufgetragen wird, zu verdecken. Das Deckvermögen ist vom Pigment der Farbe abhängig und wird dadurch beeinflusst, wie dick sich die Farbe auftragen lässt und wie gut Pinselfurchen wieder verfließen.
:Das Vermögen einer Farbe oder Beize, die Oberfläche, auf der sie aufgetragen wird, zu verdecken. Das Deckvermögen ist vom Pigment der Farbe abhängig und wird dadurch beeinflusst, wie dick sich die Farbe auftragen lässt und wie gut Pinselfurchen wieder verfließen.
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;Dichtungsmasse
;Dichtungsmasse
:Eine allgemeine Bezeichnung für eine Masse, die zum Ausfüllen von Rissen, Löchern, Nahtstellen und Fugen verwendet wird.
:Eine allgemeine Bezeichnung für eine Masse, die zum Ausfüllen von Rissen, Löchern, Nahtstellen und Fugen verwendet wird.
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;Dichtungsstreifen
;Dichtungsstreifen
:Ein stranggepresster Schaumstoffstreifen, der in Fugen eingelegt wird, die tiefer als 1 cm sind, um einen Teil der Fuge auszufüllen, bevor die Dichtungsmasse aufgetragen wird. Diese Schaumstoffstreifen sind in verschiedenen Durchmessern erhältlich, die von 3 mm bis 20 mm reichen.
:Ein stranggepresster Schaumstoffstreifen, der in Fugen eingelegt wird, die tiefer als 1 cm sind, um einen Teil der Fuge auszufüllen, bevor die Dichtungsmasse aufgetragen wird. Diese Schaumstoffstreifen sind in verschiedenen Durchmessern erhältlich, die von 3 mm bis 20 mm reichen.
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;Diffusionsfähigkeit
;Diffusionsfähigkeit
:Ist die Fähigkeit eines Materials '''Wasserdampf''' durchzulassen.
:Ist die Fähigkeit eines Materials '''Wasserdampf''' durchzulassen.
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;DIN
;DIN
:Deutsches Institut für Normungen.
:Deutsches Institut für Normungen.
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;Dispersion
;Dispersion
:Eine Mischung (gewöhnlich milchig-weiß), bei der eine Flüssigkeit in einer anderen dispergiert (aber nicht aufgelöst) ist.
:Eine Mischung (gewöhnlich milchig-weiß), bei der eine Flüssigkeit in einer anderen dispergiert (aber nicht aufgelöst) ist.
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;Drahtbürstenreinigung
;Drahtbürstenreinigung
:Reinigung einer Oberfläche mit einer Drahtbürste oder einer Bohrmaschine mit Drahtbürstenaufsatz.
:Reinigung einer Oberfläche mit einer Drahtbürste oder einer Bohrmaschine mit Drahtbürstenaufsatz.
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;Durchlässig
;Durchlässig
:Kann von bestimmten Stoffen (z.B. Wasserdampf) durchdrungen werden, ohne dadurch beschädigt zu werden.
:Kann von bestimmten Stoffen (z.B. Wasserdampf) durchdrungen werden, ohne dadurch beschädigt zu werden.
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== E ==
== E ==
;Eierschalenfarbe
;Eierschalenfarbe
:Eine Innenfarbe, die einen mattglänzenden, seidenartigen Anstrichfilm ergibt. Ihr Glanzgrad liegt zwischen Matt- und Halbglanz.
:Eine Innenfarbe, die einen mattglänzenden, seidenartigen Anstrichfilm ergibt. Ihr Glanzgrad liegt zwischen Matt- und Halbglanz.
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;Einfarbenschema
;Einfarbenschema
:''Auch monochromatisch genannt.''
:''Auch monochromatisch genannt.''
:Verwendung verschiedener Werte eines bestimmten Farbtons in einem Dekorationsschema.
:Verwendung verschiedener Werte eines bestimmten Farbtons in einem Dekorationsschema.
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;Eisenhaltig
;Eisenhaltig
:Ein Metall, das Eisen enthält; die meisten eisenhaltigen Metalle rosten.
:Ein Metall, das Eisen enthält; die meisten eisenhaltigen Metalle rosten.
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;Eisenmetalle
;Eisenmetalle
:''Beispiel Stahl & Guseisen.''
:''Beispiel Stahl & Guseisen.''
:Diese Metalle sind '''magnetisch''' und weisen ein zerstörendes Korrosionsverhalten auf.
:Diese Metalle sind '''magnetisch''' und weisen ein zerstörendes Korrosionsverhalten auf.
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;Elastizität
;Elastizität
:Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, sich zusammen mit dem Untergrund ausdehnen und zusammenziehen zu können, ohne Schäden oder Beeinträchtigungen des Aussehens zu erleiden.
:Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, sich zusammen mit dem Untergrund ausdehnen und zusammenziehen zu können, ohne Schäden oder Beeinträchtigungen des Aussehens zu erleiden.
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;EN
;EN
:Europäische Norm.
:Europäische Norm.
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;Entfetter
;Entfetter
:Lösemittel oder Masse mit spezieller Zusammensetzung, die dazu dient, Öle, Fette oder Schmierstoffe von einem Untergrund zu entfernen.
:Lösemittel oder Masse mit spezieller Zusammensetzung, die dazu dient, Öle, Fette oder Schmierstoffe von einem Untergrund zu entfernen.
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;Entflammbarkeit
;Entflammbarkeit
:Die Eigenschaft einer Substanz, sich bei einem gegebenen Flammpunkt zu entzünden.
:Die Eigenschaft einer Substanz, sich bei einem gegebenen Flammpunkt zu entzünden.
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;Erdöldestillat
;Erdöldestillat
:''Auch Petroleumdestillat genannt.''
:''Auch Petroleumdestillat genannt.''
:Flüssige Kohlenwasserstoff-Lösemittel (wie z.B. Testbenzin), die aus Erdöl isoliert oder hergestellt werden.
:Flüssige Kohlenwasserstoff-Lösemittel (wie z.B. Testbenzin), die aus Erdöl isoliert oder hergestellt werden.
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;Ergiebigkeit
;Ergiebigkeit
:''Auch Auftragsmenge oder Verbrauch genannt.''
:''Auch Auftragsmenge oder Verbrauch genannt.''
:Das Volumen eines Anstrichstoffs, mit dem eine bestimmte Fläche gestrichen werden kann.
:Das Volumen eines Anstrichstoffs, mit dem eine bestimmte Fläche gestrichen werden kann.
:Maßeinheit: '''m²/l'''.
:Maßeinheit: '''m²/l'''.
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;Erneuerungsbeschichtung
;Erneuerungsbeschichtung
:Die alte Beschichtung wird komplett entfernt und erneuert.
:Die alte Beschichtung wird komplett entfernt und erneuert.
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;Erstbeschichtung
;Erstbeschichtung
:Die erste Beschichtung die auf einem Untergrund angebracht wird.
:Die erste Beschichtung die auf einem Untergrund angebracht wird.
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== F ==
== F ==
;Farbe
;Farbe
:''Auch Anstrichtsstoff genannt.''
:''Auch Anstrichtsstoff genannt.''
:Ein undurchsichtiger Anstrichstoff, der im Allgemeinen aus Bindemitteln, Flüssigkeiten, Additiven und Pigmenten hergestellt wird. Wird in flüssiger Form aufgetragen und trocknet unter Bildung eines kontinuierlichen Films aus, der das Aussehen des Untergrunds schützt und verbessert.
:Ein undurchsichtiger Anstrichstoff, der im Allgemeinen aus Bindemitteln, Flüssigkeiten, Additiven und Pigmenten hergestellt wird. Wird in flüssiger Form aufgetragen und trocknet unter Bildung eines kontinuierlichen Films aus, der das Aussehen des Untergrunds schützt und verbessert.
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;Farbecht
;Farbecht
:Das Vermögen, unter normalen Bedingungen den Farbton zu behalten und nicht übermäßig auszubleichen.
:Das Vermögen, unter normalen Bedingungen den Farbton zu behalten und nicht übermäßig auszubleichen.
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;Farbgrundton
;Farbgrundton
:Der Grundton einer Farbe, z.B. Rot oder Grün. Hellere oder dunklere Abwandlungen haben immer noch denselben Grundton. Folglich haben ein helles Rot und ein dunkles Rot immer noch denselben Grundton.
:Der Grundton einer Farbe, z.B. Rot oder Grün. Hellere oder dunklere Abwandlungen haben immer noch denselben Grundton. Folglich haben ein helles Rot und ein dunkles Rot immer noch denselben Grundton.
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;Farbhaltung
;Farbhaltung
:Das Vermögen einer Farbe, ihren ursprünglichen Farbton zu behalten und nicht auszubleichen. Dieser Begriff wird im Allgemeinen im Zusammenhang mit Außenfarben verwendet.
:Das Vermögen einer Farbe, ihren ursprünglichen Farbton zu behalten und nicht auszubleichen. Dieser Begriff wird im Allgemeinen im Zusammenhang mit Außenfarben verwendet.
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;Farbkreis
;Farbkreis
:Ein kreisförmiges Schema mit keilförmigen Abschnitten in verschiedenen spezifischen Farbtönen. Wird zur Farbtonabstimmung verwendet.
:Ein kreisförmiges Schema mit keilförmigen Abschnitten in verschiedenen spezifischen Farbtönen. Wird zur Farbtonabstimmung verwendet.
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;Farbträger
;Farbträger
:''Auch Vehikel genannt.''
:''Auch Vehikel genannt.''
:Der flüssige Teil einer Farbe, in dem das Pigment dispergiert ist. Der Träger besteht aus Verdünnungs- und Bindemittel.
:Der flüssige Teil einer Farbe, in dem das Pigment dispergiert ist. Der Träger besteht aus Verdünnungs- und Bindemittel.
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;Fensterdichtungsmasse
;Fensterdichtungsmasse
:Dichtungsmasse, Dichtstoff oder Kitt, die dazu dienen, eine Glasscheibe in ihrem Rahmen abzudichten und zu befestigen.
:Dichtungsmasse, Dichtstoff oder Kitt, die dazu dienen, eine Glasscheibe in ihrem Rahmen abzudichten und zu befestigen.
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;Festkörper
;Festkörper
:Nichtflüchtige Stoffe in der Zusammensetzung einer Farbe oder Dichtungsmasse, d.h. die Bestandteile eines Anstrichstoffs, die nach dem Trocknen den trockenen Film ausmachen. Festkörper bestehen hauptsächlich aus Pigment und Bindemittel.
:Nichtflüchtige Stoffe in der Zusammensetzung einer Farbe oder Dichtungsmasse, d.h. die Bestandteile eines Anstrichstoffs, die nach dem Trocknen den trockenen Film ausmachen. Festkörper bestehen hauptsächlich aus Pigment und Bindemittel.
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;Festkörpervolumen
;Festkörpervolumen
:Das Volumen der festen, nichtflüchtigen Bestandteile (Pigment plus Bindemittel) einer Farbe oder Dichtungsmasse, geteilt durch deren Gesamtvolumen, ausgedrückt in Prozent. Ein hohes Festkörpervolumen verleiht einen dickeren Trockenfilm, der zu einem erhöhten Deckvermögen und hoher Beständigkeit führt.
:Das Volumen der festen, nichtflüchtigen Bestandteile (Pigment plus Bindemittel) einer Farbe oder Dichtungsmasse, geteilt durch deren Gesamtvolumen, ausgedrückt in Prozent. Ein hohes Festkörpervolumen verleiht einen dickeren Trockenfilm, der zu einem erhöhten Deckvermögen und hoher Beständigkeit führt.
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;Feuchtigkeitsbeständigkeit
;Feuchtigkeitsbeständigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, Feuchtigkeitsschäden wie Quellung, Blasenbildung usw. zu widerstehen.
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, Feuchtigkeitsschäden wie Quellung, Blasenbildung usw. zu widerstehen.
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;Filmbildung
;Filmbildung
:Die Bildung eines kontinuierlichen trockenen Films durch ein Bindemittel, ob pigmentiert oder nicht. In einer Latexfarbe ist dieser Vorgang auf die Verdunstung des enthaltenen Wassers und die anschließende Verschmelzung der Bindemittelpartikel zurückzuführen.
:Die Bildung eines kontinuierlichen trockenen Films durch ein Bindemittel, ob pigmentiert oder nicht. In einer Latexfarbe ist dieser Vorgang auf die Verdunstung des enthaltenen Wassers und die anschließende Verschmelzung der Bindemittelpartikel zurückzuführen.
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;Firnis
;Firnis
:''Auch farbloser Lack genannt.''
:''Auch farbloser Lack genannt.''
:Eine flüssige Zusammensetzung, die einen transparenten, festen Überzug bildet, wenn sie in einer dünnen Schicht aufgetragen wird.
:Eine flüssige Zusammensetzung, die einen transparenten, festen Überzug bildet, wenn sie in einer dünnen Schicht aufgetragen wird.
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;Flammpunkt
;Flammpunkt
:Die niedrigste Temperatur, bei der die Dämpfe einer Flüssigkeit Feuer fangen können.
:Die niedrigste Temperatur, bei der die Dämpfe einer Flüssigkeit Feuer fangen können.
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;Fleckenbeständigkeit
;Fleckenbeständigkeit
:Beständigkeit eines Anstrichs gegen Verschmutzungen bzw. Schmutzaufnahme.
:Beständigkeit eines Anstrichs gegen Verschmutzungen bzw. Schmutzaufnahme.
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;Flexibilität
;Flexibilität
:Ausmaß, mit dem ein Anstrich oder eine Dichtungsmasse nach dem Trocknen Bewegungen des Untergrunds mitmachen kann, ohne Schäden zu erleiden.
:Ausmaß, mit dem ein Anstrich oder eine Dichtungsmasse nach dem Trocknen Bewegungen des Untergrunds mitmachen kann, ohne Schäden zu erleiden.
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;Fließvermögen
;Fließvermögen
:Das Vermögen eines Anstrichs, nach dem Auftragen zu verfließen, so dass keine Pinsel- und Farbrollerspuren zu sehen sind.
:Das Vermögen eines Anstrichs, nach dem Auftragen zu verfließen, so dass keine Pinsel- und Farbrollerspuren zu sehen sind.
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;Flor
;Flor
:Die Fasern auf der Walze eines Farbrollers.
:Die Fasern auf der Walze eines Farbrollers.
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;Flüchtig
;Flüchtig
:Leicht verdunstend; die leicht verdunstenden Bestandteile jeder Anstrich- oder Dichtungsstoff-Zusammensetzung.
:Leicht verdunstend; die leicht verdunstenden Bestandteile jeder Anstrich- oder Dichtungsstoff-Zusammensetzung.
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;Flüssiges Schleifmittel (Schleifpapier)
;Flüssiges Schleifmittel (Schleifpapier)
:Flüssige Chemikalie, die verwendet wird, um eine gestrichene Fläche zu mattieren (entglänzen), um die Haftung eines aufgetragenen Anstrichs zu verbessern.
:Flüssige Chemikalie, die verwendet wird, um eine gestrichene Fläche zu mattieren (entglänzen), um die Haftung eines aufgetragenen Anstrichs zu verbessern.
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;[[Rechte_und_Pflichten|Freistellungspflicht]]
;[[Rechte_und_Pflichten|Freistellungspflicht]]
:Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer von der Pflicht, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Sie kann dauerhaft oder zeitweise, bezahlt oder unbezahlt erfolgen. Freistellung wird entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder einvernehmlich zwischen den Vertragspartnern vereinbart.
:Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer von der Pflicht, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Sie kann dauerhaft oder zeitweise, bezahlt oder unbezahlt erfolgen. Freistellung wird entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder einvernehmlich zwischen den Vertragspartnern vereinbart.
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;Fuge
;Fuge
:Lücke oder Spalt, die entstehen, wenn zwei Baumaterialien zusammenkommen - z.B. wenn zwei Formstücke aufeinanderstoßen oder die Badewanne die Badezimmerwand berührt.
:Lücke oder Spalt, die entstehen, wenn zwei Baumaterialien zusammenkommen - z.B. wenn zwei Formstücke aufeinanderstoßen oder die Badewanne die Badezimmerwand berührt.
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;Füllstoff
;Füllstoff
:Ein preisgünstiges Pigment mit niedrigem Deckvermögen, das die Eigenschaften der hochdeckenden und farbigen Pigmente erweitert, der Farbe Masse verleiht und viele Eigenschaften positiv oder negativ beeinflussen kann. Einige gebräuchliche Füllstoffe sind Ton, Calciumcarbonat und Kieselerde.
:Ein preisgünstiges Pigment mit niedrigem Deckvermögen, das die Eigenschaften der hochdeckenden und farbigen Pigmente erweitert, der Farbe Masse verleiht und viele Eigenschaften positiv oder negativ beeinflussen kann. Einige gebräuchliche Füllstoffe sind Ton, Calciumcarbonat und Kieselerde.
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;Füllvermögen
;Füllvermögen
:Die Dicke, zu der eine Farbe beim Auftragen tendiert, wenn man die normale Auftragstechnik für diese Farbe verwendet.
:Die Dicke, zu der eine Farbe beim Auftragen tendiert, wenn man die normale Auftragstechnik für diese Farbe verwendet.
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;[[Rechte_und_Pflichten|Fürsorgepflicht]]
;[[Rechte_und_Pflichten|Fürsorgepflicht]]
:Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander.
:Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander.
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;Fungizid
;Fungizid
:Ein Mittel, das manchen Anstrichstoffen und Dichtungsmassen zugesetzt wird, um den Befall mit Schimmel oder anderen Pilzen auf der Oberfläche zu verhindern.
:Ein Mittel, das manchen Anstrichstoffen und Dichtungsmassen zugesetzt wird, um den Befall mit Schimmel oder anderen Pilzen auf der Oberfläche zu verhindern.
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== G ==
== G ==
;Gerbstoffverfärbung
;Gerbstoffverfärbung
:Wenn Gerbstoffe (Tannin), die in bestimmten Hölzern (z.B. Zeder oder Rotholz) vorhanden sind, durch den Anstrich durchbluten und Verfärbungen verursachen.
:Wenn Gerbstoffe (Tannin), die in bestimmten Hölzern (z.B. Zeder oder Rotholz) vorhanden sind, durch den Anstrich durchbluten und Verfärbungen verursachen.
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;Gips
;Gips
:Natürliches, kristallines Calciumsulfat, das als Füllpigment in Farbe und zur Herstellung von Gipswandplatten und (gebranntem) Stuckgips verwendet wird.
:Natürliches, kristallines Calciumsulfat, das als Füllpigment in Farbe und zur Herstellung von Gipswandplatten und (gebranntem) Stuckgips verwendet wird.
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;Glanz
;Glanz
:Die spiegelnde Glätte oder das Reflexionsvermögen eines Anstrichs. Matte Farben haben keinen Glanz; Hochglanzfarben haben einen starken Glanz.
:Die spiegelnde Glätte oder das Reflexionsvermögen eines Anstrichs. Matte Farben haben keinen Glanz; Hochglanzfarben haben einen starken Glanz.
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;Glanzhaltung
;Glanzhaltung
:Das Vermögen eines Anstrichs, seinen Glanz aufrechtzuerhalten - bezieht sich hauptsächlich auf halbglänzende und glänzende Außenfarben, aber auch Lacken.
:Das Vermögen eines Anstrichs, seinen Glanz aufrechtzuerhalten - bezieht sich hauptsächlich auf halbglänzende und glänzende Außenfarben, aber auch Lacken.
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;Glanzstellenbildung
;Glanzstellenbildung
:Die Entstehung von glänzenden Stellen auf einem Anstrichfilm durch Reiben oder Abwaschen.
:Die Entstehung von glänzenden Stellen auf einem Anstrichfilm durch Reiben oder Abwaschen.
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;Glanzverringerer
;Glanzverringerer
:Eine flüssige Zubereitung, die dazu dient, den Glanz einer gestrichenen Oberfläche zu entfernen, eine Oberfläche leicht aufzurauen oder ihr Griffigkeit zu verleihen.
:Eine flüssige Zubereitung, die dazu dient, den Glanz einer gestrichenen Oberfläche zu entfernen, eine Oberfläche leicht aufzurauen oder ihr Griffigkeit zu verleihen.
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;Grauschattierung
;Grauschattierung
:''Auch Graumischung genannt.''
:''Auch Graumischung genannt.''
:Eine Grauschattierung wird erzielt, wenn eine Farbe mit Grau versetzt wird.
:Eine Grauschattierung wird erzielt, wenn eine Farbe mit Grau versetzt wird.
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;Grundfarben
;Grundfarben
:''Auch Primärfarben genannt.''
:''Auch Primärfarben genannt.''
:Farbtöne, die nicht durch Mischen von zwei anderen Farbtönen erzielt werden können. Es handelt sich um Rot, Gelb und Blau.
:Farbtöne, die nicht durch Mischen von zwei anderen Farbtönen erzielt werden können. Es handelt sich um Rot, Gelb und Blau.
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;Grundierung
;Grundierung
:Die erste vollständige Farbschicht, die in einem Anstrichaufbau aufgebracht wird. Viele Grundierungen sind darauf ausgelegt, eine gute Haftung zwischen der Oberfläche und den nachfolgenden Anstrichschichten herzustellen. Die meisten Grundierungen enthalten Pigmente, manche sorgen für einen homogenen Schlussanstrich, manche verhindern die Korrosion des Substrats, während wiederum andere eine Verfärbung des Schlussanstrichs verhindern sollen.
:Die erste vollständige Farbschicht, die in einem Anstrichaufbau aufgebracht wird. Viele Grundierungen sind darauf ausgelegt, eine gute Haftung zwischen der Oberfläche und den nachfolgenden Anstrichschichten herzustellen. Die meisten Grundierungen enthalten Pigmente, manche sorgen für einen homogenen Schlussanstrich, manche verhindern die Korrosion des Substrats, während wiederum andere eine Verfärbung des Schlussanstrichs verhindern sollen.
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== H ==
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;H-Sätze
;H-Sätze
:''H-Sätze (hazard statements) = Risikosätze.''
:''H-Sätze (hazard statements) = Risikosätze.''
:Diese beschreiben Gefährdungen, die beim Umgang mit einem gefährlichen Stoff oder einer Zubereitung auftreten.
:Diese beschreiben Gefährdungen, die beim Umgang mit einem gefährlichen Stoff oder einer Zubereitung auftreten.
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;Haftvermögen
;Haftvermögen
:Das Vermögen eines trockenen Anstrichfilms oder einer Dichtungsmasse, auf der Oberfläche zu haften. Das Haftvermögen ist wahrscheinlich die allerwichtigste Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse.
:Das Vermögen eines trockenen Anstrichfilms oder einer Dichtungsmasse, auf der Oberfläche zu haften. Das Haftvermögen ist wahrscheinlich die allerwichtigste Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse.
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;Halb-transparente Beize
;Halb-transparente Beize
:Beize, die die natürliche Farbe des Holzes verändert, die Maserung und Struktur jedoch noch durchscheinen lässt. Der Begriff wird im Allgemeinen auf Außenprodukte angewandt, gilt technisch jedoch auch für Innenwischbeizen, die für Holzverkleidungen, Möbel und Fußböden verwendet werden.
:Beize, die die natürliche Farbe des Holzes verändert, die Maserung und Struktur jedoch noch durchscheinen lässt. Der Begriff wird im Allgemeinen auf Außenprodukte angewandt, gilt technisch jedoch auch für Innenwischbeizen, die für Holzverkleidungen, Möbel und Fußböden verwendet werden.
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;Härte
;Härte
:Das Ausmass an Druck, den ein Material aushalten kann, ohne verformt oder zerkratzt zu werden.
:Das Ausmass an Druck, den ein Material aushalten kann, ohne verformt oder zerkratzt zu werden.
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;Hartfaserplatte
;Hartfaserplatte
:Ein allgemeiner Begriff für eine glatte oder strukturierte Platte ohne Maserung, die hauptsächlich aus gepressten Holzfasern hergestellt wird. Wird für Außenverkleidungen benutzt.
:Ein allgemeiner Begriff für eine glatte oder strukturierte Platte ohne Maserung, die hauptsächlich aus gepressten Holzfasern hergestellt wird. Wird für Außenverkleidungen benutzt.
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;Hartholz
;Hartholz
:Bäume mit breiten Blättern (im Gegensatz zu Nadelbäumen oder Weichhölzern). Der Begriff hat nichts mit der tatsächlichen Härte zu tun. Beispiele: Eiche, Ahorn, Esche, Birke, Walnuss und Hickoryholz.
:Bäume mit breiten Blättern (im Gegensatz zu Nadelbäumen oder Weichhölzern). Der Begriff hat nichts mit der tatsächlichen Härte zu tun. Beispiele: Eiche, Ahorn, Esche, Birke, Walnuss und Hickoryholz.
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;Harz
;Harz
:Ein natürliches oder synthetisches Material, das als Bindemittel für eine Farbe oder Dichtungsmasse verwendet wird. Der Begriff wird im Allgemeinen für kunstharzbasierende oder Dispersions-Bindemittel verwendet, wie z.B. Alkydharz, Acrylharz oder Acrylatharz.
:Ein natürliches oder synthetisches Material, das als Bindemittel für eine Farbe oder Dichtungsmasse verwendet wird. Der Begriff wird im Allgemeinen für kunstharzbasierende oder Dispersions-Bindemittel verwendet, wie z.B. Alkydharz, Acrylharz oder Acrylatharz.
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;Harztuch
;Harztuch
:''Staubbindendes Tuch.''
:''Staubbindendes Tuch.''
:Ein Gewebe, das mit einer klebrigen Substanz imprägniert ist und zum Entstauben von Oberflächen verwendet wird, die geschliffen oder abgerieben wurden und gestrichen werden sollen. Um das Staubbindevermögen zu erhalten, sollte man solche Tücher in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
:Ein Gewebe, das mit einer klebrigen Substanz imprägniert ist und zum Entstauben von Oberflächen verwendet wird, die geschliffen oder abgerieben wurden und gestrichen werden sollen. Um das Staubbindevermögen zu erhalten, sollte man solche Tücher in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
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;Haut
;Haut
:Der Film, der sich auf der Oberfläche einer gelagerten Farbe oder Dichtungsmasse bildet. Entsteht durch den Kontakt mit der Luft.
:Der Film, der sich auf der Oberfläche einer gelagerten Farbe oder Dichtungsmasse bildet. Entsteht durch den Kontakt mit der Luft.
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;Holzkitt
;Holzkitt
:''Auch Porenfüller genannt.''
:''Auch Porenfüller genannt.''
:Stark pigmentiertes Produkt, das zum Ausfüllen der Maserung von Holz dient, bevor Grundierungen oder Decklackierungen aufgetragen werden. Wird auf offenporigen Harthölzern, wie z.B. Eiche, Esche, Nussbaum und Kastanie verwendet. Für Möbel und Holzverkleidungen.
:Stark pigmentiertes Produkt, das zum Ausfüllen der Maserung von Holz dient, bevor Grundierungen oder Decklackierungen aufgetragen werden. Wird auf offenporigen Harthölzern, wie z.B. Eiche, Esche, Nussbaum und Kastanie verwendet. Für Möbel und Holzverkleidungen.
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;Hygroskopisch
;Hygroskopisch
:Wasseranziehend.
:Wasseranziehend.
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== I ==
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;Inert
;Inert
:Chemisch inaktiv; korrosionsbeständig.
:Chemisch inaktiv; korrosionsbeständig.
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;ISO
;ISO
:International Organization for Standardization.
:International Organization for Standardization.
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;Isoliergrund
;Isoliergrund
:Eine flüssige Zusammensetzung, die verhindert, daß zu viel Farbe oder Kleister von Gipsputz, Trockenputz, Gipskartonplatten oder ähnlich porösen Oberflächen aufgesaugt wird.
:Eine flüssige Zusammensetzung, die verhindert, daß zu viel Farbe oder Kleister von Gipsputz, Trockenputz, Gipskartonplatten oder ähnlich porösen Oberflächen aufgesaugt wird.
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== K ==
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;Kantenflucht
;Kantenflucht
:Scharfe Kanten haben eine dünne Schichtdicke.
:Scharfe Kanten haben eine dünne Schichtdicke.
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;Kapillarität
;Kapillarität
:Ein physikalisches Verhalten von Flüssigkeiten, das bei Kontakt mit Kapillaren auftritt. Kapillaren können z.B. enge Röhren, Spalten oder Hohlräume sein (wie die Hohlräume zwischen den Haaren eines Pinsels).
:Ein physikalisches Verhalten von Flüssigkeiten, das bei Kontakt mit Kapillaren auftritt. Kapillaren können z.B. enge Röhren, Spalten oder Hohlräume sein (wie die Hohlräume zwischen den Haaren eines Pinsels).
:Hier wirkt auch die sogenannte [[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsionskraft]].
:Hier wirkt auch die sogenannte [[Adhäsion und Kohäsion|Adhäsionskraft]].
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;Kimme
;Kimme
:''Auch Zarge genannt.''
:''Auch Zarge genannt.''
:Die Kerbe am Öffnungsrand eines Farbbehälters, in die der Deckel eingesetzt wird.
:Die Kerbe am Öffnungsrand eines Farbbehälters, in die der Deckel eingesetzt wird.
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;Klebfrei
;Klebfrei
:''Oder Grifffest Trocken.
:''Oder Grifffest Trocken.
:Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem er sich nicht mehr klebrig oder feucht anfühlt.
:Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem er sich nicht mehr klebrig oder feucht anfühlt.
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;Klebrig
;Klebrig
:Das Stadium beim Trocknen eines Anstrichs, in dem der Film bei leichter Berührung klebrig ist.
:Das Stadium beim Trocknen eines Anstrichs, in dem der Film bei leichter Berührung klebrig ist.
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;Koaleszenzmittel
;Koaleszenzmittel
:Ein organisches Lösemittel, das in Dispersionsfarben als temporäres Plastifiziermittel verwendet wird, um die Filmbildung zu unterstützen. Dadurch kann das Bindemittel beim Auftragen der Farbe einen kontinuierlichen Film bilden - vor allem am unteren Ende des Temperaturbereichs, der für die Verarbeitung der Farbe empfohlen wird.
:Ein organisches Lösemittel, das in Dispersionsfarben als temporäres Plastifiziermittel verwendet wird, um die Filmbildung zu unterstützen. Dadurch kann das Bindemittel beim Auftragen der Farbe einen kontinuierlichen Film bilden - vor allem am unteren Ende des Temperaturbereichs, der für die Verarbeitung der Farbe empfohlen wird.
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;[[Adhäsion und Kohäsion|Kohäsion]]
;[[Adhäsion und Kohäsion|Kohäsion]]
:Zusammenhalt von Atomen und Molekülen der gleichen Art. Bei festen Körpern ist die Kohäsionskraft am stärksten und bei Flüssigkeiten erheblich kleiner.
:Zusammenhalt von Atomen und Molekülen der gleichen Art. Bei festen Körpern ist die Kohäsionskraft am stärksten und bei Flüssigkeiten erheblich kleiner.
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;Komplementärfarben
;Komplementärfarben
:Zwei Farben, die auf dem Farbkreis direkt gegenüberliegen.
:Zwei Farben, die auf dem Farbkreis direkt gegenüberliegen.
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;Konservierungsmittel
;Konservierungsmittel
:Eine Substanz, die das Wachstum von Mikroorganismen in oder auf organischem Grundmaterial verhindern soll - z.B. ein entsprechender Zusatz in Dispersionsfarben, der verhindern soll, dass die Farbe verdirbt.
:Eine Substanz, die das Wachstum von Mikroorganismen in oder auf organischem Grundmaterial verhindern soll - z.B. ein entsprechender Zusatz in Dispersionsfarben, der verhindern soll, dass die Farbe verdirbt.
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;Konsistenz
;Konsistenz
:Die Dicke oder Streichbarkeit einer Farbe.
:Die Dicke oder Streichbarkeit einer Farbe.
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;Kontrastierende Farbe
;Kontrastierende Farbe
:Farben, die durch mindestens drei andere auf dem Farbkreis getrennt sind.
:Farben, die durch mindestens drei andere auf dem Farbkreis getrennt sind.
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;Korrosion
;Korrosion
:Rostbildung bei Einfluss von Wasser und Sauerstoff.
:Rostbildung bei Einfluss von Wasser und Sauerstoff.
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;Korrosionsbeständig
;Korrosionsbeständig
:Eigenschaft einer Substanz, durch eine chemische Reaktion mit ihrer Umgebung nicht angegriffen zu werden. Anstriche mit dieser Eigenschaft enthalten normalerweise einen Korrosionsschutz.
:Eigenschaft einer Substanz, durch eine chemische Reaktion mit ihrer Umgebung nicht angegriffen zu werden. Anstriche mit dieser Eigenschaft enthalten normalerweise einen Korrosionsschutz.
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;Korrosionshemmer
;Korrosionshemmer
:Jedes Material, das verwendet wird, um die Oxidation (das Rosten) von Metallen zu verhindern. Kann eine Farbgrundierung, ein Zusatz, ein Pigment oder ein Überzug sein, der auf die Oberfläche aufgetragen wird.
:Jedes Material, das verwendet wird, um die Oxidation (das Rosten) von Metallen zu verhindern. Kann eine Farbgrundierung, ein Zusatz, ein Pigment oder ein Überzug sein, der auf die Oberfläche aufgetragen wird.
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;Korrosionsschutzfarbe
;Korrosionsschutzfarbe
:Eine Farbe, die speziell für den Zweck formuliert ist, um Rost oder Korrosion zu minimieren, wenn sie direkt auf Metall aufgetragen wird.
:Eine Farbe, die speziell für den Zweck formuliert ist, um Rost oder Korrosion zu minimieren, wenn sie direkt auf Metall aufgetragen wird.
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;Kreiden
;Kreiden
:Beeinträchtigung der Oberfläche eines Außenanstrichs durch Verwitterung, sodaß eine ausgebleichte, pulverartige Substanz entsteht. Kreiden tritt auf, wenn das Bindemittel der Farbe durch krasse Umweltbedingungen geschädigt wird. Die «Kreide» sollte vor einem Neuanstrich entfernt werden.
:Beeinträchtigung der Oberfläche eines Außenanstrichs durch Verwitterung, sodaß eine ausgebleichte, pulverartige Substanz entsteht. Kreiden tritt auf, wenn das Bindemittel der Farbe durch krasse Umweltbedingungen geschädigt wird. Die «Kreide» sollte vor einem Neuanstrich entfernt werden.
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;Kristalline Kieselsäure
;Kristalline Kieselsäure
:Silika
:Silika
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;Krokodilhautbildung
;Krokodilhautbildung
:Ein schuppenartiges Muster, das in einem Anstrich auftritt, weil die Farbe auf einer darunter befindlichen glänzenden Beschichtung nicht haften kann. Der Grund kann auch der Auftrag einer harten Beschichtung auf einer weichen Grundierung sein oder (bei Farben auf Kunstharzbasis) weil das Holz noch einmal überstrichen wurde, bevor der vorherige Anstrich trocknen konnte.
:Ein schuppenartiges Muster, das in einem Anstrich auftritt, weil die Farbe auf einer darunter befindlichen glänzenden Beschichtung nicht haften kann. Der Grund kann auch der Auftrag einer harten Beschichtung auf einer weichen Grundierung sein oder (bei Farben auf Kunstharzbasis) weil das Holz noch einmal überstrichen wurde, bevor der vorherige Anstrich trocknen konnte.
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;Kunstharzlack
;Kunstharzlack
:Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem filmbildendem Material, das in organischem Lösemittel gelöst ist. Trocknet durch Verdunstung des Lösemittels.
:Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem filmbildendem Material, das in organischem Lösemittel gelöst ist. Trocknet durch Verdunstung des Lösemittels.
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== L ==
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;LAB - Werte
;LAB - Werte
:Die Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe, d.h. Hellblau, Mittelblau und Dunkelblau haben verschiedene Werte.
:Die Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe, d.h. Hellblau, Mittelblau und Dunkelblau haben verschiedene Werte.
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;Lackbeize
;Lackbeize
:Ein Lack, dem ein durchscheinendes Pigment zugesetzt wurde. Hat im Allgemeinen ein geringeres Eindringvermögen als eine echte Beize.
:Ein Lack, dem ein durchscheinendes Pigment zugesetzt wurde. Hat im Allgemeinen ein geringeres Eindringvermögen als eine echte Beize.
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;Lackbenzin
;Lackbenzin
:Ein Lösemittel aus Erdöldestillat, das hauptsächlich von professionellen Malern verwendet wird, um Anstrichstoffe auf Ölbasis zu verdünnen und um Farbflecken zu entfernen.
:Ein Lösemittel aus Erdöldestillat, das hauptsächlich von professionellen Malern verwendet wird, um Anstrichstoffe auf Ölbasis zu verdünnen und um Farbflecken zu entfernen.
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;Latex
;Latex
:Eine milchig-weiße, feine Dispersion eines festen Harzes in einem wässrigen Medium. Mit dem Begriff werden auch wasserverdünnte Farben bezeichnet, deren Hauptträgersubstanz Latex ist.
:Eine milchig-weiße, feine Dispersion eines festen Harzes in einem wässrigen Medium. Mit dem Begriff werden auch wasserverdünnte Farben bezeichnet, deren Hauptträgersubstanz Latex ist.
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;Latexfarbe
;Latexfarbe
:Farbe auf Wasserbasis, die mit einem synthetischen Bindemittel (Latex) formuliert ist, wie z.B. Acrylat-, Vinylacrylat-, Vinylacetat oder Styrolacrylat-Latex.
:Farbe auf Wasserbasis, die mit einem synthetischen Bindemittel (Latex) formuliert ist, wie z.B. Acrylat-, Vinylacrylat-, Vinylacetat oder Styrolacrylat-Latex.
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;Leichte Verarbeitbarkeit
;Leichte Verarbeitbarkeit
:Eigenschaften einer Farbe oder Dichtungsmasse, die das Auftragen erleichtern, z.B. Spritzfestigkeit, Ansatzfreiheit und offene Zeit.
:Eigenschaften einer Farbe oder Dichtungsmasse, die das Auftragen erleichtern, z.B. Spritzfestigkeit, Ansatzfreiheit und offene Zeit.
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;Leinöl
;Leinöl
:Trocknendes Öl, das aus den Samen des Flachses (Leinsamen) gewonnen wird. Es ist dunkler und trocknet langsamer als die meisten anderen trocknenden Öle. Wurde früher häufig in Anstrichstoffen verwendet, während es heute nur noch im begrenzten Umfang in Bautenfarben auf Ölbasis und Holzüberzügen eingesetzt wird.
:Trocknendes Öl, das aus den Samen des Flachses (Leinsamen) gewonnen wird. Es ist dunkler und trocknet langsamer als die meisten anderen trocknenden Öle. Wurde früher häufig in Anstrichstoffen verwendet, während es heute nur noch im begrenzten Umfang in Bautenfarben auf Ölbasis und Holzüberzügen eingesetzt wird.
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;Lichtreflexionswert (LRW)
;Lichtreflexionswert (LRW)
:Die Menge des Lichts, das von einer gestrichenen Fläche zurückgeworfen (reflektiert) wird.
:Die Menge des Lichts, das von einer gestrichenen Fläche zurückgeworfen (reflektiert) wird.
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;Lösemittel
;Lösemittel
:Eine gewöhnlich flüchtige Flüssigkeit, in der die filmbildenden Partikel einer Farbe gelöst oder dispergiert sind.
:Eine gewöhnlich flüchtige Flüssigkeit, in der die filmbildenden Partikel einer Farbe gelöst oder dispergiert sind.
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;Löslich
;Löslich
:Die Eigenschaft eines Stoffs, in einer Flüssigkeit aufgelöst werden zu können. Z.B. ist Zucker in Wasser löslich (wasserlöslich).
:Die Eigenschaft eines Stoffs, in einer Flüssigkeit aufgelöst werden zu können. Z.B. ist Zucker in Wasser löslich (wasserlöslich).
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== M ==
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;Marmorieren
;Marmorieren
:Eine dekorative Anstrichtechnik, bei der die Farbe und das Muster von Marmor imitiert wird.
:Eine dekorative Anstrichtechnik, bei der die Farbe und das Muster von Marmor imitiert wird.
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;Maserrissbildung
;Maserrissbildung
:Rissbildung in einem Anstrich, parallel zur Maserung der Holzsubstanz.
:Rissbildung in einem Anstrich, parallel zur Maserung der Holzsubstanz.
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;Maserung
;Maserung
:Die Richtung, Größe, Anordnung oder das Aussehen der Fasern in Holz oder Furnier.
:Die Richtung, Größe, Anordnung oder das Aussehen der Fasern in Holz oder Furnier.
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;Materialverbrauch
;Materialverbrauch
:Gibt an, dass man mit einer gewissen Menge eines Materials (Milliliter) 1 Quadratmeter Fläche beschichten kann.
:Gibt an, dass man mit einer gewissen Menge eines Materials (Milliliter) 1 Quadratmeter Fläche beschichten kann.
:Maßeinheit: '''ml/m²'''.
:Maßeinheit: '''ml/m²'''.
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;Mattfarbe
;Mattfarbe
:Eine Farbe mit wenig oder gar keinem Glanz. Wird meistens an Innenwänden, Decken und Außenwandbereichen eingesetzt.
:Eine Farbe mit wenig oder gar keinem Glanz. Wird meistens an Innenwänden, Decken und Außenwandbereichen eingesetzt.
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;Mauerwerk
;Mauerwerk
:Baumaterial auf mineralischer Basis wie z.B. Zement, Mörtel, Stein, Ziegel und Putz.
:Baumaterial auf mineralischer Basis wie z.B. Zement, Mörtel, Stein, Ziegel und Putz.
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== N ==
== N ==
;Nagelrost
;Nagelrost
:Der Rost an freiliegenden Köpfen von Eisennägeln kann durchscheinen und den darüber befindlichen Anstrich verfärben. Kann vorkommen, wenn unverzinkte Eisennägel im Außenbereich verwendet werden.
:Der Rost an freiliegenden Köpfen von Eisennägeln kann durchscheinen und den darüber befindlichen Anstrich verfärben. Kann vorkommen, wenn unverzinkte Eisennägel im Außenbereich verwendet werden.
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;Nasenbildung
;Nasenbildung
:''Auch Läufer genannt.''
:''Auch Läufer genannt.''
:Schmales (oder breites, gardinenartiges) Ablaufen oder Durchhängen von Teilen eines Anstrich- oder Lackfilms; kann durch das Auftragen von zu viel Farbe, die Ansammlung von Farbe in Unregelmäßigkeiten der Oberfläche (Rissen, Löchern etc.) oder dadurch entstehen, dass zu stark aufgetragenes Material noch weiter fließt, nachdem der umgebende Bereich bereits getrocknet ist. Wird auch als Läufer- oder Vorhangbildung bezeichnet.
:Schmales (oder breites, gardinenartiges) Ablaufen oder Durchhängen von Teilen eines Anstrich- oder Lackfilms; kann durch das Auftragen von zu viel Farbe, die Ansammlung von Farbe in Unregelmäßigkeiten der Oberfläche (Rissen, Löchern etc.) oder dadurch entstehen, dass zu stark aufgetragenes Material noch weiter fließt, nachdem der umgebende Bereich bereits getrocknet ist. Wird auch als Läufer- oder Vorhangbildung bezeichnet.
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;Nassfilmdicke
;Nassfilmdicke
:Dicke eines flüssige Films direkt nach dem Auftragen, bevor er zu trocknen beginnt.
:Dicke eines flüssige Films direkt nach dem Auftragen, bevor er zu trocknen beginnt.
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;Nasshaftung
;Nasshaftung
:Die Eigenschaft eines trockenen Anstrich- oder Dichtungsstoffs, an der Oberfläche zu haften, obwohl feuchte Bedingungen herrschen. Dies ist besonders wichtig für Außen-Anstrich- und Dichtungsstoffe.
:Die Eigenschaft eines trockenen Anstrich- oder Dichtungsstoffs, an der Oberfläche zu haften, obwohl feuchte Bedingungen herrschen. Dies ist besonders wichtig für Außen-Anstrich- und Dichtungsstoffe.
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;Netzaderbildung
;Netzaderbildung
:Muster von kurzen, eng zusammenliegenden Rissen in der Deckschicht eines Anstrichs. Dieser Effekt tritt auf, wenn die Farbe an Elastizität verliert.
:Muster von kurzen, eng zusammenliegenden Rissen in der Deckschicht eines Anstrichs. Dieser Effekt tritt auf, wenn die Farbe an Elastizität verliert.
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;Neutrale Farbtöne
;Neutrale Farbtöne
:Weiß, gebrochenes Weiß, Hellbeige und Grau - Fartöne, die im Allgemeinen gut mit allen anderen Farben kombinierbar sind.
:Weiß, gebrochenes Weiß, Hellbeige und Grau - Fartöne, die im Allgemeinen gut mit allen anderen Farben kombinierbar sind.
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;Nicht-Flüchtig
;Nicht-Flüchtig
:Der Feststoffanteil eines Anstrichstoffs, der aus Pigment und Bindemittel besteht; es handelt sich um den Anteil, der nach dem Trocknen auf der Oberfläche verbleibt und den Anstrichfilm bildet.
:Der Feststoffanteil eines Anstrichstoffs, der aus Pigment und Bindemittel besteht; es handelt sich um den Anteil, der nach dem Trocknen auf der Oberfläche verbleibt und den Anstrichfilm bildet.
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;Nichteisenmetalle
;Nichteisenmetalle
:''Beispiel Aluminium, Kupfer & Zink.''
:''Beispiel Aluminium, Kupfer & Zink.''
:Diese Metalle sind '''nicht magnetisch''' und weisen eine schützende Korrosionsschicht auf.
:Diese Metalle sind '''nicht magnetisch''' und weisen eine schützende Korrosionsschicht auf.
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== O ==
== O ==
;[[Rechte und Pflichten|Ordnungspflicht]]
;[[Rechte und Pflichten|Ordnungspflicht]]
:Ein Arbeitnehmer muss sich immer um sein Äußeres bemühen und Gegenständen auf der Arbeit ordentlich umgehen.
:Ein Arbeitnehmer muss sich immer um sein Äußeres bemühen und Gegenständen auf der Arbeit ordentlich umgehen.
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;Organisch
;Organisch
:Bezieht sich auf Stoffe, die aus dem Tier- und Pflanzenreich, d.h. «lebender» Materie stammen. Die Molekularstruktur enthält Kohlenstoff.
:Bezieht sich auf Stoffe, die aus dem Tier- und Pflanzenreich, d.h. «lebender» Materie stammen. Die Molekularstruktur enthält Kohlenstoff.
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;Oxidation
;Oxidation
:Eine chemische Reaktion mit Sauerstoff. Z.B. das Trocknen von Ölen in Ölfarben, oder das Rosten von Eisen oder Stahl.
:Eine chemische Reaktion mit Sauerstoff. Z.B. das Trocknen von Ölen in Ölfarben, oder das Rosten von Eisen oder Stahl.
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;Ölfarbe
;Ölfarbe
:''Bzw. Farbe auf Ölbasis.''
:''Bzw. Farbe auf Ölbasis.''
:Farben, die mit einem trocknenden Öl, wie z.B. Leinöl, Soja- oder Tungöl als Bindemittel oder Bindemittellösung, und Testbenzin oder Lackverdünner als Verdünnungsmittel hergestellt werden. Sie trocknen im Allgemeinen sehr hart aus, brauchen aber länger zum Trocknen als Latexfarben und mehr Zeit, bis sie überstreichbar sind.
:Farben, die mit einem trocknenden Öl, wie z.B. Leinöl, Soja- oder Tungöl als Bindemittel oder Bindemittellösung, und Testbenzin oder Lackverdünner als Verdünnungsmittel hergestellt werden. Sie trocknen im Allgemeinen sehr hart aus, brauchen aber länger zum Trocknen als Latexfarben und mehr Zeit, bis sie überstreichbar sind.
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|-|P=
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== P ==
== P ==
;P-Sätze
;P-Sätze
:''P-Sätze (precautionary statements) = Sicherheitssätze.''
:''P-Sätze (precautionary statements) = Sicherheitssätze.''
:Diese beschreiben Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit chemischen Stoffen oder Zubereitungen.
:Diese beschreiben Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit chemischen Stoffen oder Zubereitungen.
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;Penetrieranstrichstoffe
;Penetrieranstrichstoffe
:''Auch Imprägnierlacke genannt.''
:''Auch Imprägnierlacke genannt.''
:Ein Anstrich, der in die Poren des Untergrunds eindringt, statt einen Film auf der Oberfläche zu bilden.
:Ein Anstrich, der in die Poren des Untergrunds eindringt, statt einen Film auf der Oberfläche zu bilden.
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;Pflanzenöl
;Pflanzenöl
:Öl, das aus den Samen oder Nüssen von Pflanzen gewonnen wird. Manche dieser Öle sind trocknende Öle wie z.B. Lein-, Soja-, Tung- und Oiticicaöl, die als Bindemittel für Farben und Lacke auf Ölbasis verwendet werden.
:Öl, das aus den Samen oder Nüssen von Pflanzen gewonnen wird. Manche dieser Öle sind trocknende Öle wie z.B. Lein-, Soja-, Tung- und Oiticicaöl, die als Bindemittel für Farben und Lacke auf Ölbasis verwendet werden.
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;Pigment
;Pigment
:Eine pulverförmige Substanz, die zu den Grundbestandteilen einer Farbe oder Dichtungsmasse gehört. Sie bestimmt den Weißgrad oder Farbton, die Deckkraft und das Volumen.
:Eine pulverförmige Substanz, die zu den Grundbestandteilen einer Farbe oder Dichtungsmasse gehört. Sie bestimmt den Weißgrad oder Farbton, die Deckkraft und das Volumen.
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;Polymer
;Polymer
:Ein kunststoffartiges Material, das aus chemischen Monomeren hergestellt wird, die wiederum aus Alkoholen und Petrochemikalien gewonnen werden. Bestimmte Polymere werden für Dispersionsfarben und Dichtungsmassen verwendet. Die Polymerpartikel des Bindemittels sind klein und in Wasser dispergiert. Die Mischung aus Bindemittelpolymerpartikeln und Wasser ist als Dispersion oder Latex bekannt.
:Ein kunststoffartiges Material, das aus chemischen Monomeren hergestellt wird, die wiederum aus Alkoholen und Petrochemikalien gewonnen werden. Bestimmte Polymere werden für Dispersionsfarben und Dichtungsmassen verwendet. Die Polymerpartikel des Bindemittels sind klein und in Wasser dispergiert. Die Mischung aus Bindemittelpolymerpartikeln und Wasser ist als Dispersion oder Latex bekannt.
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;Polyurethanlack
;Polyurethanlack
:Ein Anstrichstoff, der oft auf einer Polyurethandispersion basiert, die häufig mit Reinacrylaten gemischt wird.
:Ein Anstrichstoff, der oft auf einer Polyurethandispersion basiert, die häufig mit Reinacrylaten gemischt wird.
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;Polyvinylacetat
;Polyvinylacetat
:Ein Bindemittel, das u.a. in Latexwandfarben für den Innenbereich verwendet wird.
:Ein Bindemittel, das u.a. in Latexwandfarben für den Innenbereich verwendet wird.
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;PSA
;PSA
:Persönliche Schutzausrüstung - Atemschutzmaske, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz.
:Persönliche Schutzausrüstung - Atemschutzmaske, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz.
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;PVA
;PVA
:Polyvinylacetat. Ein Bindemittel, das - wie Vinylacrylat - in wasserbasierenden Farben verwendet wird.
:Polyvinylacetat. Ein Bindemittel, das - wie Vinylacrylat - in wasserbasierenden Farben verwendet wird.
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;PVC
;PVC
:Polyvinylchlorid - der Hauptbestandteil von Vinylkunststoff.
:Polyvinylchlorid - der Hauptbestandteil von Vinylkunststoff.
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;PVK
;PVK
:Pigment-Volumen-Konzentration. Das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen (d.h. Pigment und Bindemittel). Die Zahl wird normalerweise als Prozentsatz ausgedrückt. Höhere Prozentwerte (z.B. 40%–85%) ergeben sich bei matten Farben, während niedrigere Werte (z.B. 10 %–25 % bei glänzenden und halbglänzenden Farben gegeben sind.
:Pigment-Volumen-Konzentration. Das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen (d.h. Pigment und Bindemittel). Die Zahl wird normalerweise als Prozentsatz ausgedrückt. Höhere Prozentwerte (z.B. 40%–85%) ergeben sich bei matten Farben, während niedrigere Werte (z.B. 10 %–25 % bei glänzenden und halbglänzenden Farben gegeben sind.
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== R ==
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;RAL
;RAL
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:8: Braun
:8: Braun
:9: Weiß & Schwarz
:9: Weiß & Schwarz
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;Rauheit
;Rauheit
:''Auch Griffigkeit genannt.''
:''Auch Griffigkeit genannt.''
:In einem trockenen Anstrichfilm eine feine Struktur, die entweder durch den Anteil an relativ groben oder abrasiven Pigmenten oder durch die Wirkung der Schleifkörper beim Schleifen erzielt wird; diese Struktur wirkt der Glanzstellenbildung durch Abscheuern entgegen und stellt auch eine gute Grundlage für die Haftung einer nachfolgenden Anstrichschicht dar.
:In einem trockenen Anstrichfilm eine feine Struktur, die entweder durch den Anteil an relativ groben oder abrasiven Pigmenten oder durch die Wirkung der Schleifkörper beim Schleifen erzielt wird; diese Struktur wirkt der Glanzstellenbildung durch Abscheuern entgegen und stellt auch eine gute Grundlage für die Haftung einer nachfolgenden Anstrichschicht dar.
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;Reflexion
;Reflexion
:Das Verhältnis des Lichts, das auf eine Fläche strahlt, zu dem Anteil des Lichts, der zurückgestrahlt (reflektiert) wird.
:Das Verhältnis des Lichts, das auf eine Fläche strahlt, zu dem Anteil des Lichts, der zurückgestrahlt (reflektiert) wird.
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;Retina
;Retina
:''Auch Netzhaut genannt.''
:''Auch Netzhaut genannt.''
:Befindet sich Innen im hinteren Teil des Auges.
:Befindet sich Innen im hinteren Teil des Auges.
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;Rissbildung
;Rissbildung
:Das Aufreißen eines trockenen Farb- oder Lackfilms, im Allgemeinen durch Alterung oder Bewegungen im Untergrund. Zu den verschiedenen Formen gehören Haarriss-, Netzader-, Spannungsriss-, Krokodilhautbildung etc...
:Das Aufreißen eines trockenen Farb- oder Lackfilms, im Allgemeinen durch Alterung oder Bewegungen im Untergrund. Zu den verschiedenen Formen gehören Haarriss-, Netzader-, Spannungsriss-, Krokodilhautbildung etc...
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;Rost
;Rost
:Das rötliche, spröde Oxid, das sich auf Eisen oder seinen Legierungen bildet, weil das Material der Luft, Feuchtigkeit oder Chemikalien ausgesetzt wurde.
:Das rötliche, spröde Oxid, das sich auf Eisen oder seinen Legierungen bildet, weil das Material der Luft, Feuchtigkeit oder Chemikalien ausgesetzt wurde.
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== S ==
== S ==
;Schablonieren
;Schablonieren
:Ein Verfahren zum Auftragen eines Musters, indem Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm etc. durch eine auf die Fläche aufgelegte, ausgeschnittene Schablone aufgetragen wird.
:Ein Verfahren zum Auftragen eines Musters, indem Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm etc. durch eine auf die Fläche aufgelegte, ausgeschnittene Schablone aufgetragen wird.
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;Schattierung
;Schattierung
:Eine Schattierung wird erzeugt, wenn eine Farbe mit Schwarz versetzt wird. Es ist eine dunklere Variante der Farbe.
:Eine Schattierung wird erzeugt, wenn eine Farbe mit Schwarz versetzt wird. Es ist eine dunklere Variante der Farbe.
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;Schellack
;Schellack
:Alkohollösliches, klares bis orangefarbenes Harz, das aus Stocklack gewonnen wird. (Stocklack ist eine Substanz, die von Insekten (Lackschildlaus) auf Zweigen ausgeschieden wird - vor allem in Indien). Wurde früher zur Versiegelung und Klarlackierung von Fußböden, zur Versiegelung von Astknoten und in Grundierungen auf «Alkoholbasis» verwendet. Als Verdünner dient denaturierter Alkohol.
:Alkohollösliches, klares bis orangefarbenes Harz, das aus Stocklack gewonnen wird. (Stocklack ist eine Substanz, die von Insekten (Lackschildlaus) auf Zweigen ausgeschieden wird - vor allem in Indien). Wurde früher zur Versiegelung und Klarlackierung von Fußböden, zur Versiegelung von Astknoten und in Grundierungen auf «Alkoholbasis» verwendet. Als Verdünner dient denaturierter Alkohol.
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;Scheuerbeständigkeit
;Scheuerbeständigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, häufiges Reinigen mit Wasser und Bürste, Schwamm oder Tuch und einer Scheuerseife zu überstehen, ohne dadurch abzunutzen oder sich zu verfärben.
:Die Eigenschaft eines Anstrichs, häufiges Reinigen mit Wasser und Bürste, Schwamm oder Tuch und einer Scheuerseife zu überstehen, ohne dadurch abzunutzen oder sich zu verfärben.
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;Schiffsfarben
;Schiffsfarben
:Farben und Lacke, die so formuliert sind, daß sie das Eindringen von Salzwasser verhindern und durch das Seeklima nicht geschädigt werden.
:Farben und Lacke, die so formuliert sind, daß sie das Eindringen von Salzwasser verhindern und durch das Seeklima nicht geschädigt werden.
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;Schimmel
;Schimmel
:Ein schwarzer, grauer oder brauner Pilz, der die Oberflächen von Anstrichen oder Dichtungsmassen befallen kann. Wächst meistens auf Flächen, die zu Feuchtigkeit neigen und wenig oder kein Sonnenlicht erhalten.
:Ein schwarzer, grauer oder brauner Pilz, der die Oberflächen von Anstrichen oder Dichtungsmassen befallen kann. Wächst meistens auf Flächen, die zu Feuchtigkeit neigen und wenig oder kein Sonnenlicht erhalten.
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;Schimmelfestigkeit
;Schimmelfestigkeit
:Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, dem Befall durch Schimmelpilze an der Oberfläche zu widerstehen.
:Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, dem Befall durch Schimmelpilze an der Oberfläche zu widerstehen.
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;Schleifbar trocken
;Schleifbar trocken
:Trocknungszustand eines schleifbaren Anstrichs, bei dem er geschliffen werden kann, ohne übermäßig am Schleifpapier zu kleben oder dieses zuzusetzen.
:Trocknungszustand eines schleifbaren Anstrichs, bei dem er geschliffen werden kann, ohne übermäßig am Schleifpapier zu kleben oder dieses zuzusetzen.
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;Schnellschliffgrund
;Schnellschliffgrund
:''Auch Sanding Sealer genannt''
:''Auch Sanding Sealer genannt''
:Besonders harte erste Lackierschicht, die zur Versiegelung und Füllung dient, die Maserung des Holzes aber nicht verdeckt. Die Oberfläche wird geschliffen, bevor die nächsten Schichten aufgetragen werden.
:Besonders harte erste Lackierschicht, die zur Versiegelung und Füllung dient, die Maserung des Holzes aber nicht verdeckt. Die Oberfläche wird geschliffen, bevor die nächsten Schichten aufgetragen werden.
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;[[Rechte und Pflichten|Schulpflicht]]
;[[Rechte und Pflichten|Schulpflicht]]
:Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den Arbeitnehmer bzw. Auszubildenden für die Schultage freizustellen.
:Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den Arbeitnehmer bzw. Auszubildenden für die Schultage freizustellen.
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;Schwammtupfen
;Schwammtupfen
:Anstrichtechnik für den Innenbereich, bei der ein Naturschwamm benutzt wird, um eine Lasurschicht durch Tupfen entweder aufzutragen oder teilweise zu entfernen.
:Anstrichtechnik für den Innenbereich, bei der ein Naturschwamm benutzt wird, um eine Lasurschicht durch Tupfen entweder aufzutragen oder teilweise zu entfernen.
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;[[Rechte und Pflichten|Schweigepflicht]]
;[[Rechte und Pflichten|Schweigepflicht]]
:Ein Arbeitnehmer ist dazu verpflichtet, nicht über firmeninterne Inhalte oder Kundendaten mit Dritten zu sprechen.
:Ein Arbeitnehmer ist dazu verpflichtet, nicht über firmeninterne Inhalte oder Kundendaten mit Dritten zu sprechen.
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;Seidenglanz-Finish
;Seidenglanz-Finish
:Eine Farbe mit einem Glanzgrad zwischen Hochglanz und Seidenmatt.
:Eine Farbe mit einem Glanzgrad zwischen Hochglanz und Seidenmatt.
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;Sekundärfarben
;Sekundärfarben
:Farbtöne, die entstehen, wenn zwei Primärfarben gemischt werden. Es handelt sich um Orange, Grün und Lila.
:Farbtöne, die entstehen, wenn zwei Primärfarben gemischt werden. Es handelt sich um Orange, Grün und Lila.
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;Selbstreinigend
;Selbstreinigend
:Bestimmte Farben für Außenanstriche sind so konzipiert, dass sie relativ schnell kreiden bzw. abwittern, sodass sie ein weißes, sauberes Aussehen behalten.
:Bestimmte Farben für Außenanstriche sind so konzipiert, dass sie relativ schnell kreiden bzw. abwittern, sodass sie ein weißes, sauberes Aussehen behalten.
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;Setzen
;Setzen
:''Auch Absetzen genannt.''
:''Auch Absetzen genannt.''
:Das Absinken von Pigmenten oder anderen Feststoffen in einer Farbe, wenn diese längere Zeit in einem Behälter steht, sodass sie sich am Boden des Behälters ansammeln.
:Das Absinken von Pigmenten oder anderen Feststoffen in einer Farbe, wenn diese längere Zeit in einem Behälter steht, sodass sie sich am Boden des Behälters ansammeln.
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;Sicherheitsdatenblatt
;Sicherheitsdatenblatt
:SiDaBla
:SiDaBla
:Ein Informationsblatt, das vom Hersteller bezüglich der Sicherheit, Handhabung und Vorsichtsmaßregeln im Zusammenhang mit Materialien herausgegeben wird, die am Arbeitsplatz verwendet werden.
:Ein Informationsblatt, das vom Hersteller bezüglich der Sicherheit, Handhabung und Vorsichtsmaßregeln im Zusammenhang mit Materialien herausgegeben wird, die am Arbeitsplatz verwendet werden.
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;Silan
;Silan
:Eine silikonartige Substanz, die Dichtungsmassen und Kitten zugesetzt wird, damit sie unter feuchten Bedingungen besser auf Glas und Aluminium haften.
:Eine silikonartige Substanz, die Dichtungsmassen und Kitten zugesetzt wird, damit sie unter feuchten Bedingungen besser auf Glas und Aluminium haften.
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;Silika
;Silika
:''Auch Kieselerde genannt.''
:''Auch Kieselerde genannt.''
:Ein Pigment, das aus zerkleinertem oder zermahlenem Quarzsand hergestellt wird. Ein verstärkender Füllstoff für Farben, verleiht Beständigkeit gegen Scheuerglanzstellen, sorgt für homogenen Glanz und gute Mattierung.
:Ein Pigment, das aus zerkleinertem oder zermahlenem Quarzsand hergestellt wird. Ein verstärkender Füllstoff für Farben, verleiht Beständigkeit gegen Scheuerglanzstellen, sorgt für homogenen Glanz und gute Mattierung.
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;Silikonhaltige Acryldichtungsmasse
;Silikonhaltige Acryldichtungsmasse
:Ähnelt einer Acryldichtungsmasse, hat jedoch einen geringen Silan-Anteil (daher der Name), der unter feuchten Bedingungen die Haftung auf Glas und Aluminium verbessert.
:Ähnelt einer Acryldichtungsmasse, hat jedoch einen geringen Silan-Anteil (daher der Name), der unter feuchten Bedingungen die Haftung auf Glas und Aluminium verbessert.
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;Silikon
;Silikon
:Verbindung, die bei der Herstellung von Bindemitteln eingesetzt wird und durch hervorragende Hitzebeständigkeit, hohe Wasserabweisung und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. Eine Hauptkomponente von bestimmten Dichtungsmassen und bei der Formulierung von vielen wirksamen Antischaummitteln für Latex- bzw. Dispersionsfarben.
:Verbindung, die bei der Herstellung von Bindemitteln eingesetzt wird und durch hervorragende Hitzebeständigkeit, hohe Wasserabweisung und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. Eine Hauptkomponente von bestimmten Dichtungsmassen und bei der Formulierung von vielen wirksamen Antischaummitteln für Latex- bzw. Dispersionsfarben.
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;Spachtelmasse
;Spachtelmasse
:Ein Pulver, das mit Wasser vermischt wird, oder eine gebrauchsfertige Masse, die hauptsächlich zum Ausfüllen von großen Rissen in Wänden verwendet wird. Trocknet hart aus und kann geschliffen und überstrichen werden, verträgt aber keine zu starken Bewegungen im Substrat.
:Ein Pulver, das mit Wasser vermischt wird, oder eine gebrauchsfertige Masse, die hauptsächlich zum Ausfüllen von großen Rissen in Wänden verwendet wird. Trocknet hart aus und kann geschliffen und überstrichen werden, verträgt aber keine zu starken Bewegungen im Substrat.
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;Spannungsrissbildung
;Spannungsrissbildung
:Ein Anstrichfehler, der wie ausgetrockneter, aufgerissener Schlamm aussieht. Er tritt auf, wenn ein Anstrich zu dick aufgetragen wird, z.B. in den Ecken.
:Ein Anstrichfehler, der wie ausgetrockneter, aufgerissener Schlamm aussieht. Er tritt auf, wenn ein Anstrich zu dick aufgetragen wird, z.B. in den Ecken.
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;Speckglanz
;Speckglanz
:Ungleichmäßiger Glanz oder Farbton, der aus einem unversiegeltem Untergrund oder zu hohen oder niedrigen Temperaturen beim Trocknen resultiert.
:Ungleichmäßiger Glanz oder Farbton, der aus einem unversiegeltem Untergrund oder zu hohen oder niedrigen Temperaturen beim Trocknen resultiert.
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;Spektralfarben
;Spektralfarben
:''Auch Regenbogenfarben genannt.''
:''Auch Regenbogenfarben genannt.''
:Trifft Licht auf ein Glasprisma, wird dieses in seine sichtbaren Wellenlängen (380 nm - 780 nm) zerlegt und diese ergeben die 6 Spektralfarben:
:Trifft Licht auf ein Glasprisma, wird dieses in seine sichtbaren Wellenlängen (380 nm - 780 nm) zerlegt und diese ergeben die 6 Spektralfarben:
:Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett & deren Zwischenfarbtöne.
:Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett & deren Zwischenfarbtöne.
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;Sperrgrundierung
;Sperrgrundierung
:Eine flüssiger Anstrichstoff zur Versiegelung von Holz, Putz usw. Verhindert, daß die Oberfläche Farbe oder Lack absorbiert. Sperrgrundierungen können transparent sein und als Grundiermittel fungieren. Manche Sperrgrundierungen sind darauf ausgelegt, nicht überstrichen zu werden.
:Eine flüssiger Anstrichstoff zur Versiegelung von Holz, Putz usw. Verhindert, daß die Oberfläche Farbe oder Lack absorbiert. Sperrgrundierungen können transparent sein und als Grundiermittel fungieren. Manche Sperrgrundierungen sind darauf ausgelegt, nicht überstrichen zu werden.
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;Spezialfarbton
;Spezialfarbton
:Spezielle Farbtöne, die durch die Beimischung von Abtönpasten in eine Basisfarbe oder die Vermischung von Farben mit verschiedenen Farbtönen erzielt werden. Erlaubt die Zubereitung von Farbe mit einem speziellen Farbton im Geschäft.
:Spezielle Farbtöne, die durch die Beimischung von Abtönpasten in eine Basisfarbe oder die Vermischung von Farben mit verschiedenen Farbtönen erzielt werden. Erlaubt die Zubereitung von Farbe mit einem speziellen Farbton im Geschäft.
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;[[Applikationsverfahren|Spritzen]]
;[[Applikationsverfahren|Spritzen]]
:Auftragstechnik, bei der die Farbe in Form eines feinen Nebels zerstäubt und unter Druck auf die Oberfläche aufgebracht wird. Es gibt verschiedene Spritzverfahren, wie z.B. Aerosol, Airless und Air assisted (mit Druckluftunterstützung).
:Auftragstechnik, bei der die Farbe in Form eines feinen Nebels zerstäubt und unter Druck auf die Oberfläche aufgebracht wird. Es gibt verschiedene Spritzverfahren, wie z.B. Aerosol, Airless und Air assisted (mit Druckluftunterstützung).
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;Spritzer
;Spritzer
:Farbtröpfchen, die von dem Walzenflor weggeschleudert werden, wenn Farbe mit dem Farbroller aufgetragen wird.
:Farbtröpfchen, die von dem Walzenflor weggeschleudert werden, wenn Farbe mit dem Farbroller aufgetragen wird.
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;Staubtrocken
;Staubtrocken
:Trocknungsstadium eines Anstrichs, bei dem sich niederlassende Staubpartikel aus der Luft nicht anhaften.
:Trocknungsstadium eines Anstrichs, bei dem sich niederlassende Staubpartikel aus der Luft nicht anhaften.
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;Streckmittel
;Streckmittel
:Material, das die Viskosität einer Farbe verringert, aber nicht unbedingt ein Lösemittel sein muss (s. Verdünnungsmittel).
:Material, das die Viskosität einer Farbe verringert, aber nicht unbedingt ein Lösemittel sein muss (s. Verdünnungsmittel).
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;Streichlichtglanz
;Streichlichtglanz
:''Auch Schimmer genannt.''
:''Auch Schimmer genannt.''
:Ein mäßig niedriger Glanzgrad; Glanz mit unscharfer Reflexion von Details. Charakteristik, bei der ein Anstrich bei Blickwinkeln von etwa 90° matt erscheint, aber glänzender aussieht, wenn er aus kleinem oder spitzem Winkel (Streiflichtwinkel) betrachtet wird.
:Ein mäßig niedriger Glanzgrad; Glanz mit unscharfer Reflexion von Details. Charakteristik, bei der ein Anstrich bei Blickwinkeln von etwa 90° matt erscheint, aber glänzender aussieht, wenn er aus kleinem oder spitzem Winkel (Streiflichtwinkel) betrachtet wird.
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;Substrat
;Substrat
:Jede Oberfläche, auf der eine Farbe oder Dichtungsmasse aufgetragen wird.
:Jede Oberfläche, auf der eine Farbe oder Dichtungsmasse aufgetragen wird.
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;Synthetisch
;Synthetisch
:Künstlich im Gegensatz zu natürlich vorkommend.
:Künstlich im Gegensatz zu natürlich vorkommend.
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== T ==
== T ==
;Talk
;Talk
:''Auch Talkum genannt.''
:''Auch Talkum genannt.''
:Magnesiumsilikat; ein weißes Füllstoffpigment, das in Farben verwendet wird. Bildet die Grundlage für Talkumpulver.
:Magnesiumsilikat; ein weißes Füllstoffpigment, das in Farben verwendet wird. Bildet die Grundlage für Talkumpulver.
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;Taupunkt
;Taupunkt
:Die Temperatur, bei der Wasserdampf in der Luft zu kondensieren beginnt.
:Die Temperatur, bei der Wasserdampf in der Luft zu kondensieren beginnt.
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;Terpentinöl
;Terpentinöl
:Ein farbloses, flüchtiges Öl, das aus Kiefernholz gewonnen wird. Wurde früher als Verdünner und Reinigungslösemittel verwendet und ist inzwischen durch Testbenzin oder Terpentinersatz ersetzt worden.
:Ein farbloses, flüchtiges Öl, das aus Kiefernholz gewonnen wird. Wurde früher als Verdünner und Reinigungslösemittel verwendet und ist inzwischen durch Testbenzin oder Terpentinersatz ersetzt worden.
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;Testbenzin
;Testbenzin
:Ein Kohlenwasserstoff-Lösemittel, das aus Erdöl destilliert wird; Farbverdünner kann ausschließlich oder zum größten Teil aus Testbenzin bestehen.
:Ein Kohlenwasserstoff-Lösemittel, das aus Erdöl destilliert wird; Farbverdünner kann ausschließlich oder zum größten Teil aus Testbenzin bestehen.
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;Thixotropie
;Thixotropie
:Beschreibt wenn bspw. eine geleeartige Lasur umgerührt wird und sich verflüssigt, aber nach einer Zeit wieder festigt.
:Beschreibt wenn bspw. eine geleeartige Lasur umgerührt wird und sich verflüssigt, aber nach einer Zeit wieder festigt.
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;Titandioxyd
;Titandioxyd
:''Kurzform: TIO2''
:''Kurzform: TIO2''
:Ein teures, hochdeckendes, hellweißes Pigment, das als deckendes Pigment in Farben auf Latex- und Lösemittelbasis verwendet wird.
:Ein teures, hochdeckendes, hellweißes Pigment, das als deckendes Pigment in Farben auf Latex- und Lösemittelbasis verwendet wird.
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;Toluol
;Toluol
:Ein aromatisches Lösemittel, das zur Herstellung von manchen Farben und Lacken verwendet wird.
:Ein aromatisches Lösemittel, das zur Herstellung von manchen Farben und Lacken verwendet wird.
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;Ton
;Ton
:Ein weißes, natürlich vorkommendes Material, das als Füllstoff benutzt wird - meist für Innenfarben.
:Ein weißes, natürlich vorkommendes Material, das als Füllstoff benutzt wird - meist für Innenfarben.
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;Toxisch
;Toxisch
:Schädlich oder giftig.
:Schädlich oder giftig.
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;Transparent
;Transparent
:Mit der Eigenschaft, Licht durchzulassen, ohne daß es gestreut oder diffus wird; klar.
:Mit der Eigenschaft, Licht durchzulassen, ohne daß es gestreut oder diffus wird; klar.
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;Tiadralisches Farbschema
;Tiadralisches Farbschema
:Ein Farbschema, bei dem drei Farben verwendet werden, die sich auf dem Farbkreis in demselben Abstand zueinander befinden.
:Ein Farbschema, bei dem drei Farben verwendet werden, die sich auf dem Farbkreis in demselben Abstand zueinander befinden.
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;Trinatriumphosphat
;Trinatriumphosphat
:''Kurzform: TNP oder TSP.
:''Kurzform: TNP oder TSP.
:Ein Reinigungsmittel auf Basis von alkalischem Material. Weil es Phosphat enthält, kann seine Verwendung in manchen Ländern eingeschränkt sein.
:Ein Reinigungsmittel auf Basis von alkalischem Material. Weil es Phosphat enthält, kann seine Verwendung in manchen Ländern eingeschränkt sein.
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;Trockenwandfugenmasse
;Trockenwandfugenmasse
:Eine Paste mit hohem Füllstoffgehalt, mit der eine kontinuierliche Fugennaht zwischen den einzelnen Elementen einer Trockenwand (Rigips-Platten) hergestellt werden kann; wird auch zur Reparatur von Rissen, Löchern und anderen Defekten verwendet. Wird vor dem Streichen glattgeschliffen.
:Eine Paste mit hohem Füllstoffgehalt, mit der eine kontinuierliche Fugennaht zwischen den einzelnen Elementen einer Trockenwand (Rigips-Platten) hergestellt werden kann; wird auch zur Reparatur von Rissen, Löchern und anderen Defekten verwendet. Wird vor dem Streichen glattgeschliffen.
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;Trocknungszeit
;Trocknungszeit
:Die Zeitdauer zwischen dem Auftragen eines Anstrichs und dem Zeitpunkt, an dem er in Gebrauch genommen werden kann.
:Die Zeitdauer zwischen dem Auftragen eines Anstrichs und dem Zeitpunkt, an dem er in Gebrauch genommen werden kann.
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;Tuchmatt
;Tuchmatt
:Weder glänzend noch seidenglänzend, sondern extrem matt.
:Weder glänzend noch seidenglänzend, sondern extrem matt.
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;Tungöl
;Tungöl
:''Auch Holzöl genannt.''
:''Auch Holzöl genannt.''
:Ein schnell trocknendes Öl, das aus dem walnussähnlichen Samen des asiatischen Tungbaumes gewonnen wird: Auch bekannt als chinesisches Holzöl. Wird im Allgemeinen zum Lackieren von feinem Holz und für Bootslackierungen eingesetzt.
:Ein schnell trocknendes Öl, das aus dem walnussähnlichen Samen des asiatischen Tungbaumes gewonnen wird: Auch bekannt als chinesisches Holzöl. Wird im Allgemeinen zum Lackieren von feinem Holz und für Bootslackierungen eingesetzt.
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== U ==
== U ==
;Ultraviolette Strahlung
;Ultraviolette Strahlung
:''Kurzform: UV''
:''Kurzform: UV''
:Der Anteil der Strahlungsenergie des Sonnenlichtspektrums, der Anstriche und Dichtungsmassen sowie die Oberfläche von ungeschütztem Holz schädigen kann.
:Der Anteil der Strahlungsenergie des Sonnenlichtspektrums, der Anstriche und Dichtungsmassen sowie die Oberfläche von ungeschütztem Holz schädigen kann.
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;Umranden
;Umranden
:''Auch Beschneiden genannt.''
:''Auch Beschneiden genannt.''
:Das Streichen einer Fläche, die an einen Bereich angrenzt, der nicht gestrichen werden soll. Z.B. soll der Fensterrahmen gestrichen werden, aber nicht das Glas.
:Das Streichen einer Fläche, die an einen Bereich angrenzt, der nicht gestrichen werden soll. Z.B. soll der Fensterrahmen gestrichen werden, aber nicht das Glas.
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;Umweltbundesamt
;Umweltbundesamt
:''Kurzform: UWB''
:''Kurzform: UWB''
:Zentralbehörde für alle Umweltaufgaben, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachgeordnet ist. In den USA übernimmt diese Aufgabe die Environmental Protection Agency (EPA) und auf europäischer Ebene die Europäische Umweltagentur.
:Zentralbehörde für alle Umweltaufgaben, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachgeordnet ist. In den USA übernimmt diese Aufgabe die Environmental Protection Agency (EPA) und auf europäischer Ebene die Europäische Umweltagentur.
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;Unlöslich
;Unlöslich
:Das Unvermögen, aufgelöst zu werden.
:Das Unvermögen, aufgelöst zu werden.
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;Unterton
;Unterton
:''Auch Farbstich genannt.''
:''Auch Farbstich genannt.''
:Ein feiner oder gedämpfter Farbton geringer Intensität, der dem dominierenden Farbton eines Anstrichs einen bestimmten Charakter verleiht.
:Ein feiner oder gedämpfter Farbton geringer Intensität, der dem dominierenden Farbton eines Anstrichs einen bestimmten Charakter verleiht.
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;Urethan
;Urethan
:Eine Art Bindemittel, das in Anstrichstoffen zur Anwendung kommt und durch ausgezeichnete Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist.
:Eine Art Bindemittel, das in Anstrichstoffen zur Anwendung kommt und durch ausgezeichnete Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist.
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;Urethan-modifiziertes Alkydharz
;Urethan-modifiziertes Alkydharz
:Ein Alkydharz, das zur Erzielung einer höheren Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit chemisch modifiziert wurde. Ein Bindemittel, das in Polyurethan"-Lacken eingesetzt wird.
:Ein Alkydharz, das zur Erzielung einer höheren Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit chemisch modifiziert wurde. Ein Bindemittel, das in Polyurethan"-Lacken eingesetzt wird.
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;UV-Absorber
;UV-Absorber
:Eine Substanz, die in manchen Außenbeschichtungen verwendet wird und die ultravioletten Strahlen aufsaugt, wodurch die schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf den Anstrich und Untergrund verringert oder verzögert werden.
:Eine Substanz, die in manchen Außenbeschichtungen verwendet wird und die ultravioletten Strahlen aufsaugt, wodurch die schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf den Anstrich und Untergrund verringert oder verzögert werden.
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;UV-Beständigkeit
;UV-Beständigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, durch UV-Strahlen, wie z.B. direktes Sonnenlicht, nicht beschädigt zu werden.
:Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, durch UV-Strahlen, wie z.B. direktes Sonnenlicht, nicht beschädigt zu werden.
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;UVV
;UVV
:Unfallverhütungsvorschriften
:Unfallverhütungsvorschriften
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;Überholungsbeschichtung
;Überholungsbeschichtung
:Die bestehende Beschichtung muss lediglich ausgebessert werden.
:Die bestehende Beschichtung muss lediglich ausgebessert werden.
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;Überstreichbar trocken
;Überstreichbar trocken
:Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem ein anderer Anstrich aufgetragen werden kann, ohne die vorherige Anstrichschicht zu beschädigen.
:Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem ein anderer Anstrich aufgetragen werden kann, ohne die vorherige Anstrichschicht zu beschädigen.
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;Überstreichzeit
;Überstreichzeit
:''Auch Überlackierzeit genannt.''
:''Auch Überlackierzeit genannt.''
:Wartezeit, die zwischen dem Auftragen von aufeinanderfolgenden Anstrichschichten erforderlich ist. Diese Zeit wird normalerweise auf dem Etikett angegeben.
:Wartezeit, die zwischen dem Auftragen von aufeinanderfolgenden Anstrichschichten erforderlich ist. Diese Zeit wird normalerweise auf dem Etikett angegeben.
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|-|V=
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== V ==
== V ==
;Verbrauch
;Verbrauch
:Die Quadratmeterzahl, die von einer Farbe oder einem Beschichtungsstoff bedeckt wird - normalerweise ausgedrückt in m² pro Liter. Bei pigmentierten Anstrichstoffen ist der Verbrauch ein Hinweis auf das applizierte Deckvermögen.
:Die Quadratmeterzahl, die von einer Farbe oder einem Beschichtungsstoff bedeckt wird - normalerweise ausgedrückt in m² pro Liter. Bei pigmentierten Anstrichstoffen ist der Verbrauch ein Hinweis auf das applizierte Deckvermögen.
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;Verdünnungsmittel
;Verdünnungsmittel
:Eine Flüssigkeit, die zusammen mit dem Bindemittel die Trägersubstanz der Farbe bildet. Das Verdünnungsmittel verdunstet nach dem Auftragen der Farbe. Wasser ist das Verdünnungsmittel für Latex- bzw. Dispersionsfarben, während Terpentinöl, Testbenzin und denaturierter Alkohol als Verdünnungsmittel für verschiedene Anstrichstoffe auf Lösemittelbasis dienen; die Flüssigkeit, die zum Verdünnung des Anstrichstoffs verwendet wird.
:Eine Flüssigkeit, die zusammen mit dem Bindemittel die Trägersubstanz der Farbe bildet. Das Verdünnungsmittel verdunstet nach dem Auftragen der Farbe. Wasser ist das Verdünnungsmittel für Latex- bzw. Dispersionsfarben, während Terpentinöl, Testbenzin und denaturierter Alkohol als Verdünnungsmittel für verschiedene Anstrichstoffe auf Lösemittelbasis dienen; die Flüssigkeit, die zum Verdünnung des Anstrichstoffs verwendet wird.
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;Vereinigen
;Vereinigen
:Die Zusammenschütten und Vermischen der gleichen Farbe aus den verschiedenen Gebinden, die für einen bestimmten Anstrich verwendet werden sollen, um die Homogenität, besonders des Farbtons, sicherzustellen.
:Die Zusammenschütten und Vermischen der gleichen Farbe aus den verschiedenen Gebinden, die für einen bestimmten Anstrich verwendet werden sollen, um die Homogenität, besonders des Farbtons, sicherzustellen.
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;Verglasung
;Verglasung
:Glas, wie z.B. die Glasscheiben in Fenstern und Türen.
:Glas, wie z.B. die Glasscheiben in Fenstern und Türen.
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;[[Rechte und Pflichten|Vergütungspflicht]]
;[[Rechte und Pflichten|Vergütungspflicht]]
:Der Arbeitgeber verpflichtet sich dazu, dem Arbeitnehmer die Arbeitsleistung zu vergüten. ‌Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis.
:Der Arbeitgeber verpflichtet sich dazu, dem Arbeitnehmer die Arbeitsleistung zu vergüten. ‌Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis.
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;Verlauf
;Verlauf
:''Auch Fließen genannt.''
:''Auch Fließen genannt.''
:Die Eigenschaft eines Anstrichstoffs, einen glatten Film ohne Pinselspuren zu erzeugen.
:Die Eigenschaft eines Anstrichstoffs, einen glatten Film ohne Pinselspuren zu erzeugen.
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;Verseifung
;Verseifung
:Eine chemische Zersetzung des Bindemittels einer Farbe durch Alkali und Feuchtigkeit aus dem Untergrund (z.B. neuer Beton oder frischer Gips). Ein verseifter Anstrich kann zerfallen, seine Haftung verlieren und sich verfärben.
:Eine chemische Zersetzung des Bindemittels einer Farbe durch Alkali und Feuchtigkeit aus dem Untergrund (z.B. neuer Beton oder frischer Gips). Ein verseifter Anstrich kann zerfallen, seine Haftung verlieren und sich verfärben.
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;Verwandte Farben
;Verwandte Farben
:Zwei Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinanderliegen.
:Zwei Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinanderliegen.
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;Verzinkt
;Verzinkt
:Beschichtung von eisenhaltigem Metall mit Zink zum Schutz gegen Rost.
:Beschichtung von eisenhaltigem Metall mit Zink zum Schutz gegen Rost.
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;Vinyl
;Vinyl
:Ein klares Kunstharz, das für manche Farben auf Wasserbasis verwendet wird - vor allem matte Innenfarben und Dichtungsmassen.
:Ein klares Kunstharz, das für manche Farben auf Wasserbasis verwendet wird - vor allem matte Innenfarben und Dichtungsmassen.
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;Viskosität
;Viskosität
:Bezeichnet die Zähflüssigkeit oder Zähigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität ist, desto dickflüssiger ist das Material.
:Bezeichnet die Zähflüssigkeit oder Zähigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität ist, desto dickflüssiger ist das Material.
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;VOC
;VOC
:''Volatile Organic Compound''
:''Volatile Organic Compound''
:Bezeichnet die Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen. VOC umschreibt gas- und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft.
:Bezeichnet die Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen. VOC umschreibt gas- und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft.
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;Voranstrich
;Voranstrich
:Ein - im Allgemeinen pigmentierter - Anstrich, mit dem bei Verwendung auf nacktem Holz eine Verbesserung des Haftvermögens und Glanzes sowie maximale Homogenität des Schlussanstrichs erzielt werden soll.
:Ein - im Allgemeinen pigmentierter - Anstrich, mit dem bei Verwendung auf nacktem Holz eine Verbesserung des Haftvermögens und Glanzes sowie maximale Homogenität des Schlussanstrichs erzielt werden soll.
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== W ==
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;Walzhaut
;Walzhaut
:''Auch Zunder, Gießhaut oder Hammerschlag genannt.''
:''Auch Zunder, Gießhaut oder Hammerschlag genannt.''
:Ein Begriff zur Bezeichnung einer wasserfreien harten Schicht aus Oxid, Schmutz und Ruß, die sich beim Abkühlen an der Oberfläche von behandelten Eisenmetallen bildet. Je nach Art der Warmbehandlung (Heißwalzen, Glühen, Gießen, Schmieden) lautet die Bezeichnung Walzhaut, Zunder, Guss- / Gießhaut oder Hammerschlag.
:Ein Begriff zur Bezeichnung einer wasserfreien harten Schicht aus Oxid, Schmutz und Ruß, die sich beim Abkühlen an der Oberfläche von behandelten Eisenmetallen bildet. Je nach Art der Warmbehandlung (Heißwalzen, Glühen, Gießen, Schmieden) lautet die Bezeichnung Walzhaut, Zunder, Guss- / Gießhaut oder Hammerschlag.
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;Wasserstrahler
;Wasserstrahler
:''Auch Hochdruckreiniger genannt.''
:''Auch Hochdruckreiniger genannt.''
:Reinigungsgerät, bei dem Wasser unter hohem Druck verspritzt wird.
:Reinigungsgerät, bei dem Wasser unter hohem Druck verspritzt wird.
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;Wasserabweisende Anstrichstoffe
;Wasserabweisende Anstrichstoffe
:''Hydrophob''
:''Hydrophob''
:Klare Außenanstrichstoffe, die speziell so formuliert sind, dass Wasser von der Oberfläche abperlt, wodurch das Eindringen von Wasser in das Substrat minimiert wird.
:Klare Außenanstrichstoffe, die speziell so formuliert sind, dass Wasser von der Oberfläche abperlt, wodurch das Eindringen von Wasser in das Substrat minimiert wird.
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;Wasserbasierende Farben
;Wasserbasierende Farben
:''Wasserfarben''
:''Wasserfarben''
:Farben, die mit Acrylat,- Vinyl- oder anderen Latexharztypen hergestellt und mit Wasser verdünnt werden. Sie trocknen schneller als Farben auf Alkydharzbasis, sind relativ geruchsarm, haben eine gewisse Wasserdampfdurchlässigkeit, und Farbflecken können leicht entfernt werden. Der flüssige Bestandteil ist hauptsächlich Wasser.
:Farben, die mit Acrylat,- Vinyl- oder anderen Latexharztypen hergestellt und mit Wasser verdünnt werden. Sie trocknen schneller als Farben auf Alkydharzbasis, sind relativ geruchsarm, haben eine gewisse Wasserdampfdurchlässigkeit, und Farbflecken können leicht entfernt werden. Der flüssige Bestandteil ist hauptsächlich Wasser.
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;Wasserverdünnbar
;Wasserverdünnbar
:Die Eigenschaft, mit Wasser oder einer Wasser/Kosolvent-Mischung verdünnt werden zu können.
:Die Eigenschaft, mit Wasser oder einer Wasser/Kosolvent-Mischung verdünnt werden zu können.
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;Weichholz
;Weichholz
:Die Art von Bäumen, die Nadeln trägt und meistens immergrün ist (Tanne, Fichte, Kiefer, Hemlock-Tanne). Der Begriff hat nichts mit der Härte des Holzes zu tun.
:Die Art von Bäumen, die Nadeln trägt und meistens immergrün ist (Tanne, Fichte, Kiefer, Hemlock-Tanne). Der Begriff hat nichts mit der Härte des Holzes zu tun.
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;Weichmacher
;Weichmacher
:Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialien zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen.
:Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialien zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen.
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;Weisstönung
;Weisstönung
:Eine Weißtönung wird erzielt, wenn einem Farbton Weiß hinzugegeben wird.
:Eine Weißtönung wird erzielt, wenn einem Farbton Weiß hinzugegeben wird.
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;[[Rechte und Pflichten|Weisungsgebundenheit]]
;[[Rechte und Pflichten|Weisungsgebundenheit]]
:Besagt das, ein Arbeitnehmer den Weisungen eines Chefs oder Vorarbeiter folge zu leisten hat.
:Besagt das, ein Arbeitnehmer den Weisungen eines Chefs oder Vorarbeiter folge zu leisten hat.
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;Wetterbeständigkeit
;Wetterbeständigkeit
:Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, den Auswirkungen von Wind, Regen, Sonne und Temperaturschwankungen zu widerstehen und sein Aussehen und seine Integrität zu behalten.
:Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, den Auswirkungen von Wind, Regen, Sonne und Temperaturschwankungen zu widerstehen und sein Aussehen und seine Integrität zu behalten.
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;Wischbeize
;Wischbeize
:Eine Beize, die auf nacktes Holz aufgetragen und sofort wieder abgewischt wird, bevor sie zu trocknen beginnt. Hauptsächlich für den Innenbereich: Holzverkleidungen, Möbel, Fußböden.
:Eine Beize, die auf nacktes Holz aufgetragen und sofort wieder abgewischt wird, bevor sie zu trocknen beginnt. Hauptsächlich für den Innenbereich: Holzverkleidungen, Möbel, Fußböden.
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== Z ==
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;Zwischenschicht
;Zwischenschicht
:''Auch Mittelschicht genannt.''
:''Auch Mittelschicht genannt.''
:Eine Farbschicht, die nach Sandwich-Manier zwischen zwei anderen aufgebracht ist. Bezieht sich auch auf Erscheinungen, die zwischen Schichten stattfinden, z.B. wie in Zwischenschichthaftung.
:Eine Farbschicht, die nach Sandwich-Manier zwischen zwei anderen aufgebracht ist. Bezieht sich auch auf Erscheinungen, die zwischen Schichten stattfinden, z.B. wie in Zwischenschichthaftung.
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Version vom 12. Mai 2023, 00:04 Uhr

Wichtige Begriffe im Beruf

0-9

2K
Bedeutet "Zwei Komponenten".
Durch das Vermischen der Komponenten entfaltet sich die Wirkung.

A

Abbeizen
Das Entfernen von alter Farbe, Lack etc. durch Verwendung von Abbeizmitteln, Schabern und Kratzern.
Abblättern
Das Ablösen von Farbstücken vom Untergrund, verursacht durch einen Verlust an Haftvermögen und/oder Elastizität.
Abdruckfestigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrichs, dass Gegenstände, die darauf abgestellt werden, keine Eindrücke hinterlassen.
Abfasen
Beim Grundieren, Ausspachteln oder Abkratzen.
Ein Vorgang, bei dem durch Schleifen ein weicher Übergang zwischen zwei Bereichen hergestellt wird.
Abschälen
Ähnlich wie Abblättern.
Die Ablösung von Farbe von der Oberfläche in länglichen oder blättrigen Stückchen.
Absperrmittel
Eine Grundierung, die verhindern soll, dass der Schlussanstrich in den Untergrund eindringt.
Abtönfarbe
Eine konzentrierte Flüssigkeit (manchmal auch Trockenfarbe), die einer Grundfarbe beigemischt wird, um einen bestimmten Farbton zu erzielen.
Abtönung
Wenn eine flüssige Farbe mit Abtönfarbe oder Paste versetzt wird, sei es manuell oder über Farbmisch-Anlagen.
Abwaschbarkeit
Eigenschaft eines Anstrichs, die bedeutet, daß Verunreinigungen einfach abgewaschen werden können, ohne ihn zu beschädigen.
Acrylat
Eine Art synthetisches Polymer, das als Bindemittel für hochleistungsfähige wasserverdünnbare Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
Acryllack
Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem & filmbildendem Material, das in Wasser gelöst ist und durch Verdunstung des Wassers trocknet.
Adhäsion
Auch Anhangskraft genannt.
Zusammenhalten von Atomen & Molekülen. Bewirkt z.B. das Wassertropfen auf einer Glasscheibe haften.
Aerosol
Produkt (Lack oder Lackfarbe), das sich zusammen mit einem Treibgas in einer druckfesten Spraydose befindet und aufgesprüht werden kann.
Airless
Applikationsverfahren zum Spritzen von Lacken & Dispersionsfarben ohne Luftzufuhr.
Alkalibrand
Ein Zustand, der eintritt, wenn die Alkalität von frischem Mauerwerk zur Zersetzung des Bindemittels einer Farbe führt, wodurch es zu einem Farbtonverlust und insgesamt zu einer Beeinträchtigung des Anstrichfilms kommt.
Alkalien
In frischem Zement, Beton & Grips enthalten.
Alkalische oder basische chemische Substanzen, wie z.B. Kalk oder Lauge.

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Alkydharz
Ein synthetisches Harz, das in kunstharzbasierenden Farben verwendet wird.
Aluminiumfarbe
Eine Farbe, normalerweise auf Lösemittelbasis, die Aluminiumpartikel enthält und ein metallisches Aussehen verleiht.
Anorganisch
Beispiel: Salze & Minerale.
Stoffe die keinen tierischen oder pflanzlichen Ursprung haben.
Ansatz
Bereich, wo eine Farbschicht einen frischen Anstrichbereich überdeckt (überlappt).
Anstrich
Beschichtung, die auf einem Untergrund einen schützenden und/oder verschönernden Überzug bildet.
Antifoulingfarbe
Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen.
Applikationsverfahren
Streichen, Rollen, Spritzen, Fluten & Tauchen.
Die Art, wie Beschichtungsstoffe auf einen Untergrund gebracht werden.
Appliziertes Deckvermögen
Bezieht sich nicht nur auf die Deckfähigkeit des Anstrichfilms, sondern auch darauf, wie die Farbe deckt, und zwar abhängig von der Filmdicke und wie glatt sie verläuft.
Arbeitsschutzbehörde
OSHA - Occupational Safety & Health Administration
Eine Behörde der US-Bundesregierung, die Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Arbeitnehmer in den USA festlegt.
Atem
Die Durchlässigkeit für Wasserdampf vom Untergrund durch den Anstrichfilm.
Aufschliessen
Oder auch Anätzen/Aufrauhen durch Bewitterung.
Eine Methode zur Verbesserung der Haftung auf einem Metallsubstrat, indem man dieses vor dem Lackieren der natürlichen Witterung aussetzt.
Aufstehen der Fasern
Das Aufquellen und Aufstehen kurzer, gebrochener Holzfasern durch Aufsaugung einer Flüssigkeit - besonders Wasser.
Ausbleichen
Verlust der Farbintensität, gewöhnlich durch die Auswirkungen des Sonnenlichtes.
Ausblühungen
Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert wird.
Ausbildungspflicht
Dem Auszubildenden müssen Fertigkeiten & Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels (Gesellenprüfung) erforderlich sind.

B

Beize
Eine teilweise transparente Beschichtung, durch die Holz gefärbt werden kann, ohne die Maserung und/oder Struktur zu verdecken.
Berührungstrocken
Trocknungszustand eines Anstrichs, der leicht berührt werden kann, ohne dass etwas davon am Finger kleben bleibt.
BFS
Bundesausschuss für Farbe & Sachverhalt.
Erarbeitet technische Richtlinien für Maler & Lackierer.
Bindemittel
Ein Bestandteil von Farbe, der Pigmentpartikel zu einem gleichmäßigen Anstrichfilm bindet und die Haftung auf der Oberfläche bewirkt.
Biozid
Ein biologisch wirksames Additiv in Farben und Dichtungsmassen, das zugesetzt wird, damit Bakterien die Farbe oder Masse während der Lagerung nicht verderben können, oder damit der aufgebrachte Anstrichfilm nicht durch Schimmel verdorben wird.
Blasenbildung
Die Bildung von halb-kugelförmigen, hohlen Ausbuchtungen im Anstrichfilm.
Blei
Ein weiches, verformbares Schwermetall. In der Vergangenheit wurden Bleiverbindungen als Weißpigment benutzt und in Grundierungen eingesetzt, um das Durchbluten von Gerbstoffen zu verhindern.
Blockbeständigkeit
Bei Türen & Fenstern.
Die Fähigkeit eines Anstrichs, nicht zu kleben, wenn er auf zwei Flächen aufgetragen wird, die miteinander in Berührung kommen.
Blockfüller
Ein dickes Material in der Art eines Anstrichstoffs, das dazu verwendet wird, sehr raue Mauerwerksoberflächen zu glätten.
Bluten
Die Migration von Material aus dem Untergrund. Führt zur Verfärbung des Anstrichfilms. Begriff wird oft bei Lackierungen verwendet.
Bootslack
Außenlack mit guter Wasser- und Witterungsbeständigkeit. Die Bezeichnung ist auf die ursprüngliche Verwendung für Bootsteile zurückzuführen.

C

Caliumcarbonat
Ein natürlich vorkommendes Material (Kalk, Kreide), das als Füllstoff oder Verschnittmittel für Farben und Dichtungsmassen verwendet wird.
Chemikalienbeständigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrichs, unempfindlich gegenüber der Einwirkung von Chemikalien zu sein.

D

Dickschichtlack
1-Topf Lacksystem mit hohem Festkörpergehalt.
Dauerhaftigkeit
Der Grad der Beständigkeit eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs gegenüber den zerstörenden Auswirkungen seiner Umgebung.
Deckfähigkeit
Fachbegriff: Opazität.
Das Vermögen, Licht nicht durchzulassen. Eine Farbe mit hoher Deckkraft wird den Untergrund gut abdecken.
Deckschicht
Auch Schlussanstrich genannt.
Der Anstrich, der die letzte Beschichtung in einem Anstrichaufbau darstellt. Wird im Allgemeinen auf einer Grundierung, Vorstreichfarbe oder Spachtelmasse aufgetragen.
Deckvermögen
Das Vermögen einer Farbe oder Beize, die Oberfläche, auf der sie aufgetragen wird, zu verdecken. Das Deckvermögen ist vom Pigment der Farbe abhängig und wird dadurch beeinflusst, wie dick sich die Farbe auftragen lässt und wie gut Pinselfurchen wieder verfließen.
Dichtungsmasse
Eine allgemeine Bezeichnung für eine Masse, die zum Ausfüllen von Rissen, Löchern, Nahtstellen und Fugen verwendet wird.
Dichtungsstreifen
Ein stranggepresster Schaumstoffstreifen, der in Fugen eingelegt wird, die tiefer als 1 cm sind, um einen Teil der Fuge auszufüllen, bevor die Dichtungsmasse aufgetragen wird. Diese Schaumstoffstreifen sind in verschiedenen Durchmessern erhältlich, die von 3 mm bis 20 mm reichen.
Diffusionsfähigkeit
Ist die Fähigkeit eines Materials Wasserdampf durchzulassen.
DIN
Deutsches Institut für Normungen.
Dispersion
Eine Mischung (gewöhnlich milchig-weiß), bei der eine Flüssigkeit in einer anderen dispergiert (aber nicht aufgelöst) ist.
Drahtbürstenreinigung
Reinigung einer Oberfläche mit einer Drahtbürste oder einer Bohrmaschine mit Drahtbürstenaufsatz.
Durchlässig
Kann von bestimmten Stoffen (z.B. Wasserdampf) durchdrungen werden, ohne dadurch beschädigt zu werden.

E

Eierschalenfarbe
Eine Innenfarbe, die einen mattglänzenden, seidenartigen Anstrichfilm ergibt. Ihr Glanzgrad liegt zwischen Matt- und Halbglanz.
Einfarbenschema
Auch monochromatisch genannt.
Verwendung verschiedener Werte eines bestimmten Farbtons in einem Dekorationsschema.
Eisenhaltig
Ein Metall, das Eisen enthält; die meisten eisenhaltigen Metalle rosten.
Eisenmetalle
Beispiel Stahl & Guseisen.
Diese Metalle sind magnetisch und weisen ein zerstörendes Korrosionsverhalten auf.
Elastizität
Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, sich zusammen mit dem Untergrund ausdehnen und zusammenziehen zu können, ohne Schäden oder Beeinträchtigungen des Aussehens zu erleiden.
EN
Europäische Norm.
Entfetter
Lösemittel oder Masse mit spezieller Zusammensetzung, die dazu dient, Öle, Fette oder Schmierstoffe von einem Untergrund zu entfernen.
Entflammbarkeit
Die Eigenschaft einer Substanz, sich bei einem gegebenen Flammpunkt zu entzünden.
Erdöldestillat
Auch Petroleumdestillat genannt.
Flüssige Kohlenwasserstoff-Lösemittel (wie z.B. Testbenzin), die aus Erdöl isoliert oder hergestellt werden.
Ergiebigkeit
Auch Auftragsmenge oder Verbrauch genannt.
Das Volumen eines Anstrichstoffs, mit dem eine bestimmte Fläche gestrichen werden kann.
Maßeinheit: m²/l.
Erneuerungsbeschichtung
Die alte Beschichtung wird komplett entfernt und erneuert.
Erstbeschichtung
Die erste Beschichtung die auf einem Untergrund angebracht wird.

F

Farbe
Auch Anstrichtsstoff genannt.
Ein undurchsichtiger Anstrichstoff, der im Allgemeinen aus Bindemitteln, Flüssigkeiten, Additiven und Pigmenten hergestellt wird. Wird in flüssiger Form aufgetragen und trocknet unter Bildung eines kontinuierlichen Films aus, der das Aussehen des Untergrunds schützt und verbessert.
Farbecht
Das Vermögen, unter normalen Bedingungen den Farbton zu behalten und nicht übermäßig auszubleichen.
Farbgrundton
Der Grundton einer Farbe, z.B. Rot oder Grün. Hellere oder dunklere Abwandlungen haben immer noch denselben Grundton. Folglich haben ein helles Rot und ein dunkles Rot immer noch denselben Grundton.
Farbhaltung
Das Vermögen einer Farbe, ihren ursprünglichen Farbton zu behalten und nicht auszubleichen. Dieser Begriff wird im Allgemeinen im Zusammenhang mit Außenfarben verwendet.
Farbkreis
Ein kreisförmiges Schema mit keilförmigen Abschnitten in verschiedenen spezifischen Farbtönen. Wird zur Farbtonabstimmung verwendet.
Farbträger
Auch Vehikel genannt.
Der flüssige Teil einer Farbe, in dem das Pigment dispergiert ist. Der Träger besteht aus Verdünnungs- und Bindemittel.
Fensterdichtungsmasse
Dichtungsmasse, Dichtstoff oder Kitt, die dazu dienen, eine Glasscheibe in ihrem Rahmen abzudichten und zu befestigen.
Festkörper
Nichtflüchtige Stoffe in der Zusammensetzung einer Farbe oder Dichtungsmasse, d.h. die Bestandteile eines Anstrichstoffs, die nach dem Trocknen den trockenen Film ausmachen. Festkörper bestehen hauptsächlich aus Pigment und Bindemittel.
Festkörpervolumen
Das Volumen der festen, nichtflüchtigen Bestandteile (Pigment plus Bindemittel) einer Farbe oder Dichtungsmasse, geteilt durch deren Gesamtvolumen, ausgedrückt in Prozent. Ein hohes Festkörpervolumen verleiht einen dickeren Trockenfilm, der zu einem erhöhten Deckvermögen und hoher Beständigkeit führt.
Feuchtigkeitsbeständigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrichs, Feuchtigkeitsschäden wie Quellung, Blasenbildung usw. zu widerstehen.
Filmbildung
Die Bildung eines kontinuierlichen trockenen Films durch ein Bindemittel, ob pigmentiert oder nicht. In einer Latexfarbe ist dieser Vorgang auf die Verdunstung des enthaltenen Wassers und die anschließende Verschmelzung der Bindemittelpartikel zurückzuführen.
Firnis
Auch farbloser Lack genannt.
Eine flüssige Zusammensetzung, die einen transparenten, festen Überzug bildet, wenn sie in einer dünnen Schicht aufgetragen wird.
Flammpunkt
Die niedrigste Temperatur, bei der die Dämpfe einer Flüssigkeit Feuer fangen können.
Fleckenbeständigkeit
Beständigkeit eines Anstrichs gegen Verschmutzungen bzw. Schmutzaufnahme.
Flexibilität
Ausmaß, mit dem ein Anstrich oder eine Dichtungsmasse nach dem Trocknen Bewegungen des Untergrunds mitmachen kann, ohne Schäden zu erleiden.
Fließvermögen
Das Vermögen eines Anstrichs, nach dem Auftragen zu verfließen, so dass keine Pinsel- und Farbrollerspuren zu sehen sind.
Flor
Die Fasern auf der Walze eines Farbrollers.
Flüchtig
Leicht verdunstend; die leicht verdunstenden Bestandteile jeder Anstrich- oder Dichtungsstoff-Zusammensetzung.
Flüssiges Schleifmittel (Schleifpapier)
Flüssige Chemikalie, die verwendet wird, um eine gestrichene Fläche zu mattieren (entglänzen), um die Haftung eines aufgetragenen Anstrichs zu verbessern.
Freistellungspflicht
Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer von der Pflicht, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Sie kann dauerhaft oder zeitweise, bezahlt oder unbezahlt erfolgen. Freistellung wird entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder einvernehmlich zwischen den Vertragspartnern vereinbart.
Fuge
Lücke oder Spalt, die entstehen, wenn zwei Baumaterialien zusammenkommen - z.B. wenn zwei Formstücke aufeinanderstoßen oder die Badewanne die Badezimmerwand berührt.
Füllstoff
Ein preisgünstiges Pigment mit niedrigem Deckvermögen, das die Eigenschaften der hochdeckenden und farbigen Pigmente erweitert, der Farbe Masse verleiht und viele Eigenschaften positiv oder negativ beeinflussen kann. Einige gebräuchliche Füllstoffe sind Ton, Calciumcarbonat und Kieselerde.
Füllvermögen
Die Dicke, zu der eine Farbe beim Auftragen tendiert, wenn man die normale Auftragstechnik für diese Farbe verwendet.
Fürsorgepflicht
Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander.
Fungizid
Ein Mittel, das manchen Anstrichstoffen und Dichtungsmassen zugesetzt wird, um den Befall mit Schimmel oder anderen Pilzen auf der Oberfläche zu verhindern.

G

Gerbstoffverfärbung
Wenn Gerbstoffe (Tannin), die in bestimmten Hölzern (z.B. Zeder oder Rotholz) vorhanden sind, durch den Anstrich durchbluten und Verfärbungen verursachen.
Gips
Natürliches, kristallines Calciumsulfat, das als Füllpigment in Farbe und zur Herstellung von Gipswandplatten und (gebranntem) Stuckgips verwendet wird.
Glanz
Die spiegelnde Glätte oder das Reflexionsvermögen eines Anstrichs. Matte Farben haben keinen Glanz; Hochglanzfarben haben einen starken Glanz.
Glanzhaltung
Das Vermögen eines Anstrichs, seinen Glanz aufrechtzuerhalten - bezieht sich hauptsächlich auf halbglänzende und glänzende Außenfarben, aber auch Lacken.
Glanzstellenbildung
Die Entstehung von glänzenden Stellen auf einem Anstrichfilm durch Reiben oder Abwaschen.
Glanzverringerer
Eine flüssige Zubereitung, die dazu dient, den Glanz einer gestrichenen Oberfläche zu entfernen, eine Oberfläche leicht aufzurauen oder ihr Griffigkeit zu verleihen.
Grauschattierung
Auch Graumischung genannt.
Eine Grauschattierung wird erzielt, wenn eine Farbe mit Grau versetzt wird.
Grundfarben
Auch Primärfarben genannt.
Farbtöne, die nicht durch Mischen von zwei anderen Farbtönen erzielt werden können. Es handelt sich um Rot, Gelb und Blau.
Grundierung
Die erste vollständige Farbschicht, die in einem Anstrichaufbau aufgebracht wird. Viele Grundierungen sind darauf ausgelegt, eine gute Haftung zwischen der Oberfläche und den nachfolgenden Anstrichschichten herzustellen. Die meisten Grundierungen enthalten Pigmente, manche sorgen für einen homogenen Schlussanstrich, manche verhindern die Korrosion des Substrats, während wiederum andere eine Verfärbung des Schlussanstrichs verhindern sollen.

H

H-Sätze
H-Sätze (hazard statements) = Risikosätze.
Diese beschreiben Gefährdungen, die beim Umgang mit einem gefährlichen Stoff oder einer Zubereitung auftreten.
Haftvermögen
Das Vermögen eines trockenen Anstrichfilms oder einer Dichtungsmasse, auf der Oberfläche zu haften. Das Haftvermögen ist wahrscheinlich die allerwichtigste Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse.
Halb-transparente Beize
Beize, die die natürliche Farbe des Holzes verändert, die Maserung und Struktur jedoch noch durchscheinen lässt. Der Begriff wird im Allgemeinen auf Außenprodukte angewandt, gilt technisch jedoch auch für Innenwischbeizen, die für Holzverkleidungen, Möbel und Fußböden verwendet werden.
Härte
Das Ausmass an Druck, den ein Material aushalten kann, ohne verformt oder zerkratzt zu werden.
Hartfaserplatte
Ein allgemeiner Begriff für eine glatte oder strukturierte Platte ohne Maserung, die hauptsächlich aus gepressten Holzfasern hergestellt wird. Wird für Außenverkleidungen benutzt.
Hartholz
Bäume mit breiten Blättern (im Gegensatz zu Nadelbäumen oder Weichhölzern). Der Begriff hat nichts mit der tatsächlichen Härte zu tun. Beispiele: Eiche, Ahorn, Esche, Birke, Walnuss und Hickoryholz.
Harz
Ein natürliches oder synthetisches Material, das als Bindemittel für eine Farbe oder Dichtungsmasse verwendet wird. Der Begriff wird im Allgemeinen für kunstharzbasierende oder Dispersions-Bindemittel verwendet, wie z.B. Alkydharz, Acrylharz oder Acrylatharz.
Harztuch
Staubbindendes Tuch.
Ein Gewebe, das mit einer klebrigen Substanz imprägniert ist und zum Entstauben von Oberflächen verwendet wird, die geschliffen oder abgerieben wurden und gestrichen werden sollen. Um das Staubbindevermögen zu erhalten, sollte man solche Tücher in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
Haut
Der Film, der sich auf der Oberfläche einer gelagerten Farbe oder Dichtungsmasse bildet. Entsteht durch den Kontakt mit der Luft.
Holzkitt
Auch Porenfüller genannt.
Stark pigmentiertes Produkt, das zum Ausfüllen der Maserung von Holz dient, bevor Grundierungen oder Decklackierungen aufgetragen werden. Wird auf offenporigen Harthölzern, wie z.B. Eiche, Esche, Nussbaum und Kastanie verwendet. Für Möbel und Holzverkleidungen.
Hygroskopisch
Wasseranziehend.

I

Inert
Chemisch inaktiv; korrosionsbeständig.
ISO
International Organization for Standardization.
Isoliergrund
Eine flüssige Zusammensetzung, die verhindert, daß zu viel Farbe oder Kleister von Gipsputz, Trockenputz, Gipskartonplatten oder ähnlich porösen Oberflächen aufgesaugt wird.

K

Kantenflucht
Scharfe Kanten haben eine dünne Schichtdicke.
Kapillarität
Ein physikalisches Verhalten von Flüssigkeiten, das bei Kontakt mit Kapillaren auftritt. Kapillaren können z.B. enge Röhren, Spalten oder Hohlräume sein (wie die Hohlräume zwischen den Haaren eines Pinsels).
Hier wirkt auch die sogenannte Adhäsionskraft.
Kimme
Auch Zarge genannt.
Die Kerbe am Öffnungsrand eines Farbbehälters, in die der Deckel eingesetzt wird.
Klebfrei
Oder Grifffest Trocken.
Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem er sich nicht mehr klebrig oder feucht anfühlt.
Klebrig
Das Stadium beim Trocknen eines Anstrichs, in dem der Film bei leichter Berührung klebrig ist.
Koaleszenzmittel
Ein organisches Lösemittel, das in Dispersionsfarben als temporäres Plastifiziermittel verwendet wird, um die Filmbildung zu unterstützen. Dadurch kann das Bindemittel beim Auftragen der Farbe einen kontinuierlichen Film bilden - vor allem am unteren Ende des Temperaturbereichs, der für die Verarbeitung der Farbe empfohlen wird.
Kohäsion
Zusammenhalt von Atomen und Molekülen der gleichen Art. Bei festen Körpern ist die Kohäsionskraft am stärksten und bei Flüssigkeiten erheblich kleiner.
Komplementärfarben
Zwei Farben, die auf dem Farbkreis direkt gegenüberliegen.
Konservierungsmittel
Eine Substanz, die das Wachstum von Mikroorganismen in oder auf organischem Grundmaterial verhindern soll - z.B. ein entsprechender Zusatz in Dispersionsfarben, der verhindern soll, dass die Farbe verdirbt.
Konsistenz
Die Dicke oder Streichbarkeit einer Farbe.
Kontrastierende Farbe
Farben, die durch mindestens drei andere auf dem Farbkreis getrennt sind.
Korrosion
Rostbildung bei Einfluss von Wasser und Sauerstoff.
Korrosionsbeständig
Eigenschaft einer Substanz, durch eine chemische Reaktion mit ihrer Umgebung nicht angegriffen zu werden. Anstriche mit dieser Eigenschaft enthalten normalerweise einen Korrosionsschutz.
Korrosionshemmer
Jedes Material, das verwendet wird, um die Oxidation (das Rosten) von Metallen zu verhindern. Kann eine Farbgrundierung, ein Zusatz, ein Pigment oder ein Überzug sein, der auf die Oberfläche aufgetragen wird.
Korrosionsschutzfarbe
Eine Farbe, die speziell für den Zweck formuliert ist, um Rost oder Korrosion zu minimieren, wenn sie direkt auf Metall aufgetragen wird.
Kreiden
Beeinträchtigung der Oberfläche eines Außenanstrichs durch Verwitterung, sodaß eine ausgebleichte, pulverartige Substanz entsteht. Kreiden tritt auf, wenn das Bindemittel der Farbe durch krasse Umweltbedingungen geschädigt wird. Die «Kreide» sollte vor einem Neuanstrich entfernt werden.
Kristalline Kieselsäure
Silika
Krokodilhautbildung
Ein schuppenartiges Muster, das in einem Anstrich auftritt, weil die Farbe auf einer darunter befindlichen glänzenden Beschichtung nicht haften kann. Der Grund kann auch der Auftrag einer harten Beschichtung auf einer weichen Grundierung sein oder (bei Farben auf Kunstharzbasis) weil das Holz noch einmal überstrichen wurde, bevor der vorherige Anstrich trocknen konnte.
Kunstharzlack
Anstrichstoff auf Basis von synthetischem, thermoplastischem filmbildendem Material, das in organischem Lösemittel gelöst ist. Trocknet durch Verdunstung des Lösemittels.

L

LAB - Werte
Die Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe, d.h. Hellblau, Mittelblau und Dunkelblau haben verschiedene Werte.
Lackbeize
Ein Lack, dem ein durchscheinendes Pigment zugesetzt wurde. Hat im Allgemeinen ein geringeres Eindringvermögen als eine echte Beize.
Lackbenzin
Ein Lösemittel aus Erdöldestillat, das hauptsächlich von professionellen Malern verwendet wird, um Anstrichstoffe auf Ölbasis zu verdünnen und um Farbflecken zu entfernen.
Latex
Eine milchig-weiße, feine Dispersion eines festen Harzes in einem wässrigen Medium. Mit dem Begriff werden auch wasserverdünnte Farben bezeichnet, deren Hauptträgersubstanz Latex ist.
Latexfarbe
Farbe auf Wasserbasis, die mit einem synthetischen Bindemittel (Latex) formuliert ist, wie z.B. Acrylat-, Vinylacrylat-, Vinylacetat oder Styrolacrylat-Latex.
Leichte Verarbeitbarkeit
Eigenschaften einer Farbe oder Dichtungsmasse, die das Auftragen erleichtern, z.B. Spritzfestigkeit, Ansatzfreiheit und offene Zeit.
Leinöl
Trocknendes Öl, das aus den Samen des Flachses (Leinsamen) gewonnen wird. Es ist dunkler und trocknet langsamer als die meisten anderen trocknenden Öle. Wurde früher häufig in Anstrichstoffen verwendet, während es heute nur noch im begrenzten Umfang in Bautenfarben auf Ölbasis und Holzüberzügen eingesetzt wird.
Lichtreflexionswert (LRW)
Die Menge des Lichts, das von einer gestrichenen Fläche zurückgeworfen (reflektiert) wird.
Lösemittel
Eine gewöhnlich flüchtige Flüssigkeit, in der die filmbildenden Partikel einer Farbe gelöst oder dispergiert sind.
Löslich
Die Eigenschaft eines Stoffs, in einer Flüssigkeit aufgelöst werden zu können. Z.B. ist Zucker in Wasser löslich (wasserlöslich).

M

Marmorieren
Eine dekorative Anstrichtechnik, bei der die Farbe und das Muster von Marmor imitiert wird.
Maserrissbildung
Rissbildung in einem Anstrich, parallel zur Maserung der Holzsubstanz.
Maserung
Die Richtung, Größe, Anordnung oder das Aussehen der Fasern in Holz oder Furnier.
Materialverbrauch
Gibt an, dass man mit einer gewissen Menge eines Materials (Milliliter) 1 Quadratmeter Fläche beschichten kann.
Maßeinheit: ml/m².
Mattfarbe
Eine Farbe mit wenig oder gar keinem Glanz. Wird meistens an Innenwänden, Decken und Außenwandbereichen eingesetzt.
Mauerwerk
Baumaterial auf mineralischer Basis wie z.B. Zement, Mörtel, Stein, Ziegel und Putz.

N

Nagelrost
Der Rost an freiliegenden Köpfen von Eisennägeln kann durchscheinen und den darüber befindlichen Anstrich verfärben. Kann vorkommen, wenn unverzinkte Eisennägel im Außenbereich verwendet werden.
Nasenbildung
Auch Läufer genannt.
Schmales (oder breites, gardinenartiges) Ablaufen oder Durchhängen von Teilen eines Anstrich- oder Lackfilms; kann durch das Auftragen von zu viel Farbe, die Ansammlung von Farbe in Unregelmäßigkeiten der Oberfläche (Rissen, Löchern etc.) oder dadurch entstehen, dass zu stark aufgetragenes Material noch weiter fließt, nachdem der umgebende Bereich bereits getrocknet ist. Wird auch als Läufer- oder Vorhangbildung bezeichnet.
Nassfilmdicke
Dicke eines flüssige Films direkt nach dem Auftragen, bevor er zu trocknen beginnt.
Nasshaftung
Die Eigenschaft eines trockenen Anstrich- oder Dichtungsstoffs, an der Oberfläche zu haften, obwohl feuchte Bedingungen herrschen. Dies ist besonders wichtig für Außen-Anstrich- und Dichtungsstoffe.
Netzaderbildung
Muster von kurzen, eng zusammenliegenden Rissen in der Deckschicht eines Anstrichs. Dieser Effekt tritt auf, wenn die Farbe an Elastizität verliert.
Neutrale Farbtöne
Weiß, gebrochenes Weiß, Hellbeige und Grau - Fartöne, die im Allgemeinen gut mit allen anderen Farben kombinierbar sind.
Nicht-Flüchtig
Der Feststoffanteil eines Anstrichstoffs, der aus Pigment und Bindemittel besteht; es handelt sich um den Anteil, der nach dem Trocknen auf der Oberfläche verbleibt und den Anstrichfilm bildet.
Nichteisenmetalle
Beispiel Aluminium, Kupfer & Zink.
Diese Metalle sind nicht magnetisch und weisen eine schützende Korrosionsschicht auf.

O

Ordnungspflicht
Ein Arbeitnehmer muss sich immer um sein Äußeres bemühen und Gegenständen auf der Arbeit ordentlich umgehen.
Organisch
Bezieht sich auf Stoffe, die aus dem Tier- und Pflanzenreich, d.h. «lebender» Materie stammen. Die Molekularstruktur enthält Kohlenstoff.
Oxidation
Eine chemische Reaktion mit Sauerstoff. Z.B. das Trocknen von Ölen in Ölfarben, oder das Rosten von Eisen oder Stahl.
Ölfarbe
Bzw. Farbe auf Ölbasis.
Farben, die mit einem trocknenden Öl, wie z.B. Leinöl, Soja- oder Tungöl als Bindemittel oder Bindemittellösung, und Testbenzin oder Lackverdünner als Verdünnungsmittel hergestellt werden. Sie trocknen im Allgemeinen sehr hart aus, brauchen aber länger zum Trocknen als Latexfarben und mehr Zeit, bis sie überstreichbar sind.

P

P-Sätze
P-Sätze (precautionary statements) = Sicherheitssätze.
Diese beschreiben Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit chemischen Stoffen oder Zubereitungen.
Penetrieranstrichstoffe
Auch Imprägnierlacke genannt.
Ein Anstrich, der in die Poren des Untergrunds eindringt, statt einen Film auf der Oberfläche zu bilden.
Pflanzenöl
Öl, das aus den Samen oder Nüssen von Pflanzen gewonnen wird. Manche dieser Öle sind trocknende Öle wie z.B. Lein-, Soja-, Tung- und Oiticicaöl, die als Bindemittel für Farben und Lacke auf Ölbasis verwendet werden.
Pigment
Eine pulverförmige Substanz, die zu den Grundbestandteilen einer Farbe oder Dichtungsmasse gehört. Sie bestimmt den Weißgrad oder Farbton, die Deckkraft und das Volumen.
Polymer
Ein kunststoffartiges Material, das aus chemischen Monomeren hergestellt wird, die wiederum aus Alkoholen und Petrochemikalien gewonnen werden. Bestimmte Polymere werden für Dispersionsfarben und Dichtungsmassen verwendet. Die Polymerpartikel des Bindemittels sind klein und in Wasser dispergiert. Die Mischung aus Bindemittelpolymerpartikeln und Wasser ist als Dispersion oder Latex bekannt.
Polyurethanlack
Ein Anstrichstoff, der oft auf einer Polyurethandispersion basiert, die häufig mit Reinacrylaten gemischt wird.
Polyvinylacetat
Ein Bindemittel, das u.a. in Latexwandfarben für den Innenbereich verwendet wird.
PSA
Persönliche Schutzausrüstung - Atemschutzmaske, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz.
PVA
Polyvinylacetat. Ein Bindemittel, das - wie Vinylacrylat - in wasserbasierenden Farben verwendet wird.
PVC
Polyvinylchlorid - der Hauptbestandteil von Vinylkunststoff.
PVK
Pigment-Volumen-Konzentration. Das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen (d.h. Pigment und Bindemittel). Die Zahl wird normalerweise als Prozentsatz ausgedrückt. Höhere Prozentwerte (z.B. 40%–85%) ergeben sich bei matten Farben, während niedrigere Werte (z.B. 10 %–25 % bei glänzenden und halbglänzenden Farben gegeben sind.

R

RAL
Reichsausschuss für Lieferbedingungen
Farbcodetabelle:
1: Gelb
2: Orange
3: Rot
4: Violett
5: Blau
6: Grün
7: Grau
8: Braun
9: Weiß & Schwarz
Rauheit
Auch Griffigkeit genannt.
In einem trockenen Anstrichfilm eine feine Struktur, die entweder durch den Anteil an relativ groben oder abrasiven Pigmenten oder durch die Wirkung der Schleifkörper beim Schleifen erzielt wird; diese Struktur wirkt der Glanzstellenbildung durch Abscheuern entgegen und stellt auch eine gute Grundlage für die Haftung einer nachfolgenden Anstrichschicht dar.
Reflexion
Das Verhältnis des Lichts, das auf eine Fläche strahlt, zu dem Anteil des Lichts, der zurückgestrahlt (reflektiert) wird.
Retina
Auch Netzhaut genannt.
Befindet sich Innen im hinteren Teil des Auges.
Rissbildung
Das Aufreißen eines trockenen Farb- oder Lackfilms, im Allgemeinen durch Alterung oder Bewegungen im Untergrund. Zu den verschiedenen Formen gehören Haarriss-, Netzader-, Spannungsriss-, Krokodilhautbildung etc...
Rost
Das rötliche, spröde Oxid, das sich auf Eisen oder seinen Legierungen bildet, weil das Material der Luft, Feuchtigkeit oder Chemikalien ausgesetzt wurde.

S

Schablonieren
Ein Verfahren zum Auftragen eines Musters, indem Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm etc. durch eine auf die Fläche aufgelegte, ausgeschnittene Schablone aufgetragen wird.
Schattierung
Eine Schattierung wird erzeugt, wenn eine Farbe mit Schwarz versetzt wird. Es ist eine dunklere Variante der Farbe.
Schellack
Alkohollösliches, klares bis orangefarbenes Harz, das aus Stocklack gewonnen wird. (Stocklack ist eine Substanz, die von Insekten (Lackschildlaus) auf Zweigen ausgeschieden wird - vor allem in Indien). Wurde früher zur Versiegelung und Klarlackierung von Fußböden, zur Versiegelung von Astknoten und in Grundierungen auf «Alkoholbasis» verwendet. Als Verdünner dient denaturierter Alkohol.
Scheuerbeständigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrichs, häufiges Reinigen mit Wasser und Bürste, Schwamm oder Tuch und einer Scheuerseife zu überstehen, ohne dadurch abzunutzen oder sich zu verfärben.
Schiffsfarben
Farben und Lacke, die so formuliert sind, daß sie das Eindringen von Salzwasser verhindern und durch das Seeklima nicht geschädigt werden.
Schimmel
Ein schwarzer, grauer oder brauner Pilz, der die Oberflächen von Anstrichen oder Dichtungsmassen befallen kann. Wächst meistens auf Flächen, die zu Feuchtigkeit neigen und wenig oder kein Sonnenlicht erhalten.
Schimmelfestigkeit
Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, dem Befall durch Schimmelpilze an der Oberfläche zu widerstehen.
Schleifbar trocken
Trocknungszustand eines schleifbaren Anstrichs, bei dem er geschliffen werden kann, ohne übermäßig am Schleifpapier zu kleben oder dieses zuzusetzen.
Schnellschliffgrund
Auch Sanding Sealer genannt
Besonders harte erste Lackierschicht, die zur Versiegelung und Füllung dient, die Maserung des Holzes aber nicht verdeckt. Die Oberfläche wird geschliffen, bevor die nächsten Schichten aufgetragen werden.
Schulpflicht
Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den Arbeitnehmer bzw. Auszubildenden für die Schultage freizustellen.
Schwammtupfen
Anstrichtechnik für den Innenbereich, bei der ein Naturschwamm benutzt wird, um eine Lasurschicht durch Tupfen entweder aufzutragen oder teilweise zu entfernen.
Schweigepflicht
Ein Arbeitnehmer ist dazu verpflichtet, nicht über firmeninterne Inhalte oder Kundendaten mit Dritten zu sprechen.
Seidenglanz-Finish
Eine Farbe mit einem Glanzgrad zwischen Hochglanz und Seidenmatt.
Sekundärfarben
Farbtöne, die entstehen, wenn zwei Primärfarben gemischt werden. Es handelt sich um Orange, Grün und Lila.
Selbstreinigend
Bestimmte Farben für Außenanstriche sind so konzipiert, dass sie relativ schnell kreiden bzw. abwittern, sodass sie ein weißes, sauberes Aussehen behalten.
Setzen
Auch Absetzen genannt.
Das Absinken von Pigmenten oder anderen Feststoffen in einer Farbe, wenn diese längere Zeit in einem Behälter steht, sodass sie sich am Boden des Behälters ansammeln.
Sicherheitsdatenblatt
SiDaBla
Ein Informationsblatt, das vom Hersteller bezüglich der Sicherheit, Handhabung und Vorsichtsmaßregeln im Zusammenhang mit Materialien herausgegeben wird, die am Arbeitsplatz verwendet werden.
Silan
Eine silikonartige Substanz, die Dichtungsmassen und Kitten zugesetzt wird, damit sie unter feuchten Bedingungen besser auf Glas und Aluminium haften.
Silika
Auch Kieselerde genannt.
Ein Pigment, das aus zerkleinertem oder zermahlenem Quarzsand hergestellt wird. Ein verstärkender Füllstoff für Farben, verleiht Beständigkeit gegen Scheuerglanzstellen, sorgt für homogenen Glanz und gute Mattierung.
Silikonhaltige Acryldichtungsmasse
Ähnelt einer Acryldichtungsmasse, hat jedoch einen geringen Silan-Anteil (daher der Name), der unter feuchten Bedingungen die Haftung auf Glas und Aluminium verbessert.
Silikon
Verbindung, die bei der Herstellung von Bindemitteln eingesetzt wird und durch hervorragende Hitzebeständigkeit, hohe Wasserabweisung und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. Eine Hauptkomponente von bestimmten Dichtungsmassen und bei der Formulierung von vielen wirksamen Antischaummitteln für Latex- bzw. Dispersionsfarben.
Spachtelmasse
Ein Pulver, das mit Wasser vermischt wird, oder eine gebrauchsfertige Masse, die hauptsächlich zum Ausfüllen von großen Rissen in Wänden verwendet wird. Trocknet hart aus und kann geschliffen und überstrichen werden, verträgt aber keine zu starken Bewegungen im Substrat.
Spannungsrissbildung
Ein Anstrichfehler, der wie ausgetrockneter, aufgerissener Schlamm aussieht. Er tritt auf, wenn ein Anstrich zu dick aufgetragen wird, z.B. in den Ecken.
Speckglanz
Ungleichmäßiger Glanz oder Farbton, der aus einem unversiegeltem Untergrund oder zu hohen oder niedrigen Temperaturen beim Trocknen resultiert.
Spektralfarben
Auch Regenbogenfarben genannt.
Trifft Licht auf ein Glasprisma, wird dieses in seine sichtbaren Wellenlängen (380 nm - 780 nm) zerlegt und diese ergeben die 6 Spektralfarben:
Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett & deren Zwischenfarbtöne.
Sperrgrundierung
Eine flüssiger Anstrichstoff zur Versiegelung von Holz, Putz usw. Verhindert, daß die Oberfläche Farbe oder Lack absorbiert. Sperrgrundierungen können transparent sein und als Grundiermittel fungieren. Manche Sperrgrundierungen sind darauf ausgelegt, nicht überstrichen zu werden.
Spezialfarbton
Spezielle Farbtöne, die durch die Beimischung von Abtönpasten in eine Basisfarbe oder die Vermischung von Farben mit verschiedenen Farbtönen erzielt werden. Erlaubt die Zubereitung von Farbe mit einem speziellen Farbton im Geschäft.
Spritzen
Auftragstechnik, bei der die Farbe in Form eines feinen Nebels zerstäubt und unter Druck auf die Oberfläche aufgebracht wird. Es gibt verschiedene Spritzverfahren, wie z.B. Aerosol, Airless und Air assisted (mit Druckluftunterstützung).
Spritzer
Farbtröpfchen, die von dem Walzenflor weggeschleudert werden, wenn Farbe mit dem Farbroller aufgetragen wird.
Staubtrocken
Trocknungsstadium eines Anstrichs, bei dem sich niederlassende Staubpartikel aus der Luft nicht anhaften.
Streckmittel
Material, das die Viskosität einer Farbe verringert, aber nicht unbedingt ein Lösemittel sein muss (s. Verdünnungsmittel).
Streichlichtglanz
Auch Schimmer genannt.
Ein mäßig niedriger Glanzgrad; Glanz mit unscharfer Reflexion von Details. Charakteristik, bei der ein Anstrich bei Blickwinkeln von etwa 90° matt erscheint, aber glänzender aussieht, wenn er aus kleinem oder spitzem Winkel (Streiflichtwinkel) betrachtet wird.
Substrat
Jede Oberfläche, auf der eine Farbe oder Dichtungsmasse aufgetragen wird.
Synthetisch
Künstlich im Gegensatz zu natürlich vorkommend.

T

Talk
Auch Talkum genannt.
Magnesiumsilikat; ein weißes Füllstoffpigment, das in Farben verwendet wird. Bildet die Grundlage für Talkumpulver.
Taupunkt
Die Temperatur, bei der Wasserdampf in der Luft zu kondensieren beginnt.
Terpentinöl
Ein farbloses, flüchtiges Öl, das aus Kiefernholz gewonnen wird. Wurde früher als Verdünner und Reinigungslösemittel verwendet und ist inzwischen durch Testbenzin oder Terpentinersatz ersetzt worden.
Testbenzin
Ein Kohlenwasserstoff-Lösemittel, das aus Erdöl destilliert wird; Farbverdünner kann ausschließlich oder zum größten Teil aus Testbenzin bestehen.
Thixotropie
Beschreibt wenn bspw. eine geleeartige Lasur umgerührt wird und sich verflüssigt, aber nach einer Zeit wieder festigt.
Titandioxyd
Kurzform: TIO2
Ein teures, hochdeckendes, hellweißes Pigment, das als deckendes Pigment in Farben auf Latex- und Lösemittelbasis verwendet wird.
Toluol
Ein aromatisches Lösemittel, das zur Herstellung von manchen Farben und Lacken verwendet wird.
Ton
Ein weißes, natürlich vorkommendes Material, das als Füllstoff benutzt wird - meist für Innenfarben.
Toxisch
Schädlich oder giftig.
Transparent
Mit der Eigenschaft, Licht durchzulassen, ohne daß es gestreut oder diffus wird; klar.
Tiadralisches Farbschema
Ein Farbschema, bei dem drei Farben verwendet werden, die sich auf dem Farbkreis in demselben Abstand zueinander befinden.
Trinatriumphosphat
Kurzform: TNP oder TSP.
Ein Reinigungsmittel auf Basis von alkalischem Material. Weil es Phosphat enthält, kann seine Verwendung in manchen Ländern eingeschränkt sein.
Trockenwandfugenmasse
Eine Paste mit hohem Füllstoffgehalt, mit der eine kontinuierliche Fugennaht zwischen den einzelnen Elementen einer Trockenwand (Rigips-Platten) hergestellt werden kann; wird auch zur Reparatur von Rissen, Löchern und anderen Defekten verwendet. Wird vor dem Streichen glattgeschliffen.
Trocknungszeit
Die Zeitdauer zwischen dem Auftragen eines Anstrichs und dem Zeitpunkt, an dem er in Gebrauch genommen werden kann.
Tuchmatt
Weder glänzend noch seidenglänzend, sondern extrem matt.
Tungöl
Auch Holzöl genannt.
Ein schnell trocknendes Öl, das aus dem walnussähnlichen Samen des asiatischen Tungbaumes gewonnen wird: Auch bekannt als chinesisches Holzöl. Wird im Allgemeinen zum Lackieren von feinem Holz und für Bootslackierungen eingesetzt.

U

Ultraviolette Strahlung
Kurzform: UV
Der Anteil der Strahlungsenergie des Sonnenlichtspektrums, der Anstriche und Dichtungsmassen sowie die Oberfläche von ungeschütztem Holz schädigen kann.
Umranden
Auch Beschneiden genannt.
Das Streichen einer Fläche, die an einen Bereich angrenzt, der nicht gestrichen werden soll. Z.B. soll der Fensterrahmen gestrichen werden, aber nicht das Glas.
Umweltbundesamt
Kurzform: UWB
Zentralbehörde für alle Umweltaufgaben, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachgeordnet ist. In den USA übernimmt diese Aufgabe die Environmental Protection Agency (EPA) und auf europäischer Ebene die Europäische Umweltagentur.
Unlöslich
Das Unvermögen, aufgelöst zu werden.
Unterton
Auch Farbstich genannt.
Ein feiner oder gedämpfter Farbton geringer Intensität, der dem dominierenden Farbton eines Anstrichs einen bestimmten Charakter verleiht.
Urethan
Eine Art Bindemittel, das in Anstrichstoffen zur Anwendung kommt und durch ausgezeichnete Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist.
Urethan-modifiziertes Alkydharz
Ein Alkydharz, das zur Erzielung einer höheren Flexibilität und Chemikalienbeständigkeit chemisch modifiziert wurde. Ein Bindemittel, das in Polyurethan"-Lacken eingesetzt wird.
UV-Absorber
Eine Substanz, die in manchen Außenbeschichtungen verwendet wird und die ultravioletten Strahlen aufsaugt, wodurch die schädlichen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf den Anstrich und Untergrund verringert oder verzögert werden.
UV-Beständigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, durch UV-Strahlen, wie z.B. direktes Sonnenlicht, nicht beschädigt zu werden.
UVV
Unfallverhütungsvorschriften
Überholungsbeschichtung
Die bestehende Beschichtung muss lediglich ausgebessert werden.
Überstreichbar trocken
Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem ein anderer Anstrich aufgetragen werden kann, ohne die vorherige Anstrichschicht zu beschädigen.
Überstreichzeit
Auch Überlackierzeit genannt.
Wartezeit, die zwischen dem Auftragen von aufeinanderfolgenden Anstrichschichten erforderlich ist. Diese Zeit wird normalerweise auf dem Etikett angegeben.

V

Verbrauch
Die Quadratmeterzahl, die von einer Farbe oder einem Beschichtungsstoff bedeckt wird - normalerweise ausgedrückt in m² pro Liter. Bei pigmentierten Anstrichstoffen ist der Verbrauch ein Hinweis auf das applizierte Deckvermögen.
Verdünnungsmittel
Eine Flüssigkeit, die zusammen mit dem Bindemittel die Trägersubstanz der Farbe bildet. Das Verdünnungsmittel verdunstet nach dem Auftragen der Farbe. Wasser ist das Verdünnungsmittel für Latex- bzw. Dispersionsfarben, während Terpentinöl, Testbenzin und denaturierter Alkohol als Verdünnungsmittel für verschiedene Anstrichstoffe auf Lösemittelbasis dienen; die Flüssigkeit, die zum Verdünnung des Anstrichstoffs verwendet wird.
Vereinigen
Die Zusammenschütten und Vermischen der gleichen Farbe aus den verschiedenen Gebinden, die für einen bestimmten Anstrich verwendet werden sollen, um die Homogenität, besonders des Farbtons, sicherzustellen.
Verglasung
Glas, wie z.B. die Glasscheiben in Fenstern und Türen.
Vergütungspflicht
Der Arbeitgeber verpflichtet sich dazu, dem Arbeitnehmer die Arbeitsleistung zu vergüten. ‌Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis.
Verlauf
Auch Fließen genannt.
Die Eigenschaft eines Anstrichstoffs, einen glatten Film ohne Pinselspuren zu erzeugen.
Verseifung
Eine chemische Zersetzung des Bindemittels einer Farbe durch Alkali und Feuchtigkeit aus dem Untergrund (z.B. neuer Beton oder frischer Gips). Ein verseifter Anstrich kann zerfallen, seine Haftung verlieren und sich verfärben.
Verwandte Farben
Zwei Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinanderliegen.
Verzinkt
Beschichtung von eisenhaltigem Metall mit Zink zum Schutz gegen Rost.
Vinyl
Ein klares Kunstharz, das für manche Farben auf Wasserbasis verwendet wird - vor allem matte Innenfarben und Dichtungsmassen.
Viskosität
Bezeichnet die Zähflüssigkeit oder Zähigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität ist, desto dickflüssiger ist das Material.
VOC
Volatile Organic Compound
Bezeichnet die Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen. VOC umschreibt gas- und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft.
Voranstrich
Ein - im Allgemeinen pigmentierter - Anstrich, mit dem bei Verwendung auf nacktem Holz eine Verbesserung des Haftvermögens und Glanzes sowie maximale Homogenität des Schlussanstrichs erzielt werden soll.

W

Walzhaut
Auch Zunder, Gießhaut oder Hammerschlag genannt.
Ein Begriff zur Bezeichnung einer wasserfreien harten Schicht aus Oxid, Schmutz und Ruß, die sich beim Abkühlen an der Oberfläche von behandelten Eisenmetallen bildet. Je nach Art der Warmbehandlung (Heißwalzen, Glühen, Gießen, Schmieden) lautet die Bezeichnung Walzhaut, Zunder, Guss- / Gießhaut oder Hammerschlag.
Wasserstrahler
Auch Hochdruckreiniger genannt.
Reinigungsgerät, bei dem Wasser unter hohem Druck verspritzt wird.
Wasserabweisende Anstrichstoffe
Hydrophob
Klare Außenanstrichstoffe, die speziell so formuliert sind, dass Wasser von der Oberfläche abperlt, wodurch das Eindringen von Wasser in das Substrat minimiert wird.
Wasserbasierende Farben
Wasserfarben
Farben, die mit Acrylat,- Vinyl- oder anderen Latexharztypen hergestellt und mit Wasser verdünnt werden. Sie trocknen schneller als Farben auf Alkydharzbasis, sind relativ geruchsarm, haben eine gewisse Wasserdampfdurchlässigkeit, und Farbflecken können leicht entfernt werden. Der flüssige Bestandteil ist hauptsächlich Wasser.
Wasserverdünnbar
Die Eigenschaft, mit Wasser oder einer Wasser/Kosolvent-Mischung verdünnt werden zu können.
Weichholz
Die Art von Bäumen, die Nadeln trägt und meistens immergrün ist (Tanne, Fichte, Kiefer, Hemlock-Tanne). Der Begriff hat nichts mit der Härte des Holzes zu tun.
Weichmacher
Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialien zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen.
Weisstönung
Eine Weißtönung wird erzielt, wenn einem Farbton Weiß hinzugegeben wird.
Weisungsgebundenheit
Besagt das, ein Arbeitnehmer den Weisungen eines Chefs oder Vorarbeiter folge zu leisten hat.
Wetterbeständigkeit
Die Eigenschaft eines Anstrich- oder Dichtungsstoffs, den Auswirkungen von Wind, Regen, Sonne und Temperaturschwankungen zu widerstehen und sein Aussehen und seine Integrität zu behalten.
Wischbeize
Eine Beize, die auf nacktes Holz aufgetragen und sofort wieder abgewischt wird, bevor sie zu trocknen beginnt. Hauptsächlich für den Innenbereich: Holzverkleidungen, Möbel, Fußböden.

Z

Zwischenschicht
Auch Mittelschicht genannt.
Eine Farbschicht, die nach Sandwich-Manier zwischen zwei anderen aufgebracht ist. Bezieht sich auch auf Erscheinungen, die zwischen Schichten stattfinden, z.B. wie in Zwischenschichthaftung.
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